Die Lichter waren aus, die Terrassen leer, Tische und Stühle zusammengebunden. Kein Lachen drang aus den offen Fenstern, kein Duft aus den Küchen schwängerte die Gassen.

Vor einem Jahr zwang die Pandemie den Menschen den Lockdown auf. Und erst mit der Zeit wurde bewusst, was nicht mehr ist und die Menschen vermissten. Restaurants, Beizen, Clubs und Bars waren und sind Treffpunkte für Diskussionen, Schlemmern und Trinken oder für die Pflege der Freundschaft. Es blieb nicht bei dieser einmaligen Schliessung, was die Branche vor grosse Herausforderungen stellte.

Die Mitglieder des Rotary Clubs Wil-Hinterthurgau treffen sich jeweils für ihre Anlässe im Hof zu Wil, im Restaurant Pilgerhaus Dreibrunnen oder im Bistro El Pincho zum Wilden Mann. Bei allen drei Gastronomie-Betrieben wird die Gastfreundlichkeit grossgeschrieben. Dahinter stehen Persönlichkeiten mit ihren Teams, die mit viel Engagement, Kreativität und Herzlichkeit ihre Gäste verwöhnen. Das sind Nadine und Thomas Buff im Hof zu Wil, Susann Schmid im Pilgerhaus und Felipe Martinez, Raffael Wehrli und Fabian Santschi vom El Pincho. Die Zuversicht für die baldige Öffnung aller Lokale ist gross. Der Club freut sich, dass die virtuellen Begegnungen hoffentlich bald den realen weichen und das vertraute Ambiente den Rahmen für die Anlässe bildet.

Aus Anerkennung und Wertschätzung für die Anstrengungen gegen die schwierige Zeit spenden die Mitglieder den drei Gaststätten je 1000 Franken. Die Checks wurden von Präsident Thomas Muggli und Programmchefin Edith Goetz überreicht. Können die Gastronomiebetriebe wieder normal öffnen, kehrt Leben aufs Land und in die Stadt zurück. Darauf freut sich wohl nicht nur der Club, sondern die ganze Region.