Mit Magnus Breitenmoser, Nias Hefti und Cédric Gasser wurden drei Wiler in die Schweizer U20-Nationalmannschaft berufen. Zuerst ging es im Rahmen der Elite League am vergangenen Donnerstag auswärts gegen den amtierenden U20-Weltmeister England und es musste eine 0:2-Niederlage akzeptiert werden. Hefti wurde während 90 Minuten eingesetzt, Breitenmoser für die letzten elf Minuten eingewechselt. Auch die beiden Wiler konnten die Niederlage aber nicht abwenden.

Am Montag stand in Montreux das Heimspiel gegen Polen an. Dieses gewannen die Schweizer dank eines Kopfball-Treffers des Lausanners Andi Zeqiri nach einer Freistossflanke kurz nach der Pause mit 1:0. In dieser Partie spielte Gasser als rechter Aussenverteidiger über die volle Distanz und wurde nach knapp einer halben Stunde wegen unsportlichen Verhaltens verwarnt. Breitenmoser stand als Mittelfeldspieler in der Starformation, spielte 70 Minuten und kam zu einer grossen Torchance, die er jedoch liegen liess. U20-Nationaltrainer Francesco Gabriele, wie sein Assistent Massimo Rizzo einst beim FC Wil aktiv, bilanzierte gegenüber dem Schweizerischen Fussballverband: «Wir lieferten gegen England und Polen zwei gute Auftritte ab, mussten ans Limit gehen. Die Jungs machten es sehr gut.» Wils Trainer Konrad Fünfstück, der dem Spiel gegen Polen als Zaungast beiwohnte, ergänzte gegenüber Hallowil.ch, dass es die beiden Wiler gut gemacht hätten.

FC-Wil-Aussenverteidiger Fuad Rahimi war für die U21-Auswahl Kosovos aufgeboten, die im Rahmen der EM-Qualifikation am Freitag zuhause zu einem 1:1 gegen Irland kam. Jedoch gab es administrative Probleme, so dass er schliesslich nicht dem Aufgebot angehörte.