Die Kunstturnszene der Ostschweiz hat eine ausserordentliche Delegiertenversammlung unter Beteiligung aller Verbands- und Satellitenpartner im RLZ Ostschweiz (RLZO) in Wil durchgeführt. Um die Nachwuchsförderung bei den Turnerinnen zu optimieren, wurde mit dem Turnverband Liechtenstein und dem STV Wil eine Zusammenarbeit vereinbart.

Künftig sollen potentielle Kunstturnerinnen aus dem Liechtenstein/St.Galler Oberland sowie aus der Region Wil nach einer ersten Ausbildungsstufe im Stammverein im RLZO gefördert und auf dem Weg nach Magglingen ausgebildet werden.

Vorstand vergrössert

Das Budget in der Höhe von rund 750'000 Franken hat sich seit der Eröffnung des RLZO vor zehn Jahren verdoppelt. Mit Willi Aurich (Präsident), Bruno Strub (Vizepräsident) und Peter Weibel (Sport-Verein-t, Aktuar) haben drei der bisher vier Vorstände ihre letzte einjährige Amtsperiode angekündigt.

Die Wahl des Präsidenten Willi Aurich als auch die Wahl der bisherigen und neuen Vorstände, Bruno Strub, Peter Weibel, Walter Epprecht (Finanzen), Jürg Litscher (Spitzensport SGTV), Marcel Keller (TZ Rheintal) und Heinz Alder (TZ Graubünden), wurde einstimmig und ohne Gegenstimme bestätigt. Somit konnte der Vorstand planmässig von vier auf sieben Mitglieder erhöht werden. Weiter wurde eine Kommission unter der Leitung von Markus Meli eingesetzt zur Überprüfung der Führungsstrukturen, Rekrutierung neuer Vorstände und Optimierung der Nachwuchsförderung. 

Auf das nationale Kader vorbereiten

Das RLZ Ostschweiz steht für die Förderung und Ausbildung der Nachwuchsturnerinnen und -turner. Das erklärte Ziel ist, die Athleten so auszubilden, dass sie den Übertritt in ein Schweizerisches Kader erreichen. Die Turnerinnen und Turner des RLZO trainieren wöchentlich mehr als 20 Stunden, um für die Schweiz an Junioren-Europameisterschaften oder Olympischen Jugendspielen teilnehmen zu können respektive sich für das Schweizerische Nationalkader zu empfehlen. (pd)