Die Wiler Volleyballer hatten eine turbulente Vorbereitungsphase. Nachdem man letzte Saison mit dem guten vierten Platz abgeschlossen hatte, wollte man dieses Jahr mit dem neuen Trainer Jan Landen voll angreifen. Aufgrund des «Lockdown» verkürzte sich die Vorbereitung jedoch und nach dem Abgang von zwei Stammkräften musste in der Mannschaft viel rotiert werden. Trotzdem ging man mit gutem Gefühl nach Einsiedeln, denn auch diese hatten vor der neuen Saison einige Abgänge zu beklagen.

Der erste Satz startete dann auch vielversprechend. Lange Zeit war man zwei Punkte vorne und setzte den Gegner stetig unter Druck. Am Ende drehten die Gastgeber jedoch den Satz noch mit dem nötigen Wettkampfglück. Mit 25:21 ging der erste Durchgang an Einsiedeln.

Zu viele Eigenfehler der Wiler

Der gute erste Satz zeigte auf, dass definitiv etwas zu holen ist beim letztjährigen Tabellendritten. Entsprechend motiviert ging man auch in den zweiten Satz. Doch die Motivation liess schnell nach, denn der STV Wil produzierte Eigenfehler am laufenden Band. Vor allem der sonst so starke Angriff der Wiler war von wenig Erfolg gekrönt. Der zweite Durchgang ging mit 14:25 deutlich verloren.

Auf das Aufbäumen der Wiler wartete man vergebens. Einsiedeln musste gar nicht mehr viel machen, um das erste Saisonspiel zu gewinnen. Die ungezwungenen Fehler auf Seiten der Volleyballer aus der Äbtestadt liessen nicht nach. So ging auch der letzte Satz 14:25 und das Spiel 0:3 verloren. (lto)

Das nächste Saisonspiel der Wiler findet am Samstag, 3. Oktober um 13.00 Uhr auswärts in Jona statt.

Resultate, 1. Liga, Gruppe D, 1. Runde:

Einsiedeln – Wil 3:0
Schaffhausen – Andwil-Arnegg 1:3
NTZ Rapperswil-Jona – Voléro Zürich II 3:2
Chur – Oerlikon 3:2
Mutschellen – Näfels II 0:3

Rangliste:

1. Einsiedeln 1/3. 2. Näfels II 1/3. 3. Andwil-Arnegg 1/3. 4. NTZ Rapperswil-Jona 1/2. 5. Chur 1/2. 6. Oerlikon 1/1. 7. Voléro Zürich II 1/1. 8. Lunkhofen 0/0. 9. Schaffhausen 1/0. 10. Mutschellen 1/0. 11. Wil 1/0.

Nächte Spiele (2. Runde):

Freitag, 2. Oktober: Voléro Zürich II – Einsiedeln (20.00 Uhr).
Samstag, 3. Oktober: Näfels II – Lunkhofen (13.00 Uhr), NTZ Rapperswil-Jona – Wil (13.00 Uhr), Oerlikon – Schaffhausen (14.00 Uhr), Andwil-Arnegg – Chur (16.00 Uhr).