Die Sanierungsarbeiten können tagsüber, ohne Grabenarbeiten ausgeführt werden. Dabei kommen sogenannte Kanalroboter oder das Schlauchinlinerverfahren zum Einsatz. Das Schlauchinlinerverfahren wird voraussichtlich während dem Zeitraum vom 1. bis 3. Dezember angewendet. Hierbei handelt es sich um ein Renovierungsverfahren, bei dem in das bestehende Kanalrohr ein Schlauch eingezogen und mit Hilfe von Druckluft an die bestehende Kanalwandung gepresst wird, wie die Gemeinde mitteilt. Anschliessend wird der eingebrachte Schlauch mittels Dampf ausgehärtet. Hierbei kann es lokal an den beiden Kontrollschächten zu einem sichtbaren Dampfaustritt kommen. Der austretende Dampf ist nicht gesundheitsgefährdend und es besteht keine Gefahr für die umliegenden Liegenschaften. Die Strassen und Gehwege stehen mit kleinen Einschränkungen während der ganzen Bauzeit zur Verfügung. Gemeinsam mit der beauftragten Unternehmung «Kanaltec AG» ist die Gemeinde bestrebt, die bei der Sanierung entstehenden Einschränkungen und Emissionen auf ein Minimum zu beschränken.