Der Schuljahresbeginn im Sommer 2014 brachte für Uzwil eine Neuerung, welche mit Fug und Recht als Meilenstein bezeichnet wurde. Als eine der letzten sanktgallischen Gemeinden setzte Uzwil das kantonale Oberstufenkonzept um. Sowohl im Sekundarschulhaus an der Schöntalstrasse als auch im Uzeschuelhus an der Bahnhofstrasse werden seither Real- und Sekundarklassen unterrichtet. Die Alte Garde Oberberg aus Gossau in historischen Uniformen hat damals mit Böllerschüssen auf die historische Bedeutung des Neuanfangs aufmerksam gemacht.

Auf den Schuljahresbeginn hin wurde im Sommer 2014 der Pausenplatz beim Uzeschuelhus neu gestaltet. Ein rotes Wettersegel bildet seither einen Blickfang vor der Schulanlage. Für die Schülerinnen und Schüler ist es ein Pausentreffpunkt, der ihnen Schatten spendet oder sie vor Regen schützt. Sechs Jahre hat das Segel Wind und Wetter standgehalten. Auch die schneearmen Winter hat es schadlos überdauert. Beim massiven, für unsere Höhenlage unüblich starken Schneefall hat sich jedoch auf der Plane so viel Schnee angesammelt, dass das «Zelt» in sich zusammengefallen ist.

Glücklicherweise sei der Vorfall nicht schon während des Schneefalls am Freitag passiert, sagt Hauswart Jürg Steiner. Während den Pausenzeiten hielten sich immer viele Schüler im Bereich des Wettersegels auf. Der Einsturz sei am Wochenende erfolgt und habe am Montagmorgen bei Lehrpersonen und Schülern einen Schrecken ausgelöst. Auch Schulleiterin Mary Baumgartner ist heilfroh, dass sich das unerwartete Ereignis wenigstes ausserhalb der Schulzeit abgespielt hat. Es seien zwar vor dem Bau Berechnungen bezüglich der Schneelast angestellt worden. Erschwerend habe sich wohl ausgewirkt, dass entgegen den Erwartungen kein Schnee abgerutscht sei. Dies wahrscheinlich, weil der schwere Schnee bei  der tiefen Nachttemperatur angefroren sei. Die Schulleiterin rechnet damit, dass das Wettersegel wieder aufgestellt wird. Vor allem an heissen Tagen fehle sonst auf dem Pausenareal ein Schattenplätzchen.