Bei der Zuweisung in die Mädchensekundarschule St. Katharina gilt es, die vom Stadtparlament im Nachtrag I zum Schulvertrag zwischen der Stadt Wil und der Stiftung Schule St. Katharina festgelegte Regelung zu beachten. Auf das Schuljahr 2017/18 hin musste aufgrund der Nachfrage eine Auslosung durchgeführt werden. In diesem Jahr konnte darauf verzichtet werden. 

177 Schülerinnen und Schüler eingeteilt
Im Schuljahr 2018/19 werden 83 Jugendliche in einer ersten Sekundarklasse der öffentlichen Oberstufe im Lindenhof, im Sonnenhof oder in Bronschhofen unterrichtet. 33 Schülerinnen werden in der Mädchensekundarschule St. Katharina beschult. In die erste Realklasse wurden 61 Mädchen und Knaben eingeteilt, die siebte Kleinklasse wird von 13 Jugendlichen besucht.

Oberstes Ziel des Departements Bildung und Sport ist es, alle Jugendlichen auf das Berufsleben bestmöglich vorzubereiten, sodass nach den drei Oberstufenjahren der Weg in eine Lehre oder weiterführende Schule gelingt.

Regelung in einer Übergangsphase
Alle Jugendlichen können einen Zuteilungswunsch für die Oberstufe abgeben. Nicht in jedem Fall kann der Wunsch erfüllt werden, insbesondere wenn es die Klassenorganisation nicht zulässt. Zuteilungswünsche in die Mädchensekundarschule St. Katharina können berücksichtigt werden, solange nicht mehr als 70 Prozent aller per 30. April in Wil wohnhaften und der 1. Klasse der Sekundarschule zugeteilten Mädchen erreicht werden. 

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33 Schülerinnen werden in der Mädchensekundarschule St. Katharina beschult.

Sofern die Anzahl Anmeldungen die 70-Prozent-Quote übersteigt, wird ein Losentscheid getroffen. Wird die Quote nicht ausgeschöpft, können auch positiv beurteilte Wiedererwägungsgesuche zu Beginn der Sommerferien oder dann bis zum 31. Juli zugezogene Mädchen, die im neuen Schuljahr in die 1. Sekundarklasse eintreten, der Mädchensekundarschule zugeteilt werden. Mit diesem Stichtag Ende Juli gilt das spezifische Zuweisungsverfahren für den entsprechenden Jahrgang als abgeschlossen.

Diese Regelung wurde als Übergangslösung festgelegt, bis im Rahmen des Projektes Schule 2020 die künftige Oberstufenstruktur geklärt ist. 

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WEITERE THEMEN
Teilnehmerrekord am Unternehmerapéro
Am Dienstagabend, 29. Mai 2018, fand der 5. Unternehmerapéro der Stadt in der Lokremise Wil statt. Rund 200 Unternehmerinnen und Unternehmer liessen sich über die Themen Elektromobilität und Solarstrom informieren. Damit wurde ein neuer Teilnehmerrekord erreicht.

In einer kurzen Ansprache bedankte sich Stadtpräsidentin Susanne Hartmann bei den Unternehmerinnen und Unternehmern. Und sie betonte: «Ausruhen können und wollen wir uns aber nicht.» Mit den beiden Grossprojekten ESP Wil West und Smart City stünden wichtige Weichenstellungen an.

Nach einem kurzen Vortrag konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an einer Tischmesse über verschiedene Energiethemen informieren. Zudem konnten sie ihre Ideen für eine Smart City Wil einbringen. Beim anschliessenden Apéro, welcher von den Technischen Betrieben Wil mitfinanziert wurde, gab es genügend Raum für Diskussionen unter den Unternehmen und auch mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadt.

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Nächste Sprechstunde «Offenes Ohr» mit der Stadtpräsidentin am 4. Juni 2018 
Die nächste Sprechstunde mit Stadtpräsidentin Susanne Hartmann findet am Montag, 4. Juni 2018, von 16 bis 18 Uhr im Rathaus statt. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

Stadtpräsidentin Susanne Hartmann ist ein offener Austausch und eine aktive Gesprächskultur mit Wiler Bürgerinnen und Bürgern sehr wichtig. In ihren regelmässigen Sprechstunden können die Einwohnenden Fragen stellen sowie Anregungen oder Kritik zu städtischen Themen anbringen. «Offenes Ohr» findet in der Regel am ersten Montag jedes Monats statt, das nächste Mal am Montag, 4. Juni 2018 von 16 bis 18 Uhr im Rathaus (Sitzungszimmer 33).

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Neue Dienstleistung: Weg-, Zu- und Umzug ohne Behördengang abwickeln 
Den Weg-, Zu- und Umzug elektronisch zu melden (eUmzug) zählt zu den von der Bevölkerung am meisten nachgefragten E-Government-Dienstleistungen. In der Stadt Wil ist das voraussichtlich ab Herbst 2018 möglich.

Der Kanton St. Gallen führt die vollständige elektronische Abwicklung des Umzugsprozesses ein. Damit können auch Wiler Einwohnerinnen und Einwohner voraussichtlich ab Herbst 2018 ihre Umzugsmeldung an die Gemeinde zeitunabhängig tätigen. Der Gang auf die Verwaltung entfällt.

Ein Erklärvideo zeigt das Vorgehen:

 

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Nächste Parlamentssitzung fällt aus
Die Sitzung des Wiler Stadtparlaments vom 7. Juni findet nicht statt. Darüber hat das Präsidium des Parlaments informiert.

Präsident Luc Kauf erklärte, dass die Sitzung mangels Geschäften ausfalle. Die nächste Sitzung des Wiler Stadtparlaments findet demnach am Donnerstag, 5. Juli, um 17.00 Uhr in der Tonhalle statt.

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Einschränkungen in der Altstadt am 10. Juni
Zwischen dem 5. und 14. Juni 2018 finden in Wil Dreharbeiten zum Film «The Zurich Liaison» statt. Am Sonntag, 10. Juni, wird deshalb der Zugang mit Fahrzeugen zur Altstadt von 6 bis 22 Uhr gesperrt.

Die meisten Aufnahmen für den Film werden in der Tonhalle, dem Baronenhaus und im Gerichtsgebäude gemacht. Diese haben keine Einschränkungen zur Folge. Aufgrund der Aufnahmen im Freien ist die Zufahrt in die Altstadt am 10. Juni jedoch nicht möglich. Die Parkplätze können nicht genutzt werden. Der Zugang für die Anwohnenden ist gewährleistet. Es kann zu kurzen Verzögerungen kommen.

Der Zugang zum Rathaus für Bürgerinnen und Bürger, welche an der Urne ihre Stimme abgeben, ist von 10 bis 11.30 Uhr gewährleistet. Automobilisten empfiehlt die Stadt Wil, das Parkhaus Altstadt zu nutzen. Die Anwohnenden werden durch die Filmcrew mit einem Schreiben zusätzlich informiert.

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Ausnahmebewilligung gemäss Immissionsschutzreglement auf dem Autobahnzubringer
Die Stadt Wil hat eine Ausnahmebewilligung für lärmintensive Baustellenarbeiten in der Nacht erlassen. Vom 4. bis 8. Juni 2018 werden die Arbeiten auf der Georg-Rennerstrasse jeweils von 19 bis 7 Uhr durchgeführt.

Laut der Begründung im Gesuch um Ausnahmebewilligung ist es notwendig, für bestimmte Arbeiten den Verkehr auf dem Viadukt auf eine Spur zu reduzieren. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens auf dem Autobahnzubringer ist diese Einschränkung nur während der Nachtzeit möglich. Die Stadt Wil hat deshalb eine Ausnahmebewilligung vom Immissionsschutzreglement erlassen.