Auf der Publikationsplattform des Kantons St. Gallen ist zu erfahren, dass die Swisscom am Schützenwiesweg 4 den Neubau einer Mobilfunkanlage plant. Die Baugesuchsunterlagen können im Foyer des Gemeindehauses eingesehen werden. Die Einsprachefrist läuft am 31. Mai ab. Dieses Vorhaben hat den bekannten Uzwiler Meteorologen Christoph Frauenfelder auf den Plan gerufen. Er hat festgestellt, dass sich mit der geplanten Anlage insgesamt sieben 4G- und 5G-Mobilfunkantenen im Umkreis von 900 Metern – dem Einspracheradius solcher Antennen – befänden.

Dichtes Mobilfunknetz

Seiner Meinung nach ist das ein unnötig dichtes Netz. Gegen die neue Antenne führt er die bekannten Bedenken gegen solche Anlagen ins Feld. Forschungsberichte stuften solche Anlagen als möglicherweise krebserregend ein. Bei Kindern und empfindlichen Personen seien zudem andere durch die Mobilfunkstrahlung ausgelöste Beschwerden bekannt.

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5G-Antennen sind für schnelles Internet nötig, aber an praktisch allen Standorten umstritten.

Christoph Frauenfelder wohnt knapp ausserhalb des Radius von 900 Metern zur geplanten Anlage. Er ist deshalb selber nicht berechtigt, Einsprache zu erheben. Er bietet aber Gegnern von 5G-Antennen seine Unterstützung an. Bereits habe er eine Person mit den entsprechenden Unterlagen beliefert, teilte er auf Nachfrage mit. Ausserdem habe es, wie erwartet, zustimmende und ablehnende Kommentare gegeben.