Am ersten richtig heissen Sommerwochenende des Jahres eröffneten am Samstag, 1. Juni die beiden Gasthäuser «Remy the Pub» und «Wood. Drink Eat Repeat». Unzählige Besucher bewegten sich dabei von einem Lokal zum anderen; und wieder zurück. Ein erstes Augenmass nehmen, die Betreiber kennenlernen und das Angebot prüfen, das liessen sich an beiden Orten viele Sirnacher, Hinterthurgauer und Wiler nicht entgehen.

Gemütlichkeit im Wood

Im Wood sind es mit Aleksandra Babic Kampf und Igor Mitrovic zwei altbekannte Gesichter, die das Zepter übernehmen. Vorher und während fünf Jahren im Remy tätig, starten die beiden nun im Wood durch, zwar ruhiger als vorher, aber immer noch mit viel Ehrgeiz. «Wir sind kein Partylokal. Vielmehr wird bei uns die Gemütlichkeit grossgeschrieben, etwas feines Essen, köstliche Drinks degustieren und Freundschaften pflegen, das ist, was wir anstreben», sagt Igor Mitrovic.

Schon nach wenigen Stunden sind sich die ersten Besucher einig. Von «megacool» bis «super gemütlich», die ersten Statements gleichen sich in jeglicher Form. Die kleine, aber feine Aussenterrasse lädt zum Verweilen ein und im loungeartigen Innenbereich fühlt man sich gut aufgehoben. Gäste werden hier persönlich begrüsst, vielleicht ist es genau das, was es braucht, um in diesem schwierigen Metier längerfristig erfolgreich zu sein.

Irish Flair im Remy

Neue Gesichter hingegen im umgebauten Remy the Pub. Sandro Häfeli (Wil) und Tina Cuenin (Wetzikon ZH) erfüllen sich ihren Traum und eröffnen zum ersten Mal ein Lokal dieser Grössenordnung. «Das war schon immer mein Traum, ein eigenes Pub zu eröffnen und jetzt ist es sogar das seit Jahrzehnten berühmte Remy in Sirnach. Ich freue mich, Gäste unterschiedlichster Couloirs begrüssen zu dürfen», sagt Sandro Häfeli an der Eröffnung am Samstagabend.

Die beiden jungen Wirte wollen das Remy zwar in seinem alten Charme belassen, aber etwas Irish Flair wird nächstens bestimmt einfliessen. Fünf Biersorten, Töggelikasten, Dartkasten, Gartenwirtschaft mit Feuerschale, Sportevents auf Grossleinwand, Fasnacht, Oktoberfest und vieles mehr wird in Zukunft ein eher jüngeres Publikum unterhalten. «Wir wollen den Pub-Lifestyle behalten und Traditionen erhalten.

Zudem wird bei uns die Sicherheit grossgeschrieben, so, dass sich jeder einzelne Gast wohl und sicher fühlen kann und wir zu einem gepflegten Treffpunkt avancieren können», sagen die beiden Betreiber des Remy.