Der Familiengottesdienst am Sonntagvormittag in der Stadtkirche Wil galt den Familien und den Schulkindern. Kapuzinerpater Benno Zünd feierte mit Diakon Walter Lingenhöle den Gottesdienst. Predigtworte zum Schulbeginn kamen aus dem Munde des neuen Leiters Jugendbildung Norbert Schalk. Das Senfkorn als kleinstes Samenkorn, das zum grossen Baum heranwächst, soll den Schulkindern Motivation sein, wie aus Kleinem Grosses werden kann. Begehrt waren die gesegneten Kräutersträusse aus den Klostergärten der Kapuziner und St. Katharina.Die Familien mit ihren Kindern und die Schulkinder standen zum Gottesdienst vor dem Schulbeginn im Fokus. Kapuzinerpater Benno Zünd eröffnete den Gottesdienst in Begleitung einer grossen Schar Ministranten mit den Worten: „Gott will uns für das Neue das bevor steht Mut machen“. Ein neues Gesicht im Seelsorgeteam konnte Benno Zünd in der Person von Norbert Schalk, dem neuen Leiter Jugendbildung, vorstellen. Zur Einsetzung im Amt erhielt Schalk eine grosse Kerze überreicht mit den besten Wünschen zum Start in der neuen Aufgabe.

Alles fängt im Kleinen an
Norbert Schalk nahm das Thema des Wachsens des Senfkorns, dem kleinsten Korn auf, das einst zum grossen Baum heran wachsen werde. Die neu startenden Schülerinnen und Schüler sollen Klarheit erhalten, dass alles im Kleinen seinen Anfang nimmt. Im Weitergehen, Schritt um Schritt, könne daraus einmal Grosses werden.

In seinen Predigtgedanken wies Norbert Schalk auf den Schulanfang hin, wo vieles neu daherkomme. Im Unwissen was da kommt, stelle sich schnell die Frage: „Schaffe ich das?“. Das Senfkorn symbolisiere das Geheimnis des Wachsens. Aus dem kleinsten Samenkorn werde daraus ein bis zu 10 Meter hoher Baum. Darin liege auch das Wartenkönnen und Geduld üben, bis es soweit sei. Auch im Leben sei oftmals Warten angesagt, bis sich der Erfolg einsetze. Der Hoffnung gleich, dass jedes Senfkorn zum Baum heranwächst, steht die Erwartung an jeden Menschen, eine erfolgreiche Persönlichkeit zu werden.

Begehrtes Senfkorn
Dem Gelingen in der Schule waren auch die Fürbitten gewidmet, von Carmen Baier, Mitarbeiterin bei der Jugendbildung, vorgetragen. Zum Abschluss des Gottesdienstes bildete sich ein richtiger Ansturm der Kinder auf die Senfkörner, welche die Ministrantinnen verteilten.

Im Gottesdienst eingebunden war weiter die Kräutersegnung. Die Kräutersträusse, in den Klostergärten geerntet, wurden von vielen Helferinnen und Helfern gebunden. Die duftenden Kräuter waren schnell verteilt ob dem grossen Interesse seitens der Familien.

Kräuter aus den Wiler Klostergärten
Aus dem Kräutergarten des Kapuzinerkloster stammt eine grosse Zahl Kräutersträusse, das Binden organisierte die «Gärtnerin» Claudia Keller. Die Kräutersträusschen wurden in den Gottesdiensten vom 12./13. August in St. Nikolaus, St. Peter und im Kapuzinerkloster gesegnet und verteilt.

Im Klostergarten vom Kloster St. Katharina organisierte Katharina Reichmuth das Kräutersträusschenbinden. Diese Sträusschen werden in den Gottesdiensten vom Dienstag, 15. August 2017 in Maria Dreibrunnen, um 09.30 Uhr und 19.30 Uhr, wie auch in St. Katharina um 08.30 Uhr gesegnet und verteilt.