Die neue Verwaltung der Genossenschaft für Alterswohnungen Flawil (GSF) besteht aus sieben Mitgliedern: Guido Steiner, Erika Schiltknecht, Erich Baumann, Elis Signer, Walter Knellwolf, Ralph Hagen und dem Präsidenten Johannes Rutz. Ralph Hagen ist der neue Bauchef. Es sind derzeit zwei Projekte aktuell. An beiden Häusern – im Feld und im Wisental – müssen die Heizungsanlagen saniert werden. Bleibt man weiterhin an den Nahwärmeverbund angeschlossen oder lässt man eine selbständige Anlage installieren? "Da ist vor allem Ralph Hagen am Drücker. Er muss hier schauen, dass er zu günstigen Resultaten kommt", sagte Rutz.

Es wurde eine Rückzahlaktion von Anteilscheinen gestartet, die auf ein starkes Echo gestossen ist. Die Genossenschaft zählt heute 31 Mitglieder bei einem Kapital von 62'300 Franken. Die Anzahl der Genossenschafter hat sich also um Dreiviertel reduziert. Das vereinfacht die Administration wesentlich.

Renovationen günstiger als gedacht

Für die Aussenrennovationen des Hauses Feld, die im Frühling 2018 abgeschlossen wurden, zeigt die Schlussrechnung bei einem genehmigten Kredit von 2,43 Millionen Franken eine Besserstellung von 498'000 Franken. Zudem muss das Darlehen von der Grüningerstiftung jährlich mit 150'000 Franken getilgt werden.

Die beiden Häuser mit zusammen 57 Wohnungen sind im Moment voll vermietet. Ein wichtiger Grundsatzentscheid fiel im vergangenen Jahr. Bei der GSF geht es im Wesentlichen um die Bereitstellung von günstigem Wohnraum für Senioren, während für die Betreuung und Pflege von betagten Personen vor allem das Wohn- und Pflegeheim WPH, die Spitex sowie neu das 5egg-Haus zuständig sind.