Das 19,3 Mio. Projekt gilt als zweitgrösste Investition für die Gemeinde Jonschwil, nur durch den damaligen Neubau des Oberstufenschulhauses Degenau übertroffen. Die politische Gemeinde als Bauherr lässt die Kinder an der Gestaltung des Neubaus mitwirken. Ein eigens dafür aufgebautes Ideenbüro der Schulkinder konnte beim Projektaufbau Vorschläge einreichen.

Erste Sanierungsideen vor 12 Jahren

Der Entscheid der Bürgerschaft für das 19,34 Mio. Projekt für eine neu aufgebaute Schulanlage für Schwarzenbach ist zwar erst 9 Monate her. Hingegen liegt der Werdegang für die Erneuerung der Schulanlage bereits 12 Jahre zurück, als man noch die bestehende Schulanlage sanieren wollte.

Gemeindepräsident Stefan Frei wies zum Entscheid für den Neubau darauf hin, dass die zwar erst 50-jährige Schulanlage nicht nur den aktuellen Anforderungen für neun Schulklassen nicht mehr entspricht, sondern auch energetisch die heutigen Vorgaben nicht mehr erfüllt. Der nicht einfache Entscheid zum Abbruch habe sich auch aus hohen Kosten für eine Sanierung ergeben. Die neue Schulanlage soll der Schule wie auch den Vereinen zur Nutzung nach heutigen Bedürfnissen zur Verfügung stehen.

Spannende Spatenstichfeier

Es waren die Schulkinder, welche das Geschehen zum Spatenstich bestimmten. Luca, einer der Schüler aus der Primarstufe, moderierte den Ablauf und stellte die ausgearbeiteten Pläne vor. Bereits im Januar hätten sie mit dem Aufbau des Programms begonnen und entsprechende Arbeiten in Angriff genommen.

Für den Spatenstich wollten die Kinder einen symbolischen Raketenstart inszenieren. Dafür hatte jede Schulklasse einen Erdwall aufgeschichtet, um darauf auf Kommando einen Vulkan entzünden zu können, allerdings mit grossen Rauchschwaden begleitet. Welches der Kinder den Spatenstich auf der Baggerkanzel ausführen durfte, bestimmte das Los. Die Auswahl fiel auf eins der kleinsten Mädchen, das sich ohne Scheu mit Rolf Rusch der Firma Slongo zum Steuerpult des Baggers setzen liess.

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Den Kindern wird der attraktiv aufgebaute Spatenstich in guter Erinnerung bleiben.

Bezug auf das Jahr 2021

Der Bauablauf erfolgt in Etappen. Architekt Florian Schellibaum wies darauf hin, dass auf Grund des grösseren Bauvolumens zuerst das Schulhaus aufgebaut wird. Nachfolgend gehe es an die Erstellung des Turnhallen-, bzw. Mehrzwecktraktes.

Die bestehende Schulanlage bleibt bis zum Bezug der neuen Anlagen dem ordentlichen Schulbetrieb erhalten. Erst im Anschluss erfolgt der Abbruch, um auf der neuen freien Fläche den Pausen- und Spielplatz zu erstellen.

Den grossen Einsatz der Kinder erhielten sie mit dem nachfolgenden Imbiss belohnt. Gefordert sind die Schüler weiterhin im Einbringen von Ideen aus dem Ideenbüro der Schule.