Im März wurde der Kredit gutheissen und nach rund fünf Monaten wird die Photovoltaikanlage auf dem Dach des Sekundarschulhauses in Wilen nun in Betrieb genommen.
An der Schulgemeindeversammlung im letzten Frühling präsentierte die Schulbehörde den Antrag für eine Photovoltaikanlage auf dem Klassen- und Werktrakt mit 77 Kilowatt-Peak, der von den Stimmbürgern auch gutgeheissen wurde.

Sek Ägelsee ist ein Vorbild in Sachen Nachhaltigkeit und erneuerbarer Energie
Vize-Präsident Simon Schönenberger ist der Meinung, dass die Schule eine Vorbildfunktion haben sollte und auch die Schüler an einem direkten Beispiel zur Nachhaltigkeit anhalten zu können. Die PV-Anlage ist nicht die erste Investition in diesem Bereich. Der erste Schritt erfolgte 2009 mit einer thermischen Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung und zur Heizungsunterstützung.
2012 wurde die Beleuchtung in den Schul- und Büroräumen saniert, um den Energieverbrauch zu senken, und seit vier Jahren produziert auf dem Turnhallendach eine Photovoltaikanlage die durchschnittlich 31’000 kWh Strom jährlich produziert.
Am 1. Juli 2016 hat Swissgrid bestätigt, dass die Voraussetzungen für die keV- Förderung gemäss dem Energiegesetz erfüllt sind. Die Dachflächen des Sekundarschulzentrums sind nach Süden ausgerichtet und mit ihrer Neigung optimal für die Energiegewinnung mittels PV-anlagen. Die Abklärungen zeigten denn auch, dass mit drei PV-anlagen auf allen Dächern jährlich rund 110’000 kWh (110 kWp) produziert werden können und damit der mit Sparmassnahmen optimierte Energiebedarf nahezu gedeckt werden kann.

Finanzierung
Die Gesamtkosten für Gerüst und Diverses betragen 230’000 Franken.
Mit dem Bescheid von Swissgrid zur Finanzierung der PV-anlagen mittels keV besteht rechtliche und finanzielle Sicherheit Finanzierung der Investitionskosten durch die Sekundar- schulgemeinde. Der provisorische Vergütungssatz beträgt 17.4 Rp/kWh. auf der Basis der realisierbaren 77 Kilowatt-Peak ergibt dies jährliche Einnahmen von rund 13’400 Franken, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme. Über die gesamte Vergütungsdauer von neu 20 Jahren führt dies zu Einnahmen von knapp 270’000 Franken. Damit können aus heutiger Sicht die Vorinvestition verzinst und die anfallenden Unterhaltskosten gedeckt werden, womit die gesamte Investition wirtschaftlich mindestens kostendeckend ist.