«Optisch ist der Doppel-Kindergarten kaum wiederzukennen», zeigt sich die Gemeinde Oberuzwil in ihrem aktuellsten Gemeindeblatt stolz. Die «Mondrian-Fassade» sei einer Lärchenfassade gewichen, das Flachdach einem Naturschieferdach mit «Zipfelmützen» und sogenannten Lichtkanonen, welche das Obergeschoss mit ausreichend Tageslicht versorgen würden. Und auch olofaktorisch sei der neue Kindergarten einzigartig: Durch die roh belassenen Naturmaterialien dufte der gesamte Kindergarten nach Holz und frischer Luft.

«Im Obergeschoss ist nebst je einem zusätzlichen Unterrichtsraum für jeden Kindergarten und zwei Lagerräumen auch ein sogenannter Therapieraum für die integrierte schulische Förderung sowie für den Unterricht in Deutsch als Zweitsprache entstanden», berichtet die Gemeinde. So könne der gesamte Unterricht nun unter einem Dach stattfinden.

Einweihung im kleinen Kreis

In Oberuzwil sei die Freude gross, dass die Bauarbeiten und die Neumöblierung termingerecht abgeschlossen wurden. «Dadurch konnte der Umzug in den Herbstferien stattfinden», heisst es im Gemeindeblatt weiter. Die Lehrpersonen hatten so Zeit, das gesamte Kindergartenmaterial während der unterrichtsfreien Zeit zu packen und für den Umzug vorzubereiten. Und auch das Auspacken sowie das Einrichten konnten noch in der letzten Herbstferienwoche erledigt werden. So war für den ersten Schultag am 19. Oktober alles bereit. «Die offizielle Einweihung am 23. Oktober musste coronabedingt leider kurz gehalten werden», sagt die Gemeinde, «und konnte nur in einem sehr kleinen Rahmen stattfinden». (pd)