«Energiefranken.ch» – alle Fördergelder auf einen Blick: Neben dem Energiefonds der Stadt Wil, bieten auch Bund, Kanton St. Gallen, andere Städte sowie Energieversorger wie die TBW und private Institutionen wie Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation (KliK) eine Vielzahl von Förderprogrammen für erneuerbare Energien und die Erhöhung der Energieeffizienz für Private und Unternehmen an.Das Suchportal www.energiefranken.ch hilft, den Durchblick in dieser Vielfalt zu behalten, auch in der Energiestadt Wil.

Aktuelle Förderprogramme
Mit wenigen Klicks gelangen alle Interessierten schnell zu den aktuellen Förderprogrammen für Neubauten, Gebäudeerneuerungen, Energieeffizienz-Massnahmen und erneuerbare Energieträger für Private Haushaltungen oder Geschäftskunden. Dabei werden alle Leistungen pro Themenfeld wie zum Beispiel «Heizung», «Mobilität» oder «Prozesstechnik» übersichtlich dargestellt und täglich aktualisiert.

Smarte Energienutzung ist den Technischen Betrieben Wil TBW ein Anliegen für eine lebenswerte Energiestadt Wil. Mit stark vergünstigten elektronischen Heizkörperthermostaten können ganz einfach Energie und Geld gespart sowie der Ausstoss des Treibhausgases CO2 reduziert werden. Diese smarten Thermostate sind jetzt dank einer Sonderaktion der Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation (KliK) bis zu 45 Prozent günstiger im Onlineshop der TBW erhältlich. Mehr Informationen unter shop.tb-wil.ch

Energiefonds der Stadt Wil
Auf nationaler und kantonaler Ebene gibt es verschiedene Möglichkeiten und Programme zur Auszahlung von Energiespar- und Förderbeiträgen. Um auch auf städtischer Ebene solche Möglichkeiten zu schaffen, wurden in der Stadt Wil die Grundlagen für einen Energiefonds ausgearbeitet. Mit diesem Fonds sollen in Wil erhöhte Energieeinsparungen, die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und die vermehrte Nutzung erneuerbarer Energiequellen gefördert werden.

Auch die Energieproduktion aus erneuerbaren Energiequellen sowie die Realisation von Gebäuden oder Anlagen mit Vorbildcharakter sollen aus diesem Fonds unterstützt werden. Der städtische Energiefonds erlaubt dabei nicht nur eine zeitnahe Anpassung von Unterstützungsleistungen an allfällig veränderte Rahmenbedingungen, sondern auch einen ziel- und wirkungsorientierten Einsatz von Fördermitteln. Mehr Informationen direkt unter folgendem Link www.stadtwil.ch/energiefoerderung.

WEITERE THEMEN
Philipp Gemperle wird neuer Leiter Kommunikation der Stadt Wil

Die Personalkommission der Stadt Wil hat Philipp Gemperle als neuen Leiter Kommunikation gewählt. Er wird seine Stelle am 1. Februar 2018 antreten.
 
Nach neuneinhalb Jahren als Leiter Kommunikation der Stadt Wil hatte Stefan Hauser seine Anstellung per Ende Dezember gekündigt, um eine neue berufliche Herausforderung anzupacken. Auf die öffentliche Ausschreibung dieser Stelle sind rund 50 Bewerbungen eingegangen. Aus den Bewerberinnen und Bewerbern hat sich die Personalkommission der Stadt Wil für Philipp Gemperle entschieden.

Im Toggenburg geboren
Philipp Gemperle wurde 1985 in Wattwil geboren, wuchs in Ebnat-Kappel und im thurgauischen Hefenhofen auf, heute lebt er mit seinen drei Kindern in Romanshorn. Nach der Matura und ersten Berufserfahrungen bei der Kantonalbank Thurgau, beim St.Galler Tagblatt und bei der Thurgauer Zeitung studierte Philipp Gemperle Politikwissenschaften und Publizistik an der Universität Zürich, wo er 2009 mit dem Bachelor-Titel erfolgreich abschloss.

Während des Studiums arbeitete Philipp Gemperle beim Radio Top in Winterthur als Redaktor und Chef vom Dienst, anschliessend absolvierte er während zweier Jahre eine journalistische Grundausbildung beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF und besuchte intern sowie am Medienausbildungszentrum MAZ in Luzern verschiedene Weiterbildungen, unter anderem im Bereich Projektleitung, Kommunikation und Moderation sowie Social Media.

SRF Ostschweiz Erfahrungen
Seit 2010 arbeitet Philipp Gemperle für die Regionalredaktion Ostschweiz von SRF, aktuell als stellvertretender Redaktionsleiter des Regionaljournals. Aus dieser Tätigkeit kennt und schätzt er auch die Stadt Wil und ihr politisches System: «An der kommunalen Politik reizt mich, dass man nahe an der Bevölkerung ist. Durch die Grösse der Stadt Wil und die politischen Strukturen mit einem Stadtparlament gibt es hierbei spannende Kommunikationsaufgaben, um der Bevölkerung politische Vorgänge und Themen adressatengerecht zu vermitteln», so Gemperle.

«Aufmerksamkeit erreichen und trotzdem seriös wirken; ein bisschen frech und doch ernsthaft sein: Eine Gratwanderung und für mich dabei genau das Reizvolle an der Kommunikation. Als Journalist setze ich mich für unaufgeregte Information ein und will dennoch die Menschen ansprechen und erreichen. In den rund zwölf Jahren in meinem Beruf habe ich diesbezüglich viele Erfahrungen gesammelt.»

Antritt per 1.Februar 2018
Philipp Gemperle tritt seine neue Aufgabe als Leiter Kommunikation der Stadt Wil auf den 1. Februar 2018 an. Wir wünschen ihm bereits jetzt einen guten Start sowie viel Freude bei der Ausübung seiner neuen vielfältigen und herausfordernden Tätigkeit.

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25 Jahre Städtepartnerschaft: Besuch aus Dobrzen Wielki
Im Jahr 1991 – notabene vor einem Vierteljahrhundert – hatte sich der Stadtrat Wil grundsätzlich dafür entschieden, in Form einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit eine Gemeinde in vergleichbarer Grösse aus Osteuropa beim Wiederaufbau nach der historischen Wende von 1989/90 ideell und finanziell zu unterstützen. Die Wahl fiel damals auf Dobrzen Wielki in Polen.
 
Damit eine solche Städtepartnerschaft nach einem solchen Grundsatzentscheid wirklich funktionieren kann, braucht es vor allem eines – nämlich Menschen, die diese Partnerschaft auch wirklich leben und mittragen wollen. Sowohl in Wil wie auch in Dobrzen Wielki hat es in den vergangenen 25 Jahren immer wieder solche Menschen gegeben, die sich für diesen Austausch eingesetzt und mit viel Herzblut engagiert haben. Stadtpräsidentin Susanne Hartmann bedankte sich in diesem Zusammenhang insbesondere bei Rolf Benz, der seit dem Beginn der Städtepartnerschaft als Delegierter der Stadt Wil fungierte und durch sein persönliches Engagement organisatorisch wie auch inhaltlich viel dazu beigetragen hat, dass aus diesem stadträtlichen Grundsatzentscheid von 1991 etwas sehr Schönes und Lebendiges entstanden ist. «Auch ich schätze diese Beziehung und den Austausch zwischen den beiden Städten sehr», so Susanne Hartmann.
 
Friedhof Altstatt: Abdankungsplatz neu mit Gross-Schirmen und Bäumen  
Der grosse Vorplatz vor der Abdankungshalle auf dem Friedhof Altstatt in Wil ist nun neu gestaltet und überdacht. Ein langjähriges Projekt hat damit einen gelungenen Abschluss gefunden: Vier Gross-Schirme bieten Schutz vor Sonne und Regen, und zahlreiche Bäume werten den Platz auch optisch zusätzlich auf. Ebenfalls verbessert wurde die Befahrbarkeit des Platzes für Rollatoren.
 
Seit 1997 wurde der Friedhof Altstatt in Wil nach dem Konzept «Stadt des Friedens» der Wiler Firma Engeler Freiraumplanung AG in mehreren Etappen erweitert und umgestaltet. Im Zuge der Umsetzung der 2. Etappe ab 2007 artikulierten rund 1‘300 Einwohnerinnen und Einwohner in einer Petition ihr Bedürfnis nach einer Überdachung. Da lange keine Einigung über die Umgestaltungsmassnahmen gefunden wurde, verzögerte sich das Projekt. Nach einer Aussprache zwischen der Stadt Wil und Vertretern der katholischen und reformierten Kirchgemeinden anfangs 2016 konnte gemeinsam mit einem Garten- und Landschaftsarchitekten eine stimmige und praktische Lösung erarbeitet werden.
 
In der Folge wurden im Sommer 2017 vier beige Gross-Schirme auf dem Abdankungsplatz installiert. Die 6 mal 6 respektive 5 mal 5 Meter grossen Schirme, die ganzjährig benutzbar sind und nicht demontiert werden, werden bei Bedarf, also bei Hitze und Regen, elektrisch ausgefahren und sind überdies mit Lautsprechern ausgestattet.

Im Oktober 2017 – nach Ende der Vegetationszeit – hat das Departement Bau, Umwelt und Verkehr sodann abschliessend das umfassende Baumkonzept umgesetzt. Dabei wurden neben Birken auch so genannte Eisenholz-Bäume (Parrotia persica) gepflanzt, die mit den speziellen Bedingungen des Untergrundes im fraglichen Bereich des Areals am besten auskommen. Im Abdankungsteil werden die neuen Bäume in einigen Jahren auch als Schattenspender dienen; im hinteren Teil des Platzes werten sie die Umgebung zusätzlich auf. Ein neuer Belag im Abdankungsteil ermöglicht zudem das Befahren mit Rollatoren und garantiert den Zugang zur Kapelle von Westen her. Nahe der Aufbahrung ist zudem eine kleine Fläche für Stühle und Bänke bei Abdankungen entstanden.
 
Die Arbeiten konnten noch vor dem 1. November 2017 abgeschlossen und der Platz somit rechtzeitig auf Allerheiligen wieder vollständig freigegeben werden.

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Gratulation zum Dienstjubiläum
Am vergangenen Mittwoch, 1. November 2017, konnte Barbara Sager (Co-Leiterin der Stadtbibliothek Wil) ihr 10-jähriges Dienstjubiläum feiern.
 
Der Stadtrat dankt Barbara Sager für ihre langjährige Diensttreue und wünscht ihr für die Zukunft weiterhin alles Gute und viel Freude an ihrer Arbeit.