Rund 2000 begeisterte Besucher genossen während den vergangenen drei Sommermonaten den kulturellen Spaziergang entlang der idyllisch gelegenen Lützelmurg.

Die Zahl "800" spielt eine tragende Rolle
Der 800 Schritte lange Skulpturenweg wurde dabei von Gross und Klein rege und aufmerksam begutachtet. Die magische Zahl 800 spielt dabei gewollt oder auch nicht, eine tragende Rolle. Denn genauso viele Schritte wie man auf dem Skulpturenweg unter die Füsse nahm, so gross präsentierte sich am Schluss des Rundgangs mit 800 Quadratmetern auch der wunderschön gelegene Rosengarten.

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Ein Blick in die Ausstellung «Tierische Kunst» lohnt sich auf jeden Fall.

Der erste in dieser Form in Aadorf verwirklichte Skulpturenweg verwöhnte seit Ende Juni das Auge des kulturinteressierten Betrachters. Die von der Sonne beschienenen Künstlerobjekte, wie der Haifisch in der leise vor sich hin plätschernden Lützelmurg, die Sandsteinkuh auf der Wiese, und vieles mehr begeisterten unzählige interessierte Einzelgänger wie aber auch ganze Gruppen.

Eine Idee für Hochzeits- und Geburtstagsgesellschaften
Die gute Begehbarkeit wurde auch von Rollstuhlfahrern sehr geschätzt. «Neben einer interessierten Schulklasse aus Bichelsee durften wir auch eine Gruppe der Swiss Flight Attendant begrüssen, welche den Apèro auf dem Skulpturenweg genossen haben», freut sich Kurt Gerber. Eine eindrückliche Kulisse bot der spannende Rundgang auch für manche Hochzeits- und/oder Geburtstagsgesellschaften im Rotfarbkeller.

Respekt und Anerkennung
Kurt und Gaby Gerber als Besitzer des arealROTFARB durften viele anerkennende Worte und viel Respekt für dieses kulturelle Meisterwerk, welches professionell organisiert war, entgegennehmen. Über die vielen positiven Rückmeldungen und Komplimente freuen sich die beiden engagierten Veranstalter sehr.

«Ein kleiner Wermutstropfen bleibt für uns allerdings darin bestehen, dass das Echo für diesen interessanten Kulturanlass von der öffentlichen Hand nicht wie erhofft ausfiel», sagt Gerber und ergänzt sogleich: «Der ganze Aufwand hat sich für uns aber trotzdem gelohnt. Wir hatten viel Spass und konnten guten Künstlern eine Plattform zum Ausstellen ihrer Projekte bieten. Dass sich dabei das arealROTFARB seit dem Umbau im 2011 einmal ganzheitlich öffnen konnte, ist ein schöner Nebeneffekt der ganzen Sache», betonen die Gerbers. Der Slogan «Man muss es einfach nur machen», stimmt so für die beiden motivierten Kulturbegeisterten.

Würdiges Schlussbouquet
Mit der Ausstellung «Tierische Kunst» naht nun am nächsten Wochenende das Ende des Aadorfer Skulpturenweges. Total 25 Aussteller präsentieren insgesamt über 100 Werke. In der Ausstellung wie auf dem zu Ende gehenden Skulpturenweg findet man passend zum Thema Wandinsekten, Haifisch, Waloran, Hühnereien, Wildtiere, Hirschkäfer, Katzenstuhl, Fabeltiere und vieles mehr.

«Einige unserer Kunstschaffenden wie zum Beispiel Orfea Mittelholzer, Walo Raschle und Roman Wirth sind seit den Anfängen mit dabei, sie gehören sozusagen zur Künstlerfamilie», lacht ein stolzer Kurt Gerber.

Musikalisches Highlight
Der aus Radio und Fernsehen bekannte Samuel Zünd, ist für das einmalige Livekonzert am Freitagabend verantwortlich. Mit dem Musenkuss-Kabinett «Ach Luise», humoristisch, frivole Liederrevue aus dem Berlin der 20er-Jahre, welches in Zürich seit mehreren Wochen ausverkauft ist, wird er nach dem Freitags-Apéro (17 bis 20 Uhr) ab 20.15 Uhr auch im Rotfarbkeller für pure Begeisterung sorgen. Bar und Kassenöffnung ist um 19.30 Uhr, Eintritt 25 Franken. Anmeldung unter Telefon 079 221 95 02. Kurt und Gaby Gerber.

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Ausstellung «Tierische Kunst» - Freier Eintritt
Freitag, 21. September von 17 bis 20 Uhr Apéro
Samstag, 22. September von 11 bis 17 Uhr
Sonntag, 23. September von 11 bis 17 Uhr
Live-Konzert Samuel Zünd am Freitag, 21. September um 20.15 Uhr.