«Unsere Mitarbeitenden sind immer wieder fassungslos, wie brutal einzelne Mitmenschen miteinander umgehen», sagt Hanspeter Krüsi von der Kantonspolizei St. Gallen. Allein am vergangenen Wochenende gab es kantonweit acht Einsätze wegen Streitereien im häuslichen Bereich. Und das entspricht nicht einmal einer Häufung. Es war somit ein ganz normales Wochenende.

Zweimal musste auch im Gebiet Fürstenland-Neckertal interveniert werden. So stritt sich ein Paar zuerst verbal, bevor es zu Tätlichkeiten kam. «Unsere Mitarbeitenden konnten intervenieren, woraufhin die Personen die Nacht getrennt verbrachten», sagt Krüsi. Bei einem anderen Fall verbot der Vater seinem Sohn, die Zimmertür abzuschliessen, woraufhin die Lage eskalierte und der Sohn drohte, Gegenstände zu zerstören. Beim Eintreffen der Polizei hatte sich die Situation bereits wieder beruhigt. Wo sich die Fälle zugetragen haben, gibt die Polizei aus Persönlichkeitsschutz nicht bekannt.

Die Kantonspolizei St. Gallen erinnert daran, dass sie jederzeit für Hilfeleistungen oder Notfälle über die Notrufnummer 117 erreichbar ist – und freut sich über ein friedliches Miteinander. (kapo/red)