Nach dem gross angelegten «Fasten-Zmittag» vor zwei Wochen im Pfarreizentrum Wil unter Beteiligung von Bischof Markus Büchel konnte Diakon Franz Wagner, Leiter des Seelsorgebereiches Bronschhofen, seine grossen Ministrantinnen und Ministranten für einen Einsatz zu Gunsten des Fastenopfers für Nepal überzeugen.

Angebot für 100 Personen vorbereitet

29 «Ober-Minis» aus der Pfarrei Bronschhofen, über die ganze Seelsorgeeinheit Wil sind es 150 Jugendliche, standen zur Organisation des Spaghetti-Plausch im Pfarreiheim Bronschhofen im Einsatz. Da galt es zum einen für rund 100 Personen die Tische einzurichten. Im Rückwärtigen richteten Ministrantinnen 50 gemischte Salatteller, für den Service abrufbereit.

In der Küche stand Elisabeth Hinder im Einsatz. Acht Kilogramm trockene Spaghetti hatte sie für die Herstellung schmackhafter Spaghetti vorbereitet. Aus drei würzigen Saucen, Bolognese, Tomaten und Carbonare konnten die Gäste wählen. Auch den Gesamteinsatz leiteten die «Ober-Minis» selber, Nicola Osterwalder Gesamtleitung, Luca Hinder und Jari Wehrli für die Getränke.

Überzeugt im Ministrantendienst

«Ober-Minis» leisten zumeist bereits sieben bis acht Jahre kirchlichen Dienst. Vielfach stehen sie auch bei Jugendgottesdiensten im Einsatz. Im Gespräch zeigten sie sich überaus überzeugt für diese Dienste. Zum Ministrantendienst kamen einige über ältere Geschwister, welche schon dabei waren. Bei Mädchen ergab sich die Zusage über die Erstkommunion, wo sie jeweils für den kirchlichen Dienst angefragt werden.

Als Ministranten fühlen sie sich keineswegs in besonderer Situation, im Kollegenkreis gleichfalls integriert. Es stört sie auch nicht, wenn einmal abwertende Sprüche über ihren kirchlichen Dienst fallen. Vielmehr sehen sie Vorteile, nebst guten Kollegen auch interessante Reisen unternehmen zu können.