Noch vor dem Geläute vom Kirchturm zum Nationalfeiertag startete die Jugendmusik Niederbüren mit einem musikalischen Auftritt. Für die Organisation und die Festwirtschaft zeichneten die Musikanten und der Samariterverein verantwortlich. Die OK-Verantwortlichen Markus Düring seitens der Musikanten und Andreas Jäger vom Samariterverein konnten vor best belegten Sitzbänken vor und im Feuerwehrdepot begrüssen.

Raketenstart mit der Jugendmusik
Das fehlende Feuerwerk war im Publikum durchaus Thema, aber mit verständlichen Reaktionen über dessen Ausbleiben ob der Trockenheit und akuten Brandgefahr. Zum offiziellen Programmauftakt präsentierten sich die Mitglieder der Jugendmusik mit einem musikalischen Raketenstart, wie es Andreas Jäger formulierte. Ihnen folgte eine schmissige Einlage einer Musikantengruppe im Depot. Erwähnenswert folgte der Gesamtauftritt der Musik Niederbüren, trotz Ferienzeit praktisch in Vollbesetzung.

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Für buchstäblichen Raketenstart sorgte die Jugendmusik bei mehreren Auftritten.Sozusagen in Vollbesetzung trotz Ferienzeit trat die Musik Niederbüren auf.

Den Doppeladler-Marsch wollten die Musikanten in Erinnerung an die Fussball-WM nicht spielen, um nicht noch einmal zu provozieren. Vaterländisch starteten sie mit dem Marsch «Gruss aus Bern». Ländlich-sittlich folgten Stücke wie «Dahoam is dahoam» und «Frau Wirtin noch ein Bier». Mit dem Stück «Oh Katharina» kam auch Beni Rehmann noch zu Ehren, Mit der Melodie «Schöne Urlaubszeit» schloss die Vorstellung ab. Natürlich durfte die Vaterlandshymne zu späterer Stunde nicht fehlen.

Zu reden gab es auch ohne Redner
Weil trotz mehreren Anfragen kein Redner erreichbar wurde, wollte Hallowil.ch von den anwesenden Gemeinderäten erfahren, was sie von der Situation aktuell halten. Gemeinderat Bruno Eschmann winkte betreffend Rede ab, schon einmal im Einsatz dabei. Das fehlende Feuerwerk bedauert er nicht, der gesunde Menschenverstand habe es nicht zugelassen. Sonst sei das Feuerwerk halt schon eine Sache, das die Leute wollen.

Pascal Frommenwiler, Gemeinderat in der zweiten Amtsperiode, sah keine Veranlassung für eine August-Rede. Auf Rückfrage, was er an einer Augustrede thematisieren würde, nannte er «Fehlenden Zusammenhalt, zunehmender Egoismus». Das ausgebliebene Feuerwerk stört Frommenwiler keineswegs. Mit dabei an der Feier war er auch ob dem Auftritt seiner Kinder bei der Jugendmusik.

Das zahlreich erschienene Publikum genoss den Abend bei angenehmen Temperaturen. Sie seien sich gewohnt, so Markus Düring zum weiteren Verlauf, dass die Feier noch weit in den Nationalfeiertag hinein ihren Fortgang finde.