Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Keine Spur von Klassenunterschied. Die Heimmannschaft von Trainer Andy Ritsch agierte von Beginn weg gar wacher, präsenter und torgefährlicher als der favorisierte Gegner. Der gastgebende 1.Ligist nahm den Kampf an, warf sich in die Schüsse und scheute keine harten Bandenkämpfe. Früchte trug der Einsatz bereits in der 6. Minute. Andreas Ambühl, der mit Abstand beste Wiler Torschütze dieser Saison, konnte allein auf Arosa-Torhüter Jamal Kotry losziehen und versenkte eiskalt.

Mit dieser zwar knappen, aber verdienten Führung gelang es dem EC Wil, seinen Kontrahenten aus der My Sports League in Schach zu halten. Je länger der Match dauerte, desto weniger fand Arosa Zugriff auf das Spiel. Oder es fehlte an Präzision vor dem Wiler Tor. Die Hoffnung auf einen Sieg ihrer Mannschaft und das Weiterkommen im Cup schwand bei den zahlreich mitgereisten Arosa-Fans zusehends. 310 Zuschauer waren am Sonntagabend in der Bergholz-Eishalle zugegen.

Die Stimmen zum Spiel:

 
Goalie Oliver Etter und Trainer Andy Ritsch ordnen den Erfolg gegen das oberklassige Arosa ein 

Torwartfehler bringt die Entscheidung

Nachdem im zweiten Drittel keine weiteren Tore gefallen waren, stand ein spannendes drittes Drittel an. Und da passierte dem Torhüter von Arosa ein schwerwiegender Abspielfehler, was das 2:0 für Wil zur Folge hatte. Andrej Maraffio netzte zum entscheidenden Zweitore-Vorsprung ein – und das in Unterzahl. Wer jetzt ein Aufbäumen des EHC Arosa erwartet hatte, wurde enttäuscht. Vielmehr waren es die Hausherren, die weiterhin forsch zur Sache gingen und näher am dritten Tor waren als der Gast dem Anschlusstreffer. Im Wissen, dass man in Oliver Etter einen scheinbar unbezwingbaren Schlussmann zwischen den Pfosten hatte, lief Wil nie mehr Gefahr, die Qualifikation für die nächste Cuprunde zu verpassen. Mit seinem Shut Out avancierte Wiler Torhüter zum Matchwinner, wurde zum besten Spieler seines Teams ernannt – und blieb hinterher bescheiden (siehe Video-Interview oben).

In der nächsten und letzten Qualifikationsrunde wartet mit dem EHC Dübendorf erneut ein Gegner aus der My Sports League. Gespielt wird am 8. oder 9. Februar in der Eishalle Bergholz. Siegt Wil erneut, steht man in der Hauptrunde des Schweizer Cups und trifft zu Beginn der kommenden Saison auf einen Klub der höchsten beiden Ligen des Landes.

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Der Liveticker:

Das soll es gewesen sein von diesem Liveticker. Ich bedanke mich für das Interesse an diesem Liveticker. Haben Sie noch einen schönen Sonntagabend und morgen einen guten Start in die letzte volle Vor-Weihnachts-Woche. Bis bald auf hallowil.ch.

Für den EC Wil geht es übrigens bereits übermorgen Dienstagabend weiter. Und zwar mit dem Meisterschafts-Auswärtsspiel in Burgdorf. Auch davon wird hallowil.ch berichten.

Schlussfazit: Was für ein Spiel aus Wiler Sicht. Mit einem unwiderstehlichen Oliver Etter im Tor kommt der EC Wil zu einem durchaus verdienten 2:0-Heimsieg gegen das oberklassige Arosa. Somit holen die Äbtestädter im neunten Heimspiel der Saison den neunten Sieg - und haben in allen in diesen Partien nie mehr als drei Gegentore zugelassen. Dieses Mal schlug es kein einziges Mal im Wiler Tor ein. Es war der wohl stärkste Auftritt dieser Saison. Kämpferisch top, aber auch spielerisch gut. Somit fehlt nun noch ein Sieg, um in der nationalen Hauptrunde zu stehen. Es geht grad nochmals gegen einen Vertreter der My Sports League. Es ist der EHC Dübendorf. Gespielt wird am 8. oder 9. Februar in der Eishalle Bergholz.

Natürlich wird Etter zum besten Wiler Spieler ausgezeichnet - und erhält viel Applaus.

Schlusssirene: Der EC Wil besiegt das oberklassige Arosa mit 2:0. Wow.

60. Minute: Noch ein Big-Save bei 59:59 von Etter. Ein würdiger Schluss des Spiels.

60. Minute: Arosa drückt und drückt. Aber die Sekunden zerrinnen.

59. Minute: Nun ist Arosa ohne Goalie, dafür mit sechs Feldspielern. Ein Wiler Befreiungsschlag streicht knapp am leeren Gehäuse vorbei. Icing.

58. Minute: Noch einmal brennt es vor dem Wiler Tor. Aber auch dieses Feuer wird beherzt gelöscht.

58. Minute: Bully im Wiler Drittel. Aber Arosa-Goalie Kotry bleibt vorerst im eigenen Kasten.

57. Minute: Noch 200 Sekunden.

57. Minute: Einmal mehr Etter. Der sich abzeichnende Sieg geht zu einem grossen Teil auf ihn zurück.

55. Minute: Die Wiler machen es geschickt in dieser Phase und halten den Puck gut von ihrem Tor fern.

55. Minute: Die Strafe ist überstanden. Nur noch gut fünf Minuten bis zur Cup-Überraschung.

54. Minute: Und gleich das nächste Break der Wiler. Ambühl mutterseelen-alleine vor dem Tor. Er scheitert am Torhüter.

53. Minute: Arosa nun in Überzahl, Wil mit der Chance. Aber da fehlt die Überzeugung. Weiter 2:0.

52. Minute: Wie schon zu Drittelbeginn: Wieder muss ein Wiler raus. Somit nun kurz 4 gegen 4, dann Powerplay für die Bündner. Finden sie so ins Spiel?

52. Minute: Wil ist im Drittel der Gäste. Aber ohne klare Chance.

51. Minute: 310 Zuschauer sind heute in der Eishalle Bergholz. Weit mehr als im Durchschnitt in der Meisterschaft. Auch dank der Gäste-Schar.

51. Minute: Und gleich die nächste Strafe gegen Arosa. Die Wiler danken.

51. Minute: Noch zehn Minuten, werte Sportfreunde. Das schaut gut aus. Aber im Hockey kan es bekanntlich schnell gehen.

49. Minute: Die Strafe gegen die Bündner verstreicht aber ohne Wiler Tor.

48. Minute: Die Wiler kämpfen um jeden Puck. Ganz starker Auftritt soweit.

47. Minute: Dann aber Arosa mit der Riiiiesenchance. Alleine vor Etter. Aber Sie ahnen es schon. Mirakulös klärt der Wiler Torhüter.

47. Minute: Arosa fasst den nächsten "2er". Und das in der Wiler Zone wegen Beinstellens. Da scheint schon einiges an Frust dabei zu sein.

46. Minute: Wil powert gleich weiter und kommt zu mehreren Chancen. Das wohl entscheidende 3:0 fällt aber nicht. Arosa-Trainner Haueter nimmt sein Time-Out.

44. Minute: TOOOOOOOOOOR für den EC Wil durch Maraffio zum 2:0. Und das in Unterzahl. Was für ein Bock von Arosa-Goalie Kotry. Er lässt einen harmlosen Abschluss nach vorne abprallen. Maraffio zieht sofort ab und trifft zum 2:0. Das Powerplay von Arosa war ganz schwach.

43. Minute: Und was passiert? Ein Wiler Gegenstoss mit einer 2 gegen 1-Situation. Aber kein Tor. Noch 5 gegen 4.

42. Minute: Noch eine Strafe gegen Wil: Spielmannn muss raus wegen Spielverzögerung. Jetzt wird es eng. 21 Sekunden 5 gegen 3 für die Gäste.

42. Minute: Mensch, Ambühl: Denn darf man auch gerne mal machen. Völlig frei kommt er in der Zone der Bündner zum Abschluss, kann sich die Scheibe gar noch zurechtlegen, verzieht dann aber. Wenn sich das nur mal nicht rächt. Nun ist Arosa in Überzahl.

41. Minute: Tja, nach 21 Sekunden Überzahl ist es um diese geschehen. Auch Wils Hungerbühler muss raus. Somit 4 gegen 4.

41. Minute: So, die Scheibe ist wieder eigeworfen. Es geht los mit 101 Sekunden Überzahl für Wil. Höchstens.

Die hallowil.ch-Leser glauben übrigens an den EC Wil. Fast zwei Drittel haben bei der in diesen Artikel eingeklinkten Umfrage angegeben, dass die Äbtestädter das Eis als Sieger verlassen und Arosa aus dem Cup werfen. Nun denn.

Drittels-Fazit: Was nach dem ersten Drittel zählte, gilt auch nach Abschnitt zwei: Der EC Wil hält weiterhin tadellos dagegen und ist keineswegs unverdient in Führung. Natürlich brauchte es einen bärenstarken Etter im Tor, um dieses 1:0 zu halten. Aber das ist in einem Cupspiel gegen einen oberklassigen Gegner fast schon selbstredend. Es war ein Drittel mit Chancen hüben wie drüben. Weiterhin ist alles offen und Spannung im dritten Abschnitt garantiert. Das könnte ein ganz netter Wiler Sport-Sonntag werden. Zuerst der 4:0-Heimsieg des FC Wil gegen Winterthur. Nun diese schöne Führung des EC Wil gegen die favorisierten Bündner. Noch ist es aber zu früh für voreilige Sieges-Lobgesänge. Es braucht weiterhin eine Wiler Top-Leistung und wohl auch etwas Glück, um den Sieg über die Runden zu bringen.

Pausensirene: Der EC Wil führt auch nach dem zweiten Drittel mit 1:0.

40. Minute: 21 Sekunden vor der zweiten Pause gibt Schiedsrichter Meyer eine kleine Strafe gegen die Gäste. Somit dürften die Wiler die knappe Führung in die zweite Pause bringen.

40. Minute: Wir sind schon in der Schlussminute des Mitteldrittels. Geht noch was?

39. Minute: Etter, Etter und nochmals Etter. Was der heute rausholt. Schlicht und einfach Wahnsinn. So auch gerade eben.

38. Minute: Es ist Pfeffer drin, obwohl schon lange kein Tor mehr gefallen ist. Der nächste Treffer dürfte wegweisend sein.

37. Minute: Riesenchance Wil zum 2:0: Ambühl läuft von rechts allein auf das Tor. Doch dieses Mal scheitert er am Arosa-Goalie.

36. Minute: Die Gäste bejubeln den Ausgleich. Doch Schiedsrichter Meyer winkt sofort ab. Auch die Proteste der Bündner nützen nichts. Weiter 1:0 für die Gastgeber. Und die Strafe ist abgelaufen.

35. Minute: Etter scheint unbezwingbar. Der holt einfach alles raus.

34. Miuute: Da lag die Scheibe kurz frei vor dem Aroser Tor. Aber niemand da, um abzunehmen. Sekunden später gibt es eine Strafe gegen Wil, während Arosa wieder komplett ist. Nun also die Bündner zwei Minuten in Überzahl.

33. Minute: Doch beinahe eine Arosa-Chance, weil Etter zu leichtfertig gegen vorne befreit. Aber die Szene versandet.

32. Minute: Da wollte manch ein Wil-Fan einen Penalty haben. Es gibt aber einen "2er" für Arosa. Und somit Überzahl für die Gastgeber.

32. Minute: Die Wiler versuchen es mit Distanzschüssen. Aber ohne Erfolg.

32. Minute: Es sind übrigens auch zahlreiche Arosa-Fans hier im Bergholz. Sie sehen, dass es vor ihrem Tor brennt. Aber Kotry kann Schlimmeres verhindern und die Scheibe behändigen.

31. Minute: Die Spielhälfte haben wir hinter uns. Und die Wiler Führung hält.

29. Minute: Weiterhin gilt: Einen Klassenunterschied gibt es nicht. Aber natürlich kann auch der Ausgleich jederzeit fallen, genau so wie der zweite Wiler Treffer.

28. Minute: Ein Auf und Ab, das Spass macht. Das Spiel hätte mehr Tore verdient. Etter sieht es anders und wehrt den nächsten Abschlussversuch der Gäste ab.

26. Minute: Ui, das war dreimal knapp: Zuerst Arosa, dann im Gegenzug eine Wiler Doppelchance. Es geht was im Bergholz.

24. Minute: Dann aber wieder Arosa. Aber die Abschlüsse sind weiterhin zu wenig präzis. Etter hält den Kasten sauber.

22. Minute: Kecker Start der Wiler in den Mittelabschnitt. Sie nehmen das Tor von Arosa gleich mal unter Beschuss.

21. Minute: Das Spiel läuft wieder. Wil zu Beginn noch in Unterzahl wegen er Kägi-Strafe. Aber auch diese Unterzahl-Situation wird überstanden. Und auch der Aroser Sturmlauf danach bleibt ohne Treffer.

Drittels-Fazit: Weit und breit kein Klassenunterschied. Die Wiler begegnen ihrem oberklassigen Gegner auf Augenhöhe und hätten gar das 2:0 machen können. Da aber Arosa etwas mehr Spielanteile und schon seine Chancen hatte, nehmen die Äbtstädter diese Führung gerne. Das macht Mut für den weiteren Spielverlauf. Es geht ja darum, die blütenreine Heim-Weste zu behalten. In der Meisterschaft wurden alle acht Heimspiele dieser Saison gewonnen - ohne Verlustpunkt. Auch Leader Frauenfeld wurde besiegt. Wir sind gespannt, ob heute Sieg Nummer neun dazu kommt. Die letzte Heimniederlage geht auf den Februar zurück.

Pausensirene: Der EC Wil führt nach dem ersten Drittel gegen den EHC Arosa mit 1:0.

20. Minute: Die Aroser sind im Wiler Drittel, aber ohne klare Abschlüsse. Und wen, dann wehrt Etter sicher.

19. Minute: Die Türe bei der Wiler Strafbank geht auf: Kägi muss raus wegen Haltens. Wäre natürlich wichtig, die kappe Führung in die erste Pause zu bringen.

18. Minute: Konter der Bündner: Doch erneut heisst der Sieger Etter. Noch zwei Minuten im Startdrittel.

18. Minute: Arosa leistet sich doch den einen oder anderen leichten Fehler, drückt aber schon auf den Ausgleich.

16. Minute: Wow, da schossen die Bündner aus allen Lagen. Aber die Strafe ist überstanden.

14. Minute: Arosa schnürt die Gastgeber ein. Aber Goalie Etter ist bisher Herr der Lage.

14. Minute: Nun muss erstmals ein Wiler raus: Torschütze Ambühl hat zwei Minuten Pause wegen Beinstellens. Hält die Führung?

13. Minute: Der nächste und letzte Gegner in der Cup-Qualifikation für den Sieger dieser Partie steht übrigens auch schon fest. Es ist der EHC Dübendorf aus der My Sports League. Zuhause am 8. oder 9. Februar. 

11. Minute: Zwar kein Wiler Tor in dieser Überzahl. Aber die Gastgeber haben eine verheissungsvolle Startphase hinter sich. Sie verstecken sich überhaupt nicht.

10. Minute: Das sieht richtig gut aus. Die Wiler können sich festsetzen und kommen zu Abschlüssen. Aber es fehlt die Genauigkeit.

9. Minute: Erste Strafes des Spiels. Wil in Überzahl.

8. Minute: Somit ist dieser Cup-Knüller so richtig lanciert. Und Wil versucht gleich nachzulegen. Doch dieses Mal ist Arosa-Goalie Kotory zur Stelle. Das wäre auch gar viel gewesen: zwei Chancen, zwei Tore.

6. Minute: TOOOOOOOOOOR für den EC Wil durch Ambühl zum 1:0. Ui, da geht der beste Wiler Torschütze dieser Saison sträflich vergessen. Bei einem Gegenzug kann er von links allein auf das Tor zuziehen. Er schlägt noch einen Haken - und drin das Ding. Da muss man Ambühl nicht zweimal bitten.

5. Minute: Es sind übrigens etwas mehr Zuschauer hier als sonst jweils. So rund 300 dürften das sein. 

4. Minute: Nach einer ausgeglichenen Startphase übernehmen die Bündner langsam aber sich das Kommando. Noch geht es gut aus Wiler Sicht.

1. Minute: So, das Spiel läuft in der Eishalle Bergholz. Wie halten die Wiler dagegen?

Herzlich willkommen aus der Eishalle Bergholz. Der EC Wil versucht das um eine Liga höher spielende Arosa aus der Cup-Qualifikation zu werfen. Gelingt es? Verfolgen Sie das Spiel jetzt live. Simon Dudle tickert für sie durch diesen Hockey-Abend.

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Die Vorschau:

Bisher hat der EC Wil in dieser Saison in allen acht Heimspielen noch keinen einzigen Punkt abgegeben. In keiner dieser Partien wurden mehr als drei Gegentore zugelassen. Diese starken Werte werden am Sonntagabend voraussichtlich so richtig auf die Probe gestellt. Dann gastiert mit dem EHC Arosa ein Verein in der Bergholz-Eishalle, der seine schwierigen Zeiten hinter sich zu haben scheint und langsam aber sicher den Profi-Sport ins Auge fassen darf. Der neunfache Schweizer Meister – nur Davos und Bern haben in der Schweiz mehr Titel gewonnen – ist im Frühjahr in die dritthöchste Liga, die My Sports League, aufgestiegen. Dort klassieren sich die Aroser mit 32 Punkten aus 21 Spielen auf dem beachtlichen vierten Platz – als Kopf des breiten Liga-Mittelfeldes. Sollte allerdings der auf Rang acht platzierte EHC Chur am kommenden Mittwoch das Derby gegen Arosa gewinnen, wären die beiden Teams punktgleich.

Der EHC Arosa tritt im Bergholz als Favorit an. Die Wiler werden aber mit breiter Brust auflaufen und ihre blütenreine Heim-Weste weiss zu halten versuchen. Die Bündner sind aus Wiler Sicht im Cup die zweitletzte Hürde. Wird sie übersprungen, ist noch ein weiteres Spiel in der Cup-Qualifikation zu spielen und gewinnen, um in der kommenden Saison in der nationalen Hauptrunde zu stehen. Dabei wäre ein Heimspiel gegen einen Vertreter der höchsten beiden Ligen des Landes auf sicher – genauso wie zusätzliche Einnahmen. In diese Cup-Hauptrunde hat es der EC Wil noch gar nie geschafft in der Vereinsgeschichte. In der vergangenen Saison war die zweitletzte Hürde zu hoch. Gescheitert war man vor Jahresfrist am damals unterklassigen HC Luzern.

Wils Trainer Ritsch wurde mit Arosa Meister

Speziell ist das sonntägliche Spiel vor allem für EC-Wil-Trainer Andy Ritsch. Denn seine Heimat ist ausgerechnet das Schanfigg, ja Arosa. Mit dem dort beheimateten EHC hat er alle Juniorenstufen durchlaufen und wurde 1980 sowie 1982 Schweizer Meister. Nach dem freiwilligen Abstieg der Bündner im Jahr 1986 wechselte Ritsch zum HC Lugano, wo er erneut zweimal Schweizer Meister wurde. Seine Reise führte ihn nach dem Karrierenende zurück in seine Heimat, wo er zwischen 2008 und 2014 Cheftrainer des EHC Arosa war. Nach drei Saisons in Wetzikon steht der ehemalige Schweizer Nationalspieler nun seit 2018 beim EC Wil an der Bande. «Der EHC Arosa kann kommen. Der EHC Arosa muss kommen. Der Cup hat sicher einen Stellenwert bei uns. Es ist eine gute Möglichkeit, um gegen einen stärkeren Gegner zu sehen, wo man steht», sagt Ritsch.

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Für EC-Wil-Trainer Andy Ritsch ist das Cupspiel gegen Arosa ein Schnittpunkt mit seiner Vergangeheit.

Ganz offiziell ist die Partie Wil – Arosa übrigens ein Vergleich 1. Liga gegen 1. Liga. Arosa wird als 1.-Ligist geführt, da die Cup-Kampagne bereits im Januar dieses Jahres begonnen hat und die Bündner damals noch in der 1. Liga spielten. So hätte es mit weniger Losglück gut und gerne sein können, dass die Partie in Arosa stattgefunden hätte, Heimrecht für den Unterklassigen hin oder her.

hallowil.ch berichtet am Sonntagabend an dieser Stelle ab 19 Uhr mit einem Liveticker aus der Bergholz-Eishalle vom Cup-Spiel EC Wil - EHC Arosa.