In diesen schwierigen Zeiten gilt es, zusammenzustehen und füreinander zu schauen. Gemeinsam können diese Wochen am einfachsten gemeistert werden. Nun gibt es in Social Media erste Hilfegruppen für Menschen in Quarantäne. So zum Beispiel im Hinterthurgau. Dort wurde am Freitag die Facebook-Gruppe «Sirnach hilft» gegründet. Gesunde Menschen sollen kranken Sirrnacherinnen und Sirnachern helfen, zum Beispiel mit Postgängen oder Einkäufen.

Aber wie funktioniert das genau? Der Freiwillige nimmt mit der Person in Quarantäne Kontakt auf und bespricht die Details der Besorgung, also den Bedarf, den Ort der Deponierung und die Zahlungsabwicklung. Der Freiwillige schickt der Person in Quarantäne danach Fotos der Kaufbelege, fordert die Auslagen zum Beispiel via Twint oder E-Banking ein und liefert die Besorgungen bis zur Tür. Nach erfolgter Deponierung informiert der Freiwillige den Empfänger via Gegensprechanlage, SMS oder Telefon, dass die Lieferung am vereinbarten Ort bereitsteht. Et voilà.

Eine ähnliche Gruppe ist am Donnerstag auch in Jonschwil unter dem Titel «Helfende Hand» gegründet worden. Auch hier geht es darum, Menschen in der Risiko-Gruppe zu unterstützen und ihnen die Einkäufe abzunehmen.