Weil die Menschen immer älter werden, hat die Bereitstellung von altersgerechtem Wohnraum grosse Bedeutung. Dazu war auch die katholische Kirchgemeinde Henau-Uzwil bereit, einen Beitrag zu leisten. Sie besitzt an der Fichtenstrasse in Uzwil ein Grundstück, welches als Standort für ein eventuell notwendiges zuzsätzliches Kirchengebäude erworben worden war. Da sich die Situation diesbezüglich grundlegend verändert hat, stellt sie dieses nun im Baurecht der Genossenschaft Wohnen 60plus Uzwil zur Verfügung.

Post inside
Werner Dintheer blickt als Präsident der Genossenschaft auf die erfreulich speditiv verlaufene Vorbereitung der Bauphase zurück.

Der Spekulation entzogen

Am 17. September 2015 ist die Genossenschaft Wohnen 60plus Uzwil gegründet worden. Während die Bereitstellung von Pflegebetten Sache der Gemeinden bleiben soll, soll altersgerechter Wohnraum auf privater Basis realisiert werden. Als ihren Zweck nennt die Genossenschaft die Beschaffung und das Bauen von preisgünstigen Wohnungen unter Ausschluss jeder spekulativen Absicht im Sinne des eidgenössischen Wohnförderungsgesetztes (WFG) und entsprechender kantonaler und kommunaler Erlasse. Bei der Wohnungsvergabe will sie die Einwohnerinnen und Einwohner von Uzwil bevorzugt berücksichtigen.

Post inside
Der Vorstand mit Werner Marti, Paul Gähwiler, Horst Kämpfen, René Baer, Werner Dintheer (Präsident), Christine Wirth und Lucas Keel.

Breit abgestützter Vorstand

Dem Vorstand gehören folgende Personen an: Werner Dintheer, Präsident, Horst Kämpfen, Kassier, Christine Wirth-Angehrn, Vizepräsidentin, Paul Gähwiler-Wick, Präsident der katholischen Kirchgemeinde, Kurt Marti, Heimleiter Seniorenzentrum Sonnmatt, Lucas Keel, Gemeindepräsident, und René Baer, pensionierter Arzt.

Seit der Gründung der Genossenschaft sind als Meilensteine ein Baurechtsvertrag mit der katholischen Kirchgemeinde abgeschlossen und ein Architekturwettbewerb durchgeführt worden. Der Architekturauftrag ist an das Büro Gähler Flühler in St. Gallen vergeben worden. Seit März 2018 liegt die Baubewilligung vor.

Post inside
Die Baukommission: Horst Kämpfen, René Baer, Verena Knuchel, Werner Dintheer Manfred Hollenstein, Andreas Fankhauser und Mirjam Inauen.

Ein 10-Millionen-Bau entsteht

Auf der Wiese zwischen dem Buecherwäldli und dem Kindergarten Fichtenstrasse entsteht ein länglicher, zweimal leicht geknickter Bau. Auf vier Stockwerken wird er 26 Wohungen aufweisen. Ursprünglich waren 25 Wohungen und ein Gemeinschaftsraum vorgesehen. Weil der definitive Kostenvoranschlag die 10-Millionengrenze um 600'000 Franken überschreitet, wird auf den Gemeinschaftsraum verzichtet und eine zusätzliche Wohnung erstellt.

Es entstehen acht 2 ½-Zimmerwohnungen, 14 3 ½-Zimmerwohnungen und vier 4 ½-Zimmer-Attikawohnungen. Die Tiefgarage wird 25 Plätze aufweisen. Geheizt wird mit Erdwärme.

Die Baukommission geht davon aus, dass die Wohnungen im Spätherbst bis Frühwinter 2020 bezugsbereit sein werden.

Post inside
Vom Architekturbüro Gähler Flühler: Andreas Fankhauser und Mirjam Inauen.

Gesicherte Finanzierung

Die Finanzierung steht. Die Mitglieder der Genossenschaft haben mit dem Erwerb von Anteilscheinen einen beachtlichen Teil zum nötigen Eigenkapital beigetragen. Eine Bankhypothek und ein Darlehen ergänzen die Finanzierung. Es ist nach wie vor möglich, Anteilscheine zu zeichnen. 

Vorzüge der Anlage

Die neuen Wohnungen liegen relativ nah am Zentrum von Uzwil. Gut erreichbar sind Einkaufsmöglichkeiten und die Ortsbus-Haltestelle Gemeindehaus. Die Nachbarschaft zum Buecherwäldli bietet die Möglichkeit, den Nachtdienst des Wohnheimes in Anspruch zu nehmen.

Interessenten für eine Wohnung können sich mit Werner Dintheer (071 951 73 93) oder mit Horst Kämpfen (071 951 56 43) in Verbindung setzen. Die Grundrisse der Wohnungen sind auf der Homepage www.wohnen60plus-uzwil.ch zu finden.