Klar sei aber auch, «dass jetzt ein zügiger Projektfortschritt erwartet wird», schreibt Schulratspräsidentin Fabienne Stähelin im aktuellen Extrablatt der Schulraumplanung. Mit Ausnahme des neueren Schulhauses in Niederhelfenschwil und des Kindergarten Lenggenwil sind alle Schulliegenschaften in die Jahre gekommen und sanierungsbedürftig. Vor allem in Zuckenriet besteht laut den Verantwortlichen ein unmittelbarer Raumbedarf. An allen Schulstandorten fehlen Räume, die den neuen Unterrichtsformen entsprechen.

Der letzte nennenswerte Anbau, respektive Neubau des Kindergartens Lenggenwil wurde in allen drei Dörfern zwischen 1991 und 1996 getätigt. An den bestehenden Schulhäusern wurde kaum etwas verändert, heisst es im Blatt weiter. «Unser Ziel ist es, dass wir uns für die Zukunft nichts verbauen und so planen, dass Schulräume mit entsprechendem Mobiliar flexibel genutzt und umfunktioniert werden können.» Der Schulrat habe schon vor Jahren entschieden, dass er keine «Pflästerlipolitik» oder «Salamitaktik» verfolgen möchte.

Derzeit stehen verschiedene Lösungsansätze, wie beispielsweise der Einsatz von Provisorien, Miete von Räumlichkeiten Umstrukturierungen, Erweiterungen oder Neubau zur Diskussion. Die aus Personen der Bevölkerung gebildete Begleitgruppe wird nun bis Ende Jahr entscheiden, welche ein bis zwei Varianten im kommenden Jahr in eine Machbarkeitsstudie einfliessen. Dabei werden nicht nur die Bedürfnisse der Schule, sondern sämtlicher Anspruchsgruppen berücksichtigt, so die Verantwortlichen.