Ein trauriges und dramatisches Ereignis hat eine grosse Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ausgelöst. Über 180 Personen haben sich auf der Liste der Freiwilligen eintragen lassen. Ein Kern-Team unter dem Namen «Freiwilligenhilfe Kirchberg» hat sich um die Koordination der Freiwilligenhilfe gekümmert. In 25 Sitzungen wurden die Einsätze der Freiwilligen geplant, Anfragen von TISG (Trägerverein Integrationsprojekte St. Gallen) unterstützt, Kleiderspenden, Spielsachen und vieles mehr organisiert oder einfach geholfen wo nötig, sei es im Hausdienst, als Dolmetscherinnen, bei der Kinderbetreuung.

Im Kleidershop, der seit Beginn im Flüchtlingszentrum eingerichtet wurde, und von vielen Freiwilligen geführt und betreut wird, konnten sich die Flüchtlinge mit Kleidern versorgen. Dank den vielen Kleiderspenden von Privaten, aber auch von Firmen, wurden rund 35’000 Textilien und über 500 Koffer verteilt. 1’500 Stunden Freiwilligenarbeit wurden allein im Shop geleistet. Mit der Schliessung des Flüchtlingszentrums in Kirchberg wird nun auch der Shop aufgelöst. Die noch vorhandenen Kleiderspenden werden an karitative Institutionen in der Region weitergegeben.