Nach einem Tankvorgang am Samstagabend wurde die Anlage vom 62-jährigen Landwirt wie üblich ausser Betrieb genommen. Am nächsten Morgen bemerkte er, dass in der Nacht Dieselöl ausgelaufen ist; gemäss seinen Schätzungen rund 200 Liter. Darauf verständigte der Landwirt umgehend die Feuerwehr und die Polizei. Der grösste Teil des Dieselöls sammelte sich in der Remise auf dem dichten Betonboden. Eine geringe Menge Dieselöl gelangte in den Schacht der Dachentwässerung und so in den Hörachbach. Ein geringer Teil könnte auch ins Erdreich gesickert sein. Ist dies der Fall, müsste dieses sodann abgetragen werden.

Die Feuerwehr erstellte vorsorglich eine Ölsperre im Hörachbach. Sie saugte allfällig vorhandenes Öl aus dem Bach, aus dem Schacht und vom Betonboden auf. Wie festgestellt worden ist, wurden keine Lebewesen im Bach betroffen. Das Amt für Umwelt und die Fischereiaufsicht wurden informiert, respektive hinzugezogen. Der Austritt des Dieselöls dürfte auf einen Defekt an der Betankungsanlage zurückzuführen sein, wie die Kantonspolizei St. Gallen am Sonntagnachmittag mitteilte. (kapo/red)