Das Pilotprojekt läuft in Wil seit rund zwei Jahren. Nun liegt der zweite Zwischenbericht vor. Im ersten Quartal 2018 konnten Mehreinnahmen von über 110‘000 Franken generiert werden. Knapp 90 Fallrevisionen wurden in dieser Zeit systematisch durchgeführt. Vier Fälle konnten von der Sozialhilfe abgelöst werden. Zudem wurden Mängel mit direkten finanziellen Folgen von 70‘000 Franken aufgedeckt. Nach Einschätzung des Departements Soziales, Jugend und Alter der Stadt Wil bewährt sich die Vorgehensweise im Bereich Rückerstattungen und Fallrevisionen. Es wird deshalb beantragen, die befristeten Stellenprozente weiterhin einzusetzen.

Fast eine Million für die Sanierung der Badi Weierwise

Auch aus dem Stadtrat gibt es News. Dieser hat dem Projekt «Badi Weierwise: Sanierung Badwassertechnik» mit Gesamtkosten von 968‘000 Franken zugestimmt. Die Massnahmen dienen der Sicherstellung einer optimalen Wasserqualität und ermöglichen Synergieeffekte mit dem Sportpark Bergholz. Die Parlamentsvorlage wurde genehmigt

Zudem hat sich der Stadtrat mehreren politischen Vorstössen angenommen. So wurde die Interpellation von Marcel Malgaroli (FDP) mit dem Titel «Werden Wiler Vereine ernst genommen?» beantwortet. Der Stadtregierung hält fest, dass die Aufträge des Parlaments und Anliegen von Sport- und Kulturvereinen ernst genommen und bearbeitet werden. Er räumt ein, dass zum Teil zu optimistische Terminangaben gemacht wurden. Ferner hat Stadtrat die Anfrage von Erika Häusermann (GLP) mit dem Titel «Eine traditionelle Moschee nach dem Vorbild des Propheten» beantwortet. Zudem hat er die Antwort zur Anfrage von Erwin Böhi (SVP) mit dem Titel « Propaganda im HSK-Unterricht auch in Wil?» genehmigt. Die Antworten zu den Vorstössen sind im Internet auf der Seite der Stadt Wil aufgeschaltet.

Des Weiteren hat Der Stadtrat festgestellt, dass die Referendumsfrist zum Nachtrag I des Abwasserreglements unbenützt abgelaufen ist. Der Erlass wird auf den 1. Oktober 2018 in Kraft gesetzt. Zudem ist auch die Referendumsfrist bezüglich der Jahresrechnungen 2017 sämtlicher Verwaltungszweige der Stadt Wil unbenützt abgelaufen.

Live mitverfolgen, wie viel Sonnenstrom geerntet wird

Die Technischen Betriebe der Stadt Wil (TBW) produzieren mit mehreren Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Dächern Sonnenstrom. Neu kann im Internet unter https://tb-wil.solarlog-web.ch/ live mitverfolgt werden, wie viel Sonnenstrom damit geerntet wird. Die von ihr betriebenen 15 Anlagen auf öffentlichen Dächern haben eine installierte Leistung von gesamthaft 545 Kilowatt. Der Sonnenstrom fliesst in das Ökostromprodukt tbw.öko.wil, welches sich zudem noch aus Biomassenstrom von der Verwertung der stadteigenen Abfallmenge beim Zweckverband Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) zusammensetzt. Auch bei der Förderung von privaten Anlagen ist Wil vorne mit dabei. Im Gemeindegebiet von Wil werden in diesem Jahr rund 4900 Megawatt-Stunden Photovoltaik-Strom produziert. Das reicht für 140 Wohnungen für ein ganzes Jahr.

Hubstrasse wird gesperrt

Infolge Belagsarbeiten wird die Hubstrasse in Wil im Abschnitt Kantonsschule bis Gemeindegrenze vom 30. Juli bis 4. August gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Glärnisch- und Hubstrasse. Die Hubstrasse wird im Abschnitt Kantonsschule bis Kantonsgrenze auf einer Länge von rund 420 Metern saniert. Gleichzeitig werden die Schwachstellen im Veloverkehr eliminiert. Die Buskanten werden behindertengerecht erstellt. Um den Belag einzubauen, muss die Strasse während einer Woche komplett gesperrt werden. Die Umleitung wird signalisiert. (gk)