Dieses Mitteldrittel könnte den EHC Uzwil noch teuer zu stehen kommen. Mit einer 2:0-Führung dank eines Doppelpacks von Aaron Lipp im Rücken waren sie in dieses gestartet. Früh hatten sie durch Silvan Bleichenbacher die vorzügliche Möglichkeit auf das 3:0 und hätten danach bei einer fast 100-sekündigen doppelter Überzahl den dritten Treffer erneut erzielen sollen. Doch er fiel nicht, was Frauenfeld Auftrieb verlieh. Mehr noch: Dank zwei Toren binnen 59 Sekunden war die Hypothek der Gäste aus dem Startdrittel schnell wettgemacht. Zwar nahm Uzwils Trainer Mischa Wasserfallen nun sein Time-Out. Es brachte aber nichts. Die Zuteilung stimmte nicht mehr und man liess dem Gegner zu viel Raum. Gegen eine Mannschaft wie Frauenfeld konnte das nicht gut gehen. So war wenig verwunderlich, dass die Thurgauer bis zur zweiten Drittelspause auf 5:2 davonzogen, wobei der fünfte Treffer genau 1,2 Sekunden vor der zweiten Sirene fiel. «Das war ein 15-minütiges Blackout. Wir haben komplett den Faden verloren», sagte Wasserfallen hinterher.

Die Gastgeber fanden im Schlussdrittel den Faden nicht wieder. Auch eine weitere, rund 45-sekündige doppelte Überzahl brachte nichts ein. Der Schock sass zu tief. Dass die Gäste noch auf 6:2 erhöhten, änderte nichts mehr am Gesamteindruck. Die Geschehnisse des Mitteldrittels wogen zu schwer. Irgendwie passte es dazu, dass in diesem ein Puck in die Zuschauerränge flog und einen Matchbesucher verletzte. Somit liegt der EHC Uzwil vor der letzten Qualifikationsrunde zwei Punkte hinter Prättigau-Herrschaft. Es braucht nun am kommenden Samstag einen Uzwiler Sieg in Aarau gegen Argovia und gleichzeitig eine Niederlage der Bündner in deren Heimspiel gegen Herisau. Oder anders formuliert: Der EHC Uzwil muss auf Rivale Herisau hoffen, um noch ins Playoff kommen zu können. Die Appenzeller haben allerdings keine grosse Ambitionen mehr und können Platz vier, welcher das Heimrecht im Playoff bringt, nicht mehr erreichen. 

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Nur noch eine Runde ist zu spielen. Es wird schwierig für Uzwil.


Erste Wiler Heimniederlage seit Oktober

Schaffen es die Uzwiler doch noch unter die ersten Acht, dann heisst der Gegner danach mindestens dreimal Wetzikon. Die Zürcher Oberländer sicherten sich den Qualifikationssieg in der vorletzten Runde mit einem 7:4-Auswärtserfolg gegen den EC Wil. Somit bezogen die Äbtestädter die erste Heimniederlage seit dem 10. Oktober. «Nicht die bessere Mannschaft hat gewonnen, sondern die diszipliniertere», sagte Wils Trainer Andy Ritsch hinterher. Die Torumrandung war dabei auch ein Faktor. Die Wiler trafen diesen dreimal, ohne zu reüssieren. Als die Wetziker einmal die Latte getroffen hatten, sprang der Puck vor die Schaufel von Kevin Eigenmann, der die Gäste zum dritten Mal an diesem Abend mit 3:2 in Führung brachte. Ein unglückliches Gegentor später war bei den Wilern der Faden gerissen und Wetzikon zog mit drei Treffern binnen gut vier Minuten auf 6:2 davon. Das Spiel war entschieden. Bei den Gastgebern trug sich Torgarant Andreas Ambühl mit seinen Saisontreffern Nummer 29 und 30 doppelt in die Torschützenliste ein. Zudem trafen Elia-Marius Mettler und Leeroy Rüsi. Der EC Wil muss nun mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Schlussrunde in Frauenfeld gewinnen, um die Playoffs mit einem Heimspiel beginnen zu können.

Wiler Ladies gewinnen Serie an einem Wochenende

Später am Abend gab es dann doch noch Wiler Jubel in der Eishalle Bergholz. Denn unmittelbar nach dem 1.-Liga-Spitzenspiel der Männer startete die Frauenmannschaft des EC Wil in die Playoffs. Dabei gab es gegen die GCK Lions einen 4:1-Heimsieg, wobei die Basis mit zwei Toren in den ersten vier Spielminuten gelegt wurde. Zwar kamen die Zürcherinnen noch vor der ersten Pause auf 2:1 heran, doch Wil machte im Schlussdrittel mit zwei weiteren Treffern alles klar. «Der Gameplan ist aufgegangen. Wir wollten ein schnelles Tor erzielen. Alles in allem war es eine sehr gute Mannschaftsleistung», sagte Wils Trainer Marcel Herzog.

Am Sonntag machten die Wilerinnen den Sack dann bereits zu und qualifizierten sich mit einem 4:2-Sieg in Küsnacht gegen denselben Gegner für den Playoff-Halbfinal. Wiederum legten Äbtestädterinnen mit zwei Treffern im Startdrittel - beide im Powerplay erzielt - vor. Und wieder kamen die Zürcherinnen heran. Dieses Mal fiel sogar der Ausgleich. Doch schon kurz nach Beginn des Schlussabschnitts netzten die Wilerinnen durch Iris Flückiger zum vorentscheidenden 3:2 ein. Gut drei Minuten vor Schluss machten sie mit einem Treffer ins leere Tor alles klar. Es siegten die Gäste, obwohl sie nur mit zwei Linien angetreten waren, während die GCK Lions deren drei stellten. "Der Willen hat den Unterschied ausgemacht", sagte Trainer Herzog.

Somit geht es für die Wilerinnen weiter aufwärts. Nachdem im ersten Jahr nach der Gründung des Frauen-Teams der Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse realisiert worden war, folgte vor Jahresfrist in der neuen Liga die Playoff-Qualifikation. Im Viertelfinal war dann gegen den späteren B-Meister Langenthal aber Schluss. Dieses Jahr nun also die erstmalige Qualifikation für den Halbfinal. Dort heisst der Gegner Bassersdorf, der die Qualifikationsphase gewonnen hat. Es wird wiederum im Modus Best-Of-3 gespielt - und zwar ab dem 16. Februar aus Wiler Sicht zuerst auswärts.

Resultate 1. Liga, Ostgruppe, 26. Runde:
Uzwil – Frauenfeld 2:6
Wil – Wetzikon 4:7
Pikes Oberthurgau – Prättigau-Herrschaft 2:4
Bellinzona - Herisau 3:5
Reinach – Argovia 1:5
Rheintal – Arosa 3:9

Rangliste:
1. Wetzikon 26/57. 2. Arosa 26/52. 3. Frauenfeld 26/51. 4. Wil 26/50. 5. Bellinzona 26/49. 6. Herisau 26/46. 7. Pikes Oberthurgau 26/41. 8. Prättigau-Herrschaft 26/35. 9. Uzwil 26/33. 10. Argovia 26/27. 11. Rheintal 26/21. 12. Reinach 26/6.

Nächste Spiele, 27. und letzte Qualifikationsrunde:
Samstag, 9. Februar, 17.30 Uhr: Argovia – Uzwil, Frauenfeld – Wil, Prättigau-Herrschaft – Herisau, Rheintal – Bellinzona, Arosa – Pikes Oberthurgau, Wetzikon – Reinach.

Frauen, Nationalliga B, Playoff-Viertelfinal, Best-Of-3:
Spiel 1: Wil – GCK Lions 4:1
Spiel 2: GCK Lions - Wil 2:4
EC Wil Ladies sind für den Playoff-Halbfinal qualifiziert und treffen ab dem 16. Februar auf Bassersdorf.

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Der Hockey-Ticker zum Nachlesen:

Das soll's gewesen sein von diesem Hockey-Ticker. Wir fassen das Wichtigste, garniert mit Stimmen, gleich noch zusammen. Vorerst mal noch einen schönen Samstagabend.

22.41 Uhr: Und dann gibt es doch noch gute News: Die Frauen des EC Wil gewinnen gegen die GCK Lions schliesslich mit 4:1 und legen in der Playoff-Viertelfinal-Serie mit 1:0 vor. Somit können sie morgen Sonntag in Küsnacht den Sack bereits zumachen und mit einem weiteren Sieg in den Halbfinal einziehen. Das Spiel beginnt um 17.45 Uhr.

Schlussfazit: Dritte Niederlage in dieser Saison im dritten Spiel gegen Frauenfeld. Das ist aber die mit Abstand bitterste, weil es nach einem Drittel und der 2:0-Führung im Rücken noch verheissungsvoll ausgesehen hatte. Doch dann verloren die Uzwiler komplett den Faden und wurden von Frauenfeld richtiggehend überfahren. Somit liegen die Habichte nun zwei Punkte hinter Prättigau-Herrschaft. Um die Playoffs zu erreichen, braucht es am nächsten Samstag nun einen Sieg in Aarau gegen Argovia und zeitgleich eine Niederlage der Bündner in deren Heimspiel gegen Herisau. Schwierig, aber nicht unmöglich. Wir bleiben dran.

Schlusssirene: Der EHC Uzwil verliert gegen Frauenfeld nach einer 2:0-Führung mit 2:6.

59. Minute: Das Ding ist durch. Die Gebete können Richtung Herisau geschickt werden. Der Rivale muss nun nämlich am nächsten Samstag gewinnen, damit Uzwil noch in die Playoffs kommen kann.

55. Minute: TOOOOR EHC Frauenfeld zum 2:6 durch Loser. Das musste so kommen. Von nahe der Mittellinie fällt der Puck ins leere Tor. Da macht sich schon manch einer auf den Heimweg.

54. Minute: Gleich noch ne Strafe gegen Frauenfeld. Da kann es sich Schenkel draussen weiterhin gemütlich machen. Aber die Zeit zerrinnt.

51. Minute: Wasserfallen setzt alles auf eine Karte. Er nimmt Goalie Schenkel raus und spielt 6-gegen-4. Und das knapp zehn Minuten vor Schluss.

In Wil ist das zweite Drittel rum. Weiterhin führen die Wiler Ladies gegen die GCK Lions im ersten Playoff-Viertelfinal mit 2:1.

50. Minute: "Playoffs ohni eu, Playoffs ohni eu …" singen die Frauenfeld-Fans hämisch. Es deutet einiges darauf hin, dass sie recht bekommen.

45. Minute: Aber Uzwil ist platt. Die beste Chance hatten bei 5-gegen-4 die Gäste. Aber Goalie Schenkel, der in der zweiten Drittelspause Bauer ersetzt hat, kann abwehren.

42. Minute: Nun erneut eine knappe Minute 5-gegen-3 für Uzwil. Wenn noch was gehen soll, dann jetzt.

41. Minute: Und weiter geht's, wahrscheinlich mit dem Mut der Verzweiflung. Vor übrigens 348 Zuschauern.

Zwischenfazit: Kann Uzwil im Schlussdrittel reagieren? Es wäre sehr wichtig. Denn stand jetzt haben es die Uzwiler nicht mehr in den eigenen Stöcken, die Playoffs noch zu erreichen. Sie müssten am nächsten Samstag in Aarau siegen und hoffen, dass Herisau in Grüsch gegen Prättigau gewinnt. Da müsste schon viel zusammenpassen.

2. Drittelpause: Au, au, au! Wenn das mal nur nicht das entscheidende Drittel war im Playoff-Rennen. Fünf Gegentore in gut zwölf Minuten. Das Unheil nahm seinen Lauf mit zwei Gegentreffern binnen 59 Sekunden vom 2:0 zum 2:2. Zu sagen ist auch: Die Wende ist verdient. Frauenfeld erdrückte die Uzwiler. Diese mussten einige Strafen nehmen und die Linie ging verloren.

40. Minute: TOOOR EHC Frauenfeld zum 2:5 durch Haldenstein. Der Treffer fällt 1,2 Sekunden vor Schluss des Drittels. Auch das noch.

37. Minute: TOOOOR EHC Frauenfeld zum 2:4 durch Kuhn. Zwar wurde die Strafe überstanden. Doch dann kamen die Thurgauer mit Tempo über rechts und netzten ein. Mensch. Das ist ein Drittel zum Vergessen.

34. Minute: TOOOR EHC Frauenfeld zum 2:3 durch Suter. Das hat sich abgezeichnet. Zwar hatte Uzwil zwei Konter-Möglichkeiten. Aber alles in allem ist nun Frauenfeld die klar dominierende Mannschaft und die Scheibe zirkuliert schön und wiederholt direkt durch die eigenen Reihen. Nach diesem Tor gehen dann Emotionen hoch, so dass Uzwil gleich in Unterzahl weiterspielen muss.

Im Bergholz ist das erste Drittel vorbei: Die Wiler Ladies führen gegen die GCK Lions noch mit 2:1.

32. Minute: Frauenfeld drückte 2 Minuten lang. Ohne weiteres Tor allerdings. Die Strafe ist überstanden.

30. Minute: Und noch eine Strafe gegen Uzwils Meyer wegen Behinderung. Kommt es jetzt knüppeldick?

29. Minute: TOOOR EHC Frauenfeld zum 2:2 durch Schläppi. Da ist der der Puck schön gelaufen. Und schon ist die schöne Uzwiler Führung weg. Da nimmt Trainer Mischa Wasserfallen sogleich sein Time-Out.

28. Minute: TOOOR EHC Frauenfeld zum 2:1 durch Kellenberger. Da ist es passiert. Umso ärgerlicher, dass vorher das 3:0 nicht gemacht wurde in doppelter Überzahl.

26. Minute: Schade, schade. Da spielte Uzwil fast 100 Sekunden in doppelter Überzahl, macht aber nichts draus. Nur eine Chance. Frauenfeld hatte sogar die Möglichkeit, zu verkürzen. Weiter 2:0.

21. Minute: Die Strafe ist überstanden. Kaum komplett, zieht Uzwils Bleichenbacher los. Recht frei kommt er von links. Er bleibt aber hängen.

21. Minute: Und weiter geht's in der Uzehalle. Uzwil muss noch ein paar Sekunden in Unterzahl überstehen.

Nutzen wir die Pause hier in Uzwil, um einen Blick nach Wil zu werfen. Da läuft mittlerweile das Playoff-Viertelfinalspiel der Wiler Ladies gegen die GCK Lions. Und der Start ist optimal geglückt. Nach vier Minuten steht es bereits 2:0 für Wil.

1. Drittelspause: Der EHC Uzwil führt gegen Frauenfeld mit 2:0 dank Doppeltorschütze Lipp. Die Gastgeber tun das, was man erwarten darf: Kämpferisch auftreten. Natürlich ist Frauenfeld technisch die bessere Mannschaft. Aber die Gastgeber können das bis jetzt mit viel Leidenschaft mehr als nur kompensieren. Somit liegt Uzwil in der Blitztabelle ein Punkt vor Prättigau. Noch dauert's aber 40 Minuten. Gegessen ist der Kuchen noch längst nicht.

18. Minute: TOOOOOOOOR EHC Uzwil zum 2:0 wieder durch Lipp. Im ersten Anlauf ist er noch gescheitert. Im Nachsetzen ist der Puck dann drin.

16. Minute: Frauenfeld nimmt das Spiel nun in die Hand. Aber allzu viele Chancen waren noch nicht dabei.

11. Minute: Im ersten Überzahlspiel war Uzwil einmal ganz nahe am 2:0. Da brannte es lichterloh vor dem Frauenfelder Tor. Aber kein weiterer Treffer.

6. Minute: TOOOOOOOOOR EHC Uzwil zum 1:0 durch Lipp. Da war er über die rechte Seite gekommen. Fein abgeschlossen. Somit ist Uzwil in der Blitztabelle wieder über dem Strich.

5. Minute: Uzwil übersteht das erste Boxplay mit etwas Glück. Da war ein Schuss der Frauenfelder an die Torumrandung dabei.

1. Minute: Das Spiel in Uzwil läuft. Der EHC hat heute 14 Feldspieler dabei. Das ist wenig, aber mehr als auch schon. Frauenfeld ist klarer Favorit und hat die ersten beiden Direktbegegnungen dieser Saison gewonnen.

19.36 Uhr: Somit können wir uns den Rest des Abends auf des Heimspiel des EHC Uzwil gegen Frauenfeld konzentrieren. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Wir berichten live aus der Uzehalle. Zudem haben wir weiterhin ein Auge im Bergholz, wo ob 20.30 Uhr die Wiler Ladies in der zweithöchsten Spielklasse im ersten Playoff-Viertelfinal-Spiel als Aussenseiter auf die GCK Lions treffen.

19.31 Uhr: Ein nächster Blick ins Bergholz nach Wil: Da ist es passiert. Der EC Wil verliert gegen Leader Wetzikon mit 4:7 und bezieht die erste Heimniederlage seit dem 10. Oktober. Neunmal hintereinander waren die Wiler Bären zuhause unbesiegt geblieben. Im Schlussdrittel zogen die Wetziker mit drei Toren binnen gut vier Minuten auf 6:2 davon, ehe Leeroy Rüsi und Andreas Ambühl noch Resultatkosmetik betrieben. Ambühl steht nun bei 30 Saisontoren. Dreissig! Wegen der Niederlage wird es im letzten Spiel in Frauenfeld darum gehen, mindestens Platz vier zu sichern, um das Heimrecht in den Playoffs zu haben.

19.07 Uhr: So sieht neu die Blitztabelle der 1.-Liga-Ostgruppe aus. Der EHC Uzwil ist gefordert:

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19.03 Uhr: Schlusssirne in Romanshorn: Im letzten Drittel sind keine Tore mehr gefallen. Prättigau-Herrschaft gewinnt gegen die Pikes Oberthurgau mit 4:2. Das hätte man sich aus Uzwiler Sicht anders gewünscht. So muss heute ab 20 Uhr gegen Frauenfeld ein Heimsieg her, um die Playoff-Qualifikation aus eigener Kraft zu schaffen. Die Entscheidung ist somit definitiv auf nächsten Samstag vertagt. Dann spielt Uzwil in Aarau gegen Argovia und Prättigau zuhause gegen Herisau. Spannung bis zuletzt also.

18.48 Uhr: Wieder ein Blick zum Spitzenspiel nach Wil: Nach zwei Dritteln liegt der EC Wil gegen Wetzikon mit 2:3 zurück. Zwar konnte Top-Torschütze Andreas Ambühl mit seinem 29. (!) Saisontreffer schon 18 Sekunden nach Wiederbeginn zum 2:2 ausgleichen. Doch Wetzikon legte kurz nach Spielmitte ein drittes Mal vor. Gibt das die erste Wiler Heimniederlage seit Oktober?

18.25 Uhr: In Romanshorn ist das zweite Drittel rum. Immer noch eine Zweitore-Führung für den einzig verbliebenen Konkurrenten von Uzwil. Nun steht es aber 4:2 für Prättigau-Herrschaft. Zwar konnten die Pikes zweimal verkürzen. Doch die Bündner zogen jeweils wieder davon. Es scheint also weiterhin keine Schützenhilfe zu geben der Pikes.

18.05 Uhr: Blick nach Wil: Dort treffen im Spitzenspiel die beiden erstplatzierten aufeinander, nämlich das zweitplatzierte Wil und Leader Wetzikon. Nach dem ersten Drittel steht es 2:1 für Wetzikon. Zwar konnte Elia-Marius Mettler zwischenzeitlich zum 1:1 ausgleichen. Kurz vor der ersten Pause gingen die Zürcher Oberländer aber wieder in Führung.

17.37 Uhr: In Romanshorn ist das erste Drittel gespielt. Prättigau führt gegen die Pikes mit 2:0. Das ist keine gute Kunde für Uzwil. In der Blitztagbelle liegen nun die Bündner zwei Punkte vor Uzwil und erhöhen damit den Druck auf die Mannshaft von Trainer Mischa Wasserfallen.

16.44 Uhr: Herzlich willkommen zum heutigen Hockey-Ticker. Es ist die Frage zu klären, ob schon heute in der vorletzten Runde der 1. Liga Ostgruppe die Entscheidung um den letzten Playoff-Platz fällt. Der EHC Uzwil und der HC Prättigau-Herrschaft machen diesen in einem Fernduell aus. Vor der Runde hat Uzwil einen Zähler Vorsprung. Die Bündner spielen bereits ab 17 Uhr in Romanshorn gegen die Pikes, während Uzwil um 20 Uhr in der heimischen Uzehalle Frauenfeld empfängt. Wir verfolgen für Sie die Spiele. Simon Dudle tickert für Sie durch den Abend.

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Vorschau auf das spannende Hockey-Wochenende:

Tage der Wahrheit für den EHC Uzwil. Es geht um viel, zumal die Vereinskasse leer ist und zusätzliche Einnahmen zu generieren sind. Die Zielsetzung in den kommenden sieben Tagen lautet: In den letzten beiden Meisterschafts-Qualifikationsrunden in die Playoffs einziehen und im Cup in die nationale Hauptrunde erreichen.

Aber der Reihe nach: Bereits heute Samstag kann in der 1.-Liga-Ostgruppe die Playoff-Entscheidung fallen. Das Positive aus der Sicht des EHC Uzwil: Er kann sich heute definitiv für die Playoffs qualifizieren, aber noch nicht definitiv den Anschluss verlieren. Weiter gut, wenn auch sportlich fragwürdig: Die Spielansetzungen sind so gelegt, dass die Uzwiler bei Matchbeginn mehr wissen als ihr Konkurrent Prättigau-Herrschaft. Denn die Bündner treten heute Samstag bereits um 17.00 Uhr in Romanshorn gegen die Pikes Oberthurgau an. Sollten sie verlieren, könnte sich der EHC Uzwil mit einem Sieg im Heimspiel gegen Frauenfeld, das erst um 20.00 Uhr in der Uzehalle beginnt, bereits vorzeitig für die Playoffs qualifizieren. Allerdings haben die Habichte in den ersten beiden Spielen dieser Saison gegen Frauenfeld noch nicht gepunktet: Zuhause gab es Ende September eine 2:5-Niederlage, rund zwei Monate später in Frauenfeld eine 3:6-Schlappe. Die Thurgauer ihrerseits kämpfen im engen Liga-Mittelfeld noch um das Heimrecht in den Playoffs.

Luzern als letzte Cup-Hürde

Sollte die Playoff-Entscheidung heute vertagt werden, fällt sie am kommenden Samstag in der letzten Runde. Die Uzwiler reisen am 9. Februar nach Aarau, um dort auf Argovia zu treffen, das bereits als Teilnehmer der Abstiegsrunde feststeht. Prättigau-Herrschaft wird zuhause Herisau empfangen. Kommende Woche finden beide Partien gleichzeitig statt mit Spielbeginn je um 17.30 Uhr.

Für die Uzwiler ist zudem der kommende Dienstag (5. Februar) ein wichtiger Termin. Dann steht das letzte Spiel der Cup-Qualifikation an. Ein Sieg beim unterklassigen HC Luzern aus der 2. Liga, und die Habichte stehen in der nationalen Hauptrunde der Saison 2019/2020. Dort wäre ein Spiel gegen einen Vertreter der höchsten beiden Ligen des Landes in der Uzehalle auf sicher – und auch eine Antrittsgage von 30'000 Franken. Doch Vorsicht vor Luzern: Die Innerschweizer haben bereits die 1.-Liga-Klubs Prättigau-Herrschaft und Wil aus dem Rennen geworfen.

Spitzenspiel und Playoff im Bergholz

Apropos Wil: Auch in der Eishalle Bergholz ist heute Spannung angesagt. Um 17.30 Uhr kommt es zum Vergleich mit dem EHC Wetzikon und somit zum Spitzenspiel Zweiter gegen Erster. Sollten die Äbtestädter gewinnen, haben sie vor der Schlussrunde plötzlich nur noch einen Punkt Rückstand auf die Zürcher Oberländer. Mit dem Gruppensieg und einem möglichen Playoff-Derby gegen Uzwil dürfte es aber aller Voraussicht nach nichts werden. Denn Wetzikon empfängt zum Abschluss noch das inferiore Schlusslicht Reinach, das vor Wochenfrist in Wil eine 0:11-Packung gefasst hat. Die Wiler werden zeitgleich von Frauenfeld empfangen.

Auch bei der Wiler Frauenmannschaft, die in der zweithöchsten Liga des Landes spielt, geht es nun um die Wurst. An diesem Wochenende gehen die Playoffs mit den Viertelfinals los. Womöglich fällt im Vergleich mit den GCK Lions auch bereits die Entscheidung. Zwei Siege sind gefordert für den Halbfinal-Einzug. Die ersten zwei von maximal drei Partien finden an diesem Weekend statt. Heute Samstag um 20.30 Uhr spielen die Wiler Ladies im Bergholz gegen die Zürcherinnen. Morgen Sonntag um 17.45 Uhr findet Spiel zwei in Küsnacht statt. Die Zürcherinnen gehen als Favorit in die Serie.

hallowil.ch wird über die Entscheidungen im regionalen Eishockey an dieser Stelle berichten.