Der 20-jährige Mann war in der Nacht zum Montag auf der Autobahn A1 Richtung Münchwilen unterwegs, als er auf Höhe Autobahnausfahrt Wil kurz einnickte. Er geriet laut Polizeiangaben auf die rechte Fahrspur, wo er mit seinem Auto ungebremst in das Heck des vorausfahrenden Autos einer 27-Jährigen prallte. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken. Die 27-Jährige zog sich eher leichte Verletzungen zu und suchte selbständig einen Arzt auf. Beim Unfallverursacher wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen eine Blut- und Urinprobe angeordnet. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.

Es wurden Erinnerungen wach an einen Zwischenfall, der sich knapp zwei Tage zuvor ebenfalls auf der A1 in Fahrtrichtung Zürich im Grossraum Wil ereignet hatte. Ein 52-jähriger Schweizer war bei Wängi mit der Mittelleitplanke kollidiert und schlief dann auf dem Pannenstreifen ein. Auch er wurde als fahrunfähig eingestuft.

Im Maisfeld gelandet

Apropos fahrunfähig: Bei der Kantonspolizei St. Gallen gingen am Montagabend kurz vor 18.30 Uhr mehrere Meldungen ein, dass ein Auto mit auffälliger Fahrweise von Gossau in Richtung Oberbüren unterwegs ist. Dabei wurde beobachtet, wie der Lenker eine "Biene Maja" umfuhr und ohne sich um den Schaden zu kümmern seine Fahrt fortsetzte. Auf der Fürstenlandstrasse in Niederwil geriet er während der Fahrt mehrmals auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dabei frontal mit dem korrekt entgegenkommenden Auto eines 27-Jährigen. Die beiden Autos drehten sich und kamen auf der Wiese beziehungsweise im Maisfeld zum Stillstand.

Der 29-jährige Mann musste eine Blut- und Urinprobe sowie seinen Führerausweis abgeben. Er wurde als fahrunfähig eingestuft. Der Sachschaden belief sich auf mehrere tausend Franken. (kapo/sdu)