Zur alle zwei Jahre stattfindenden Neuzuzügerbegrüssung fand sich wiederum eine stattliche Schar Bewohner und deren Familien ein, sich über den Ort ein näheres Bild zu machen. Gemeindepräsident Roland Hardegger gab in seiner Begrüssung zu verstehen, dass die Gemeinde beim Einleben am neuen Ort mit dieser Einladung behilflich sein will, allfällige Schranken zu Land und Leute vom Ort zu öffnen. Der offerierte Brunch nach dem Rundgang durch den Gemeindeteil Zuzwil im Mehrzwecksaal der Schule bot Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch wie auch dem Kennenlernen der anwesenden Politgrössen, Gewerbe- und Vereinsvertreter.In den letzten beiden Jahren sank die Zahl der Einwohner von Zuzwil um 14 Personen auf den aktuellen Stand von 4'757. Den 587 Zuzügen stehen 638 Wegzüge gegenüber. 86 Neugeborene und 40 Todesfälle haben den Bestand der Einwohner ebenfalls beeinflusst.

Informationen über den Ort
20 Personen aus Politik, Gewerbe und Vereinen standen den Neuzugezogenen Red und Antwort zu Fragen aus dem Kreis der Gäste. Begrüsst wurden die Neuzuzüger von Gemeindepräsident Roland Hardegger. Er gab sich erfreut über das grosse Interesse, Näheres aus der Gemeinde und dem Leben in den Orten zu erfahren. Die neue Heimat soll ein Ort sein, wo man sich wohl fühle und wo man sich kennt. Wo Gemeinschaft gelebt werde, fühle man sich auch zu Hause.

Zum Auftakt erfolgte gruppenweise ein Rundgang durch den Gemeindeteil Zuzwil. Die Gemeinderäte führten die Gruppen an und gaben zu den jeweiligen Orten Informationen ab über deren Geschichte, aber auch über bevorstehende Projekte. Unschwer konnten die Gäste feststellen, dass über das ganze Gemeindegebiet grosse Bauvorhaben im Gange sind oder deren Bewilligungen bereits laufen. Dass in Zuzwil auch eine grosse Zahl geschichtsträchtige Häuser stehen, war weiterer Teil der Führung. Auf dem Looberg bei der Kath. Kirche angekommen, ergaben sich Einblicke ins Dorfzentrum, wie auch die grossen Terrassenhäuser im Lenter.

Informationen aus dem Gemeindeleben
Nach dem Rundgang stand im Mehrzwecksaal das Brunch-Buffet bereit, von den Mitarbeitenden der Gemeinde vorbereitet. Dies bot den neuen Bewohnerinnen und Bewohner Gelegenheit Kontakte zu knüpfen und auch die Gründe des Zuzuges auszutauschen.

In der Fortsetzung gab Gemeindepräsident Roland Hardegger Informationen zur Gemeindeorganisation ab, verbunden mit einer Bilderreihe via Power-Point-Präsentation. An erster stelle stand die Information über das Gemeindewappen, welches mit zwei Löwen ausgestattet ist, wohl auf die einstige Löwenburg auf dem heutigen Leuberg hinweisend.

Geschichtsträchtiges und Organisation
Vier politische Parteien, CVP, FDP, SVP und SP beleben das politische Leben der Gemeinde und sorgen für geeignete Personen, wenn es um Wahlen in die politischen Behörden geht. Die Gemeinde Zuzwil mit den drei Orten Züberwangen, Weieren und Zuzwil, beheimatet mit Stand Ende September 2017 7'457 Personen., davon rund 11 Prozent Ausländer. Die Gemeindefläche beträgt 8,96km2. Die Bilderreihe führte an einer ganzen Reihe geschichtsträchtiger Häuser vorbei, vom „Roten Haus“, dem ersten Schulhaus im Dorfzentrum Richtung Kirche und der Alten Mühle, wo zuletzt auch eine Bäckerei betrieben wurde.

Bezüglich Religionen machen die Katholiken 52%, die Protestanten 22% und andere 26% der Einwohnerschaft aus. Die Schulen mit den Primarklassen befinden sich in Zuzwil wie auch in Züberwangen. Für die Oberstufe hat sich Zuzwil bei der Oberstufe Sproochbrugg in Zuckenriet eingekauft. Im Kindergarten befinden sich aktuell 105 Schüler, in der Primarschule 290 und an der Oberstufe 319 Schülerinnen und Schüler.

Hardegger wies auch auf die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten wie Dorfladen, Coop, Denner und Migros hin. Für gesundheitliche Fragen befindet sich ein Ärztezentrum im Angebot, aber auch für zahnärztliche Behandlungen ist eine Praxis Vorort. Wichtig nannte Hardegger weiter, dass Zuzwil über eine eigene Dorfbank verfüge mit allen Dienstleistungen.

Mit einer Informationstasche mit umfassenden Inhalten über die Gemeinde wurden die Neuzuzügerinnen und Neuzuzüger zur Mittagsstunde entlassen mit dem Wunsch, sich weiterhin am Gemeindeleben zu beteiligen.