Die Oberstufe Sproochbrugg in Zuckenriet wurde vor bald 50 Jahren in Betrieb genommen. Nach diversen Ab-stimmungen in den beiden Gemeinden Niederhelfenschwil und Zuzwil haben die Stimmbürger im September 2011 die Gemeindeordnung für die gemeinsame Oberstufenschulgemeinde Sproochbrugg genehmigt. „Das Zu-sammengehen darf als Erfolgsmodell bezeichnet werden, die Oberstufenschule Sproochbrugg ist sehr gut unter-wegs“, schreibt die Gemeinde Zuzwil im aktuellen Mitteilungsblatt.

Mit dem Bau der Oberstufe wurde unter anderem auch ein Lernschwimmbecken erstellt. Die letzten grösseren Sanierungsmassnahmen an den badewassertechnischen Installationen erfolgten vor rund 20 Jahren. Aufgrund von allgemeinen Verschleiss-Erscheinungen sowie technischen und funktionellen Mängeln würde nun eine voll-ständige Sanierung des Lernschwimmbeckens anstehen.

Zuzwiler Kinder schwimmen in Wil

Eine vom Gemeinderat Niederhelfenschwil eingesetzte Arbeitsgruppe aus Vertretern der beiden politischen Gemeinden wie auch des Oberstufenschulrates hat sich mit den verschiedenen Lösungsvarianten befasst. Ende Oktober wurde die Bevölkerung über das Vorprojekt «Sanierung Lernschwimmbecken» informiert. Dabei wur-den detaillierte Unterlagen zur geplanten Totalsanierung präsentiert. Laut Kostenschätzung müssten dafür rund 1,7 Millionen Franken ausgegeben werden.

Am Informationsabend sprach sich eine Mehrheit der anwesenden Personen für den Erhalt des Lernschwimm-beckens aus. „Für die Gemeinde Niederhelfenschwil hat diese Infrastrukturanlage insbesondere auch einen emo-tionalen und ideellen Wert. Zudem finden im Lernschwimmbecken die Schwimmlektionen der Primarschulen der Gemeinde Niederhelfenschwil statt“, schreibt die Gemeinde Zuzwil. Deren Schüler absolvieren die gemäss Lehr-plan vorgegebenen Schwimmlektionen im Sportpark Bergholz in Wil. „Das Lernschwimmbecken in der Sprooch-brugg wird von der Schule Zuzwil nicht benötigt. Die Zusammenarbeit mit dem Sportpark Bergholz in Wil funktio-niert und soll weitergeführt werden. Seitens der Gemeinde Zuzwil besteht daher kein Bedarf am Lernschwimm-becken“, so die Gemeinde weiter. (gk/red)