Monika Zehnder hat unlängst an der Nailympion teilgenommen. Gegen 29 Mitbewerber aus ganz Europa hat sie sich durchgesetzt. Dieser Erfolg führt sie zurück auf fleissiges Trainieren im mentalen und praktischen Bereich.Monika Zehnder, ein Name der insbesondere in der Welt des Nageldesigns bekannt ist. Die 41-jährige gebürtige Ungarin hegt seit ihrer Kindheit das Faible von schönen Fingernägeln und gepflegten Händen. «Das stimmt. Schon seit ich klein war, haben mich Hände im Allgemeinen und insbesondere Fingernägel interessiert.»

Die gelernte Schneiderin wohnt seit 2002 in Kirchberg und ist verheiratet mit Markus Zehnder – einem wichtigen Puzzleteil ihres vor kurzem errungenen Erfolges. «Um an der Nailympion einen der vorderen Plätze zu belegen, braucht es unendlich viel Training. Dass ich mir diese Zeit herausnehmen konnte, war zum grossen Teil der Verdienst meines Mannes; er hielt mir stets den Rücken frei», sagt die Gewinnerin der Kategorie French Sculpture Acrylic. Diese Championships fanden Ende April in Genf statt.

Zeitdruck erhöht den Schwierigkeitsgrad
In dieser Kategorie wird von den Teilnehmern verlangt, innerhalb von zweieinhalb Stunden zehn Fingernägel mit einer Acryl-Schablone aufzubauen. Dabei sind fünf Fingernägel in rot und die anderen fünf in weiss sowie einer Smileline zu modellieren. «Für einen Laien sehen solche fertige Fingernägel nicht unbedingt nach viel Arbeit aus, aber dahinter stehen äusserst exakte und saubere Arbeitsstunden. Zudem wird der Druck an diesen Championships erhöht, in dem man das zeitliche Limit auf nur gerade 150 Minuten festsetzt.» Für Monika Zehnder galt deshalb von Anfang an, üben, üben und nochmals üben. Denn sie verfolgte schon länger den Traum dieses Titelgewinns, der jedoch kein Preisgeld in sich birgt.

Profiteilnehmer – Profijury
In den vergangenen Jahren hat sich Monika Zehnder zu einer nationalen Grösse in Naildesign gemausert. So hat sie schon dritte und zweite Plätze an Schweizermeisterschaften errungen. 2017 nahm sie dann zum ersten Mal an einem internationalen Wettkampf teil. In London wagte sie es, sich mit der Weltelite zu messen, «danach war für mich klar, ich will an der Nailympion in Genf teilnehmen.» Gegen 29 Teilnehmer aus elf Ländern wie etwa Deutschland, Rumänien, Portugal oder Frankreich, hat sich die Naildesignerin durchgesetzt. Stolz erklärt sie, dass sich die Jury aus enorm erfahrenen Naildesignerinnen und Naildesigner aus der ganzen Welt zusammengesetzt war. «Wenn deine Arbeit dann von solchen Profis begutachtet wird, darf man schon Stolz sein, wenn man am Schluss zuoberst auf dem Treppchen stehen darf», sagt die seit 2002 in Kirchberg wohnhafte Zehnder.

Die Weltmeisterschaft als Ziel
Monika Zehnder betreibt in ihrem Kirchberger Eigenheim ein Nagelstudio und verfolgt damit ein Ziel; «ich will den Menschen eine Freude machen. Mit Fingernägeln kann man derart vieles ausprobieren, viele wissen das bloss noch nicht.» Ob Naturnägelverstärkungen, Nagelverlängerungen oder French Permanent, es sind keine Grenzen gesetzt. Monika Zehnder setzt voll und ganz auf Fachwissen, Kompetenz und Top-Qualität, so wird sie sich auch im kommenden Jahr an der Nailympion einschreiben. «Natürlich will ich meinen Titel verteidigen und warum nicht auch in anderen Kategorien starten? Schauen wir mal». Einen grossen Traum will sie sich zudem 2020 verwirklichen, dann findet in Österreich die Weltmeisterschaft in Naildesign statt.

Die Nailympion
Die Nailympion International Nail Championship ist ein renommierter und prestigeträchtiger internationaler Wettbewerb für Nagelkosmetikberufe. Es gelten strenge Regeln, um eine unparteiische Bewertung zu gewährleisten und damit die kreative Arbeit jedes Teilnehmers vollständig markenunabhängig zu ermöglichen.