An einem wohl sommerlich warmen Samstag trifft der FC Wil in der heimischen IGP Arena auf den Tabellenzweiten. Die Äbtestädter müssen dabei gleich auf zwei Stammkräfte in der Abwehr verzichten. Beide Teams werden Ihr Glück aber wohl in der Offensive suchen. Für beide Teams gilt es, ihre Positionen zu festigen.Das Aufstiegsrennen ist zwar bereits entschieden, trotzdem geht es für den FC Schaffhausen noch um einiges. Mit einer eher durchwachsenen Rückrunde ist der eigene Vorsprung geschmolzen. Der fünftplatzierte FC Rapperswil-Jona liegt nur gerade zwei Punkte hinter den Munotstädtern. Aber auch der FC Wil möchte seine Platzierung verteidigen, der FC Aarau liegt punktgleich auf der Lauer.

Die Fürstenländer müssen bei diesem Unterfangen auf zwei wichtige Stammkräfte verzichten. Nach seiner roten Karte in Wohlen, wurde Granit Lekaj gleich für fünf Spiele gesperrt. Zusätzlich wird auch Basil Stillhart eine Gelbsperre absitzen müssen. Trainer Konrad Fünfstück wird also gleich zwei Stammspieler in der Verteidigung ersetzen müssen.

Alter Bekannter

Der FC Schaffhausen verkündete diese Woche eine interessante Personalie. Der ehemalige Wiler Sportchef und Cheftrainer Axel Thoma, wird ab dem 1. Mai neuer CEO der Nordostschweizer. Dort tritt er die Nachfolge von Marco Truckenbrod Fontana an. Nicht wenige Fans hätten den versierten Fussballfachmann Thoma gerne wieder in Wil gesehen.

Es wird insgesamt interessant sein, die Gäste weiter zu beobachten. Club-Boss und Hauptsponsor Aniello Fontana hat angekündigt, den FC Schaffhausen bis Ende des Jahres verkaufen zu wollen. Das wird wohl kein unwesentlicher Faktor für die Zukunft des FCS sein, welcher sich dank sportlichen Erfolgen und mit einem tollen Stadion einen festen Platz im Schweizer Profifussball verdient hat.

Knappe Angelegenheit

In der Tabelle trennen Wil und Schaffhausen zwar derzeit 17 Punkte, der sportliche Unterschied ist aber beileibe nicht mehr so gross. Im Februar besiegten die Äbtestädter den FCS im LIPO Park mit 2:1. In der Zwischenzeit haben sich die Wiler noch mehr festigen können, so dass man Sie durchaus als Favorit sehen kann.

Trotz einer eher durchwachsenen Rückrunde ist der FC Schaffhausen aber eine brandgefährliche Mannschaft. Das letzte Auswärtsspiel konnte man in Genf gleich mit 4:1 gewinnen. Danach resultierte aber auch eine 2:4 Heimniederlage gegen Rapperswil, was auch die grösste Schwäche dieser Mannschaft offenlegt. Man ist nicht mehr in der Lage sein Potential Woche für Woche abzurufen.

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