Die Hilfsgütersammlung musste einen weiten Weg über mehrere Tage überwinden, bis wir am ersten Ziel für die erste Güterabgabe erreichten. Die Strapazen der langen Reise waren schnell vergessen, wenn wir die leuchtenden Augen der Empfänger der Hilfsgüter sahen.

Am 20. April um 08.00 starteten wir mit der Bereitstellung der gespendeten Hilfsgüter im POLYBAU-Zentrum in Uzwil.


Marc Ammann, Franz Brülisauer, Godi Bergamin, Guido Oberwiler und Josef Rusch sortierten das Material und füllten 100 Bananenschachteln sowie 10 grosse Plastiksäcke und 10 grosse Schachteln mit Spielwaren. Nach dem Mittgessen war das meiste Material sortiert und verpackt.


Erster Reisetag über 1'100 Kilometer
Am Freitag, den 21. April starteten wir um 08.00 mit dem Verlad in zwei TOYOTA-BUSSEN. Dank dem erfahrenen Packer Godi waren wir um 11.00 mit dem Verlad fertig.
Unser Start war am Montag, den 24. April. Unser Ziel am 1. Tag war das Hotel KRONE in Puspökladany an der ungarischen/rumänischen Grenze. Wir waren um 18.45 in Puspäkladany angekommen. Wir waren froh nach 1.100 km endlich am Zwischenziel zu sein. Wir genossen den angenehmen Abend auf der Terrasse des Hotels bei einem feinen Nachtessen.


Erster Empfang bei Wilhelm
Am Dienstagmorgen starteten wir um 08.00 Uhr in Rumänien war es aber bereits 09.00. Wir hatten weitere 400 km vor uns. Nach dem Genuss der wunderschönen Autobahn ab CLUJ in Richtung LUDUS kamen wir bei WILHELM um 15.00 an. Wir wurden herzlich empfangen und bewirtet. De Güter für LUDUS wurden anschliessend abgeliefert und anschliessend fuhren wir noch zu Bela & Jutzi. Sie haben uns zum Nachtessen eingeladen. Wir immer wurden wir auch hier mit dem Besten aus Küche und Keller bedient.


Die Nacht verbrachten wir im Nebengebäude des Pfarrhauses. Bei starkem Lastwagenverkehr während der ganzen Nacht, schliefen nicht alle gut. Früh morgens weckten uns die diversen Hähne in der nahen und fernen Umgebung. Frisch gestärkt starteten wir zu unserem nächsten Ziel in AIUD. Dort besuchten wir Kati. Nach der herzlichen Begrüssung entluden wir die entsprechende Partie. Wir wurden zum Mittagessen eingeladen.


Nächste Station, zurück nach Ludus
Am frühen Nachmittag kehrten wir nach LUDUS zurück, denn wir wollten mit Wilhelm noch die Schule und Kirche in ROSIORI besuchen. Es war schwer, die verlassene Schule in ihrem heutigen Zustand zu sehen. Wilhelm versucht mit dem Stadtpräsidenten einen Teil der Schule zu erhalten für seinen Religionsunterricht. Das Gesuch ist seit März in BUKAREST hängig.


Um 18 Uhr waren wir noch im Gottesdienst in LUDUS. Am Donnerstagmorgen starteten wir zu unserem nächsten Ziel. Wir besuchten Elisabet & Daniel in CRASNA. Auch hier wurden wir herzlich empfangen und bewirtet. Elisabet zeigte uns ihren Gemüsegarten und die Reben. In Ihrem Rebhäuschen konnten wir ihren feinen Wein degustieren. Die Familie rückte zusammen, dass auch wir als Gäste einen Schlafplatz bekamen.


Vor dem Nachtessen besuchten wir noch Bruno welcher eine Autowerkstatt mit seinem Bruder führt. Die Anlage ist neu und gut ausgerüstet. In einem Restaurant genossen wir noch ein kühles Bier vor dem Abendessen. Am Morgen genossen wir das Frühstück im Hof. Frisch gestärkt traten wir die Heimreise an. Dies war die letzte Station unserer Hilfsaktion.


Kloster Melk, nächste Station
Unser nächstes Ziel war das KLOSTER MELK. Wir hatten dort unsere Zimmer reserviert. Das Nachtessen nahmen wir im Städtchen MELK ein. Die grosse, prächtige Klosteranlage hat uns sehr beeindruckt. Das reichhaltige Frühstück im Kloster hat uns gemundet und frisch gestärkt traten wir unsere Heimreise an.


Am Samstagnachmittag waren wir um 17.00 wieder in Niederuzwil und dankbar, dass auch diese Reise ohne Unfall und Behinderung durchgeführt werden konnte.
Für die Unterstützung, sei es mit Geld- oder Materialspenden danken wir an dieser Stelle ganz herzlich.