Es wurde ausgerissen, umgestossen, demoliert, abgeschraubt und zerschlagen. Und das beileibe nicht zum ersten Mal. Opfer auf dem Biberlehrpfad waren unter anderem diverse Infotafeln, ein Sichtrohr und eine geschnitzte Biberfigur. Der Schaden beläuft sich dieses Mal auf mindestens 3000 Franken, wie der WWF am Dienstagabend mitteilt. Schon über zehn Jahre hat jedermann und jedefrau die Möglichkeit, entlang des rund vier Kilometer langen Uferwegs allerlei über das pelzige Säugetier zu lernen. Bisher haben rund 10'000 Besucher den Lehrpfad im Reich des Bibers erfreut.

Da sich solche Fälle in Oberbüren und auf dem Biberpfad in den vergangenen Monaten gehäuft haben, setzt der WWF St. Gallen, Initiator und Mitfinanzierer des Lehrpfades, nun ein Zeichen gegen diesen respektlosen Trend. Es wurde Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Die Polizei ermittelt. (pd/red)