Die Stadt Wil wird smart: Sie strebt mit einer Smart-City-Rahmenstrategie eine hohe Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger an, grösstmögliche Ressourceneffizienz, eine langfristige Abkehr von fossiler Energie und eine deutliche Reduktion der CO2-Emissionen. Möglich machen dies eine veränderte Lebensweise und umfassende Innovationen.

Im Rahmen der Jugendsolarwoche beteiligen sich auch Schülerinnen und Schüler der Oberschule Lindenhof an diesem Prozess: Zwischen dem 18. und 22. Juni 2018 beschäftigen sie sich gruppenweise mit Themen wie Energieeffizienz, Nutzung von Solarenergie, Soziale Medien oder Ernährung. Finanziell möglich gemacht wird das abwechslungsreiche Programm der Jugendsolarwoche von Energiestadt Wil und der Energieagentur St. Gallen. Die Gesamtprojektleitung steht in der Verantwortung von Energietal Toggenburg.

Befragung von Passanten durch Schülerinnen und Schüler
Eine Gruppe der Oberstufe Lindenhof befasst sich mit dem Projekt «Smart City Wil». Dazu führen die Schülerinnen und Schüler in Zweierteams eine Befragung zur Lebensqualität ihrer Stadt durch. Diese Befragung dient als Standortbestimmung, wie sich die Stadt Wil zur Smart City weiterentwickeln kann.

Für die Schülerinnen und Schüler zwischen 11 und 13 Jahren ist es eine erste Erfahrung im Bereich der empirischen Sozialforschung. Die Stadt Wil ruft die Bevölkerung auf, sich an der Umfrage zu beteiligen und den engagierten Schülerinnen und Schüler bei ihrer Befragung Red und Antwort zu stehen.

Beitrag zur Weiterentwicklung der Stadt
Schulleiter Markus Bänziger freut sich auf die Solarwoche: «Unsere Schülerinnen und Schüler leisten gerne einen Beitrag zur Weiterentwicklung unserer Stadt. Es soll auch für sie selbst eine erfüllende und schöne Erfahrung werden. Daher hoffe ich auf eine offene Aufnahme ihres Engagements bei den Wilern und Wilerinnen.»

Für alle Bürgerinnen und Bürger, die am 18. und 22. Juni 2018 nicht befragt werden können, steht ein Online-Fragebogen bereit: www.stadtwil.ch/smartcity. Je mehr Wilerinnen und Wiler die Lebensqualität ihrer Stadt bewerten, desto aussagekräftiger sind die Ergebnisse.


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Hochwasserschutzkonzept Region Wil wird vorgestellt

Die Menschen und Infrastrukturen in der Region Wil sollen langfristig besser vor Hochwasser geschützt werden. Die Stadt Wil, die Gemeinden Rickenbach, Wilen und Sirnach, das Bundesamt für Strassen (ASTRA) sowie die Wasserbaufachstellen der Kantone Thurgau und St. Gallen stellen nun ihr gemeinsam ausgearbeitetes Konzept vor.

Das Defizit beim Hochwasserschutz in der Region Rickenbach-Wilen-Wil ist seit Jahren bekannt. Zuletzt wurde dies am 14. Juni 2015 sichtbar. Starke Regenfälle verursachten grosse Schäden in Wil. Sogar Teile der Autobahn A1 wurden überschwemmt.

Deshalb haben die beteiligten Körperschaften gemeinsam ein umfassendes, abgestuftes Konzept entwickelt, das die Menschen, Infrastrukturanlagen und Wohnbauten in der Region vor Hochwasser schützen soll. Im Zentrum stehen dabei Massnahmen beim Alpbach, Krebsbach, Huebbach und beim Meienmättelibach.

Ausarbeitung Auflageprojekt gestartet
Während der Evaluationsphase standen mehrere Projekt-Varianten zur Diskussion. Ein unabhängiges Gutachten zeigt, dass das nun vorliegende Konzept nachhaltig und optimal ist – auch in Bezug auf das Kosten-Nutzen-Verhältnis. Die vorgesehenen Massnahmen schützen die Bevölkerung und Sachwerte, verbessern die Wasserqualität und werten den Lebensraum für Tier und Pflanzen auf.

Die Standortgemeinden haben beim Thurgauer Baudepartement den Antrag eingereicht, dass das Amt für Umwelt Kanton Thurgau die Projektleitung für die Ausarbeitung des Auflageprojektes übernimmt. Für das Auflageprojekt sind noch einige Details zu klären. Die öffentliche Auflage ist für den Sommer 2020 geplant.

Erarbeitetes Konzept wird vorgestellt
Die direkt betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer wurden persönlich zu einer Informations-Veranstaltung eingeladen. Das Projektteam präsentiert das Konzept öffentlich. Am Mittwoch, 20. Juni 2018, wird im Schulhaus Ägelsee in Wilen die interessierte Bevölkerung der Stadt Wil und der Gemeinden Rickenbach, Wilen und Sirnach um 20 Uhr an einem gemeinsamen öffentlichen Anlass über die vorgesehenen Massnahmen informiert.

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Illumination der Altstadt-Häuserfassaden für das Rock am Weier
Im Rahmen des Openair Rock am Weier werden die Fassaden der Altstadthäuser von der Weierseite her beleuchtet. Das Departement Bau, Umwelt und Verkehr hat eine temporäre Illumination am Samstagabend, 16. Juni 2018, ab dem Eindunkeln bis 24 Uhr bewilligt.

Die Illumination der Altstadthäuser erfolgt mit der fest montierten Beleuchtungsanlage. Sie soll als Kulisse dienen und zur Verbesserung der Sicherheit beitragen. Die Beleuchtung der Altstadt-Häuserfassaden während dem Rock am Weier erfolgt versuchsweise. Es ist davon auszugehen, dass die zusätzliche Beeinträchtigung der Altstadtbewohner neben den bereits vorhandenen Lärmimmissionen durch den Musikbetrieb bis 1.15 Uhr nicht massgeblich ins Gewicht fällt.

Vor dem Entscheid wurden konsultativ alle betroffenen Grundeigentümer zur Stellungnahme eingeladen. Von 38 angeschriebenen Eigentümern haben sich sieben vernehmen lassen. Dabei halten sich die Meinungen ungefähr die Waage: Sie reichen von uneingeschränkter Zustimmung bis zu absoluter Ablehnung. Die Haltung der schweigenden Mehrheit wird als neutral bis eher zustimmend gewertet.