Anfang April haben die Bauarbeiten für die erste Phase der Gesamterneuerung begonnen. Nach einem bis anhin reibungslosen und einwandfreien Bauverlauf befinden sich die Arbeiten bereits in der Endphase. In der kommenden Woche wird der Belag eingebaut. 

Rechtzeitig auf erweitertes Busangebot bereit
Noch bis Ende September verdeckt das klobige Gerüst die filigrane Betonkonstruktion des Bushofs. So lange dauert es noch, bis der Beton ausgehärtet ist. Mitte Oktober werden schliesslich beim Bushof die Betonplatten eingebaut, auf denen die Busse jeweils stoppen. 

Der Bushof kann rechtzeitig auf den Ausbau des Busangebotes im kommenden Dezember genutzt werden. Im Weiteren wird voraussichtlich im Herbst die Umgebung bepflanzt. Die dafür nötigen Baumgruben sind gebaut.

Auswirkungen auf den Verkehr
Die Sanierung des Bahnhofplatzes und der Neubau des Bushofs haben auch Auswirkungen auf den Verkehr. So ist die Oberdorfstrasse während der gesamten Bauzeit nur in Fahrtrichtung Ost befahrbar. Auch diese anspruchsvolle Aufgabe wurde seit Beginn der Bauarbeiten sehr gut gemeistert. Allerdings führte dies auch zu Einschränkungen für Anwohner und Fachgeschäfte an der Oberdorfstrasse. Die Einhaltung des Terminplans ist deshalb von Bedeutung.

Wie geht es weiter?
Im Investitionsbudget 2019 ist die zweite Phase der Gesamterneuerung enthalten. Stimmen die Flawiler Stimmberechtigten an der Bürgerversammlung vom 27. November 2018 dem Budget 2019 zu, werden die Bauarbeiten fortgesetzt. Diese sehen den Bau der Velo- und Rollerunterstände sowie die Anpassungen an der Westausfahrt und an der Unterdorfstrasse vor.

SBB bauen Stumpengleis zurück
Die SBB beginnen am Montag, 17. September 2018, mit dem Rückbau des Stumpengleises am Bahnhof Flawil. Das nicht mehr genutzte Stumpengleis, das hinter dem Migrolino bis zum Claroladen verläuft, wird damit entfernt.


WEITERE THEMEN

Flawiler Strom- und Erdgaspreise 2019 steigen an

Die Preise für Energie, ob Kohle, Rohöl, Erdgas oder Strom, steigen seit einem Jahr stark an. Die Technischen Betriebe Flawil (TBF) informieren über die Strom- und Erdgaspreise 2019. Im Vergleich zum laufenden Jahr steigen sie an.

Noch im 2016 wurde der Strom an der Börse unterhalb seiner Gestehungskosten gehandelt. Die daraufhin getroffenen Massnahmen sowie die Energiestrategie 2050 haben dazu geführt, dass der Strom heute wieder auf einem kostendeckenden Preisniveau gehandelt wird.

Der Anstieg der Energiekosten wirkt sich nun auch auf die Flawiler Konsumentenpreise aus. Die mehrjährige Beschaffungsstrategie der Technischen Betriebe Flawil (TBF) kann diesen Effekt bremsen, aber nicht verhindern. Die tieferen Vorliegerkosten und die Effizienzsteigerung im Netz haben zwar einen positiven Einfluss auf die Preise, können aber den Aufwärtstrend der Energiekosten nicht kompensieren.

Für eine Fünfzimmerwohnung (Kategorie «H4») bedeutet dies gemäss ElCom (https://www.strompreis.elcom.admin.ch) Mehrkosten von etwa vier Franken pro Monat für Strom. Die Erdgastarife ab 1. Oktober 2018 für Warmwasser, Kochen, Heizen und Prozess (klein) steigen um 0,5 Rappen pro Kilowattstunde. Der Anteil regionales Biogas bleibt unverändert bei zehn Prozent.

Die neuen Strom- und Erdgaspreise sind auf www.flawil.ch unter der Rubrik «Gemeindehaus → Externe Dienststellen → Technische Betriebe» zu finden (www.tbflawil.ch führt direkt auf diese Seite). Bei Fragen stehen die Technischen Betriebe Flawil unter der Telefonnummer 071 394 90 00 oder an der Wilerstrasse 163 zu den üblichen Bürozeiten zur Verfügung.

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Herbstmarkt mit vielen Attraktionen
Im Zentrum von Flawil findet morgen Samstag der traditionelle Herbstmarkt statt. Die Gemeinde freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher.

Wenn im Flawiler Zentrum viele Ausstellende ihre Waren präsentieren, wenn es nach gebrannten Mandeln, nach Magenbrot oder köstlichen Bratwürsten riecht, wenn weitere kulinarische Köstlichkeiten angeboten werden, dann ist Herbstmarkt. Morgen Samstag ist es wieder so weit. Auf die Besucherinnen und Besucher warten noch viele weitere Attraktionen.

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Eine der Attraktionen am Herbstmarkt: das Bungee-Trampolin.

Bungee-Trampolin und Hüpfburg
Auf dem Marktplatz sorgen das Bungee-Trampolin und die Hüpfburg für strahlende Kindergesichter. Gesichert mit einem Sitzgurt, können auf dem Bungee-Trampolin auch Ungeübte risikolos Sprünge in bis zu neun Metern Höhe durchführen und dabei mehrfach Salti turnen. Die Gummiseile des Bungee-Trampolins fangen die Springer immer wieder sicher und sanft.

OJA auf dem Marktplatz
Neben dem Bungee-Trampolin und der Hüpfburg ist auf dem Marktplatz unter anderem auch ein Stand der Offenen Jugendarbeit (OJA) zu finden. Sie ist ein professionelles Angebot der Gemeinde Flawil für Jugendliche und deren Bezugspersonen. Die OJA hat sich mit einem Partyzelt angemeldet. Es werden Getränke und Snacks angeboten. Wer will, kann sich schminken lassen oder am Boxkasten seine Schlagkraft unter Beweis stellen.

Besondere Aktion der «Energiestadt» Flawil
Auch die «Energiestadt» Flawil ist mit einem Stand am Herbstmarkt präsent. Im Pavillon wird aufgezeigt, was mit dem Bioabfall passiert, der in Flawil jeweils am Donnerstag eingesammelt wird. Der Bioabfall wird mittels Trockenvergärung in der Anlage der Axpo Kompogas in Niederuzwil verwertet. Daraus gewinnt sie erneuerbare Energie und nährstoffreichen Naturdünger. Damit schliesst sich der Kreislauf. Denn das Biogas wird ins Gasnetz der Technischen Betriebe Flawil eingespeist. Seit Mitte 2017 wird beim Heizgas zehn Prozent Biogas beigemischt. Der Naturdünger kann in Niederuzwil gekauft werden. Nun wartet die «Energiestadt» Flawil am Herbstmarkt mit einer besonderen Aktion auf. Sie gibt Gutscheine für einen Sack Naturdünger ab, der aus der Flawiler Bioabfuhr gewonnen wurde. Gegen die Abgabe des Gutscheins kann der Sack Naturdünger beim Werkhof Flawil bezogen werden.

Die Gemeinde Flawil heisst alle Marktfahrenden herzlich willkommen und wünscht den Besucherinnen und Besuchern einen vergnüglichen Tag am Herbstmarkt.

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Neugestaltung Marktplatz: Dialogabend im Lindensaal
Am Mittwoch, 12. September 2018, ist die Bevölkerung in den Lindensaal Flawil eingeladen. Im Zusammenhang mit der Neugestaltung des Marktplatzes findet ein Dialogabend zu den Themen «Hochwasserschutz, Umgebung und Aussenraumgestaltung» statt.

Im Rahmen der Projektentwicklung zur Neugestaltung des Marktplatzes Flawil führt der Gemeinderat mit Unterstützung der Fachhochschule St.Gallen einen Dialogprozess durch. An den letzten Veranstaltungen wurde bemerkt, dass zum Hochwasserschutzprojekt sowie zur Umgebungs- und Aussenraumgestaltung des Marktplatzes zusätzlicher Informationsbedarf besteht.

Einladung an die Bevölkerung
Deshalb findet am Mittwoch, 12. September 2018, von 19 Uhr bis etwa 21.30 Uhr im Lindensaal ein Vertiefungs- und Dialogabend statt. Jedermann ist dazu herzlich eingeladen.

Information durch Fachpersonen
An diesem Abend sind kompetente Fachpersonen anwesend. Der Projektverfasser des Hochwasserschutzprojekts, ein Jurist sowie der Landschaftsarchitekt des Siegerprojekts aus dem Studienauftrag werden informieren.

Fragenbeantwortung
Ist das Hochwasserschutzprojekt notwendig? Warum wurde die Linienführung über den Marktplatz gewählt? Wie viel Wasser führt das Tüfibächli? Müssen sich die Nachbarn an den Kosten des Hochwasserschutzprojekts beteiligen? Wie sehen die weiteren Verfahrensschritte aus? Am Dialogabend werden diese und weitere Fragen bestmöglich beantwortet.

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Machbarkeitsstudie für ein Parkhaus auf dem Areal Bahnhof–Grund
Die Genossenschaft Gemeinschaftsantenne (GGA) Flawil gibt auf eigene Kosten die Erstellung einer Machbarkeitsstudie für ein Parkhaus auf dem Areal Bahnhof–Grund in Auftrag. Das Ergebnis sollte im ersten Halbjahr 2019 vorliegen.

Die GGA Flawil hat sich in den vergangenen Jahren sehr erfolgreich für eine zuverlässige und günstige Versorgung der Flawiler Bevölkerung mit Kabel-TV und Radio, Telefon sowie Internet engagiert. Die Zeiten haben sich verändert, und die GGA hat das operative Geschäft und die Infrastruktur an die Thurcom in Wil und an die Technischen Betriebe Flawil übertragen. Das Engagement für die Bevölkerung ist geblieben, indem die GGA beschlossen hat, das verbleibende Vermögen für gute Projekte für Flawil zur Verfügung zu stellen oder damit Investitionen in die Zukunft anzustossen.

Auf eigene Kosten
Die Genossenschafter mit Präsident Raphael Kühne haben dem Gemeinderat angeboten, auf eigene Kosten eine Machbarkeitsstudie für ein Parkhaus beim Bahnhof oder beim Schulhaus Grund zu erstellen. Da ein solches Projekt durchaus eine Chance für die Zukunft sein kann und sich daraus keine unmittelbaren Kostenfolgen für die Gemeinde Flawil ergeben, hat der Gemeinderat das Angebot angenommen.

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Eine Studie soll zeigen, ob es beim Bahnhof oder beim Schulhaus Grund möglich ist, ein Parkhaus zu erstellen.

Lässt sich ein Parkhaus realisieren?
Im Auftrag der GGA Flawil wird die Firma Renespa AG aus Weinfelden in den kommenden Monaten in Absprache mit den Verantwortlichen der SBB prüfen, ob sich auf der Westseite des Bahnhofs oder beim Schulhaus Grund ein Parkhaus realisieren lässt, allenfalls in Kombination mit zusätzlichen Nutzungen. Der Gemeinderat ist damit einverstanden, dass die Fläche der Westausfahrt in die Überlegungen miteinbezogen wird.

Das Ergebnis der Machbarkeitsstudie ist völlig offen. Es sollte im ersten Halbjahr 2019 vorliegen. Die Verantwortlichen werden zuerst die Anwohnerinnen und Anwohner und anschliessend die Bevölkerung über die Ergebnisse informieren.

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Beginn der Bauarbeiten
Auf der Weideggstrasse, Einlenker Wilerstrasse bis Einmündung Badstrasse, der Bachstrasse, der Parkstrasse sowie der Schweissbrunnstrasse, Einlenker Wilerstrasse bis Parkstrasse, erfolgen die baulichen Massnahmen zur Umsetzung der Tempo-30-Zone «Vögelipark». Die Bauarbeiten beginnen am Montag, 10. September 2018, und dauern voraussichtlich bis Ende November 2018. Während der ersten Bauetappe, welche die Weideggstrasse betrifft, wird der erwähnte Strassenabschnitt während etwa vier Wochen für den Verkehr vollständig gesperrt.

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Morgendliches Treffen
Mit der Auflösung der gemeinderätlichen Wirtschaftskommission Ende 2015 wurde beschlossen, dass sich Vertreter der Gemeinde auch in Zukunft regelmässig mit den Flawiler Verbänden und Vereinigungen treffen. Bereits zum dritten Mal lud die Gemeinde zum Wirtschaftsfrühstück ein. Gemeindepräsident Elmar Metzger und der für den strategischen Bereich «Wirtschaft» zuständige Gemeinderat Markus Lichtensteiger tauschten sich beim «Zmorge» mit Vertretenden der Handels- und Industrievereinigung, des Gewerbevereins, der Vereinigung Flawiler Fachgeschäfte und der Bauernvereinigung aus. Es wurden Themen wie Lehrstellenvergabe, Vandalismus, Trockenheit oder Einkaufstourismus diskutiert. Das Treffen soll auch im Jahr 2019 angeboten oder organisiert werden.

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Übungseinsatz gut gemeistert
Die Angehörigen der Feuerwehr werden laufend aus- und weitergebildet. Mit einer Einsatzübung wurde kürzlich der Ausbildungsstand überprüft. Mit grosser Motivation wurden die verschiedensten Aufgaben gelöst. Es mussten drei Personen in einem brennenden Gebäude gesucht und gerettet werden. In einem Sanitätszelt wurden die Patienten durch die Feuerwehrsanität betreut. 

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Unter Atemschutz musste im dichten Rauch der Brandherd ermittelt und gelöscht werden. Mit Überdrucklüftern wurde der Rauch aus dem Gebäude geblasen. Das tönt alles einfach, benötigt aber in der Ausführung eine gute Einsatzführung und Kommunikation. Die Mannschaft und das Kader haben den Einsatz gut gemeistert und gezeigt, dass sie für echte Einsätze bereit sind.

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Sarah Zoller ist Nachwuchssportlerin des Jahres
Im Pfalzkeller in St.Gallen hat am vergangenen Montag die Verleihung des «Sankt Galler Sportpreis 2018» stattgefunden. Das Publikum und die Fachjury haben dabei die Flawiler Skirennfahrerin Sarah Zoller zur Nachwuchssportlerin des Jahres 2018 gewählt. Der Gemeinderat gratuliert Sarah Zoller ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg.

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Sarah Zoller zur Nachwuchssportlerin des Jahres 2018 gewählt.