Der EC Wil belohnt sich nicht für eine über weite Strecken gute Leistung und scheidet unglücklich aus dem Cup aus. Nur 30 Sekunden haben gefehlt, um die Überraschung perfekt zu machen. Gegen das oberklassige Dübendorf spielten die Äbtestädter während zwei Dritteln gut mit und waren teilweise gar spielbestimmend. Am Ende blieb es aber beim Ärgern des Favoriten. Denn Dübendorf zündete acht Minuten vor Schluss nochmals ein Feuerwerk und setzt sich in einem Wahnsinns-Spiel knapp gegen den EC Wil durch.

Aber der Reihe nach: Lange sah alles so aus, wie man es erwartet hatte. Der Favorit aus dem Kanton Zürich war spielerisch die bessere Mannschaft und ging im ersten Drittel durch zwei Tore von Gianluca Zanzi 2:0 in Führung. Obwohl das Skore nach dem Startdrittel den Wilern nicht schmeichelte, merkte man, dass diese Mannschaft noch nicht aufgegeben hat und bis zur letzten Minute kämpfen würde.

Im zweiten Umgang dominierte Wil zeitweise den Gegner, die Tore wollten aber vorerst nicht fallen. In der 28. Minute eröffnete Tommy-Lee Kälin dann den Wiler Torreigen. Dübendorf war plötzlich überfordert und der EC Wil nutzte die Fehler der Gäste eiskalt aus. Noch vor der zweiten Pause drehten die Äbtestädter durch die Tore von Lars-Kevin Spillmann und Levin Schneider das Spiel. Der erstmalige Führungstreffer fiel unmittelbar nach dem Ablauf einer Wiler Strafe, war also ein gefühlter Shorthander.

Im Video: Der EC-Wil-Captain nimmt Positives mit

 
«Mit so einer Leistung können wir Bellinzona im Playoff schlagen», sagt Lars-Kevin Spillmann im hallowil.ch-Interview.

Schlagabtausch im Schlussdrittel

«Wir haben eigentlich erwartet, dass Dübendorf mit einem Feuerwerk aus der Kabine kommt», sagte Wil-Captain Lars-Kevin Spillmann zum Start nach Spielschluss (siehe Video-Interview oben). Entgegen den Erwartungen kam der EC Wil besser in die letzten 20 Minuten. Die Gastgeber waren nun auch spielerisch die bessere Mannschaft und der Torhüter der Dübendorfer musste innert zwei Minuten dreimal hinter sich greifen. Zweimal Andreas Ambühl und einmal  Matteo Torino liessen die Fans im Bergholz begeistert aus ihren Sitzen fahren. Die Cup-Hauptrunde war zum Greifen nah und mit einer weiteren Wende in diesem Krimi rechnete niemand mehr.

Vielleicht fielen die Wiler Tore zu früh im Drittel und der Underdog war mit den Gedanken schon in der Cup-Hauptrunde. Denn die letzten acht Minuten der regulären Spielzeit würde man auf der Seite der Wiler am liebsten schnell wieder vergessen. Dübendorf machte ein Tor nach dem anderen und mit jedem kam ein weiterer Funken Hoffnung zurück. Am Schluss waren noch 30 Sekunden auf der Uhr, als der Torhüter der Dübendorfer einem sechsten Feldspieler platz gemacht hatte. Und tatsächlich: Dübendorf gelang die spektakuläre Wende und gewann nach nur 47 Sekunden in der Overtime mit 7:6.

Ein unglaubliches Eishockey-Spiel, bei welchem sich der Favorit mit Müh und Not doch durchsetzen konnte. Die Wiler müssen diese Niederlage so schnell wie möglich abhacken und nach vorne schauen. Bereits am Dienstag geht es weiter mit dem Playoff-Auftakt gegen die GDT Bellinzona. Gespielt wird zuerst im Bergholz.

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Der Liveticker:

Das soll es gewesen sein von diesem Liveticker. Vielen Dank für das Interesse und noch ein schönes Rest-Wochenende.

Schlussfazit: Eine Niederlage, die weh tut. So nah war man der Cup-Hauptrunde noch nie. 30 Sekunden haben den Äbtestädtern gefehlt, den oberklassigen EHC Dübendorf zu besiegen. Am Ende wollte es einfach nicht sein. Eine äusserst starke Mannschaftsleistung der Wiler. Eigentlich ein perfektes Spiel des EC Wil, bis auf die letzten acht Minuten. Obwohl man dem Favoriten alles abverlangt hat, muss man sich am Ende doch geschlagen geben. Aber eins ist klar: So ein Spiel hat heute Abend niemand erwartet. 

61. Minute: TOOOOOOR für den EHC Dübendorf durch Derder zum 6:7. Aus und vorbei ist der Wiler Traum der Cup-Hauptrunde. Nur kurz nach Beginn der Overtime schiesst Dübendorf das Game-Winning-Goal. Was für eine Enttäuschung für die Wiler, die gut 8 Minuten vor dem Ende noch mit 6:2 geführt haben. 

61. Minute: Die Overtime läuft.

Zwischenfazit: Ich habe gedacht, das Mitteldrittel kann kaum überboten werden. Da habe ich mich aber sowas von getäuscht. Nachdem Wil die ersten Minuten im letzten Abschnitt dominierte und auf 6:2 wegziehen konnte, rechnete im Bergholz niemand mehr damit, dass Dübendorf innert 8 Minuten das Spiel noch einmal dreht. Der EHC Dübendorf wird den Schwung sicherlich versuchen mitzunehmen. Wir werden sehen, ob Wil nochmals dagegenhalten kann. Gespielt wird mit 3 gegen 3 Feldspielern.

60. Minute: Die reguläre Spielzeit ist vorbei. Der Sieger muss in der Overtime ermittelt werden. Es steht 6:6. Sechs zu sechs.

60. Minute: TOOOOOOR für den EHC Dübendorf durch Puntus zum 6:6. Ich kann es nicht fassen. Nach einem 2:6-Rückstand gleichen die Zürcher das Spiel noch aus. Alle Zeichen stehen nun auf Overtime.

59. Minute: Der Torhüter der Dübendorfer räumt seinen Platz für einen sechsten Feldspieler. 

58. Minute: TOOOOOOR für den EHC Dübendorf durch Stettler zum 6:5. Unglaublich, was sich hier abspielt. Gelingt den Zürchern wirklich noch das Comeback? Noch 2:20 ist auf der Uhr.

55. Minute: Nach einem Gerangel sitzt von beiden Teams je ein Spieler auf der Bank. 4 gegen 4 also.

55. Minute: TOOOOOOOR für den EHC Dübendorf durch Schmidli zum 6:4. Irgendwie stochern die Stürmer der Gäste den Puck über die Linie. Nur noch ein 2-Tore-Vorsprung für die Wiler. Jetzt wird es langsam eng.

54. Minute: Noch gut 5 Minuten trennen die Wiler von der Cup-Hauptrunde. 

52. Minute: TOOOOR für den EHC Dübendorf durch Pozzorini zum 6:3. Ein hoher Schuss rutscht hinter Oliver Etter ins Wiler Tor. Kommt jetzt die Auferstehung der Zürcher? Überraschen würde mich heute Abend nichts mehr.

51. Minute: 310 Zuschauer erleben diesen womöglich historischen Abend live in der Eishalle Bergholz. Spillmann ist wieder auf dem Feld.

48. Minute: 2-Minuten-Strafe gegen Wil-Captain Lars-Kevin Spillmann wegen Beinstellens.

46. Minute: Dübendorf erwacht langsam wieder. Sie müssen jetzt auch mehr machen als die Heimmannschaft. 

44. Minute: TOOOOOOR für den EC Wil durch Ambühl zum 6:2. Wer ist hier die oberklassige Mannschaft? Diese Frage muss gestellt werden. Dübendorf verteidigt fahrlässig und lässt die Wiler auf vier Tore davonziehen. Nach einem schönen Solo spielt Fabio Högger den Querpass und lässt Andreas Ambühl seinen zweiten Treffer an diesem Abend bejubeln.

43. Minute: TOOOOOOOR für den EC Wil durch Torino zum 5:2. Da komme ich fast nicht mehr nach mit schreiben. Wil macht hier ein Tor nach dem anderen. Was für ein Eishockey-Abend. Matteo Torino schreibt sich in die Torschützenliste ein.

42. Minute: TOOOOOOOOOR für den EC Wil durch Ambühl zum 4:2. Was ist denn hier los? Wil macht dort weiter, wo es im Mitteldrittel aufgehört hat. Andreas Ambühl haut die Scheibe ins hohe Eck. Keine Abwehrchance für den Dübendorfer Goalie.

41. Minute: Der EC Wil ist wieder komplett.

41. Minute: Das letzte Drittel läuft. Wil ist für 50 Sekunden noch in Unterzahl.

Zwischenfazit: Was soll hier noch gross gesagt werden. Die Wiler holen einen 0:2-Rückstand auf und gehen sogar in Führung. Ein Eishockey-Spektakel, was hier den Zuschauern geboten wird. Nur noch 20 Minuten trennen die Wiler von der Cup-Hauptrunde. Es wäre ihre erste Teilnahme in der Geschichte des EC Wil. Dübendorf wird sicher hungrig aus der Pause kommen. Die Wiler müssen schauen, dass sie hinten kompakter stehen und die Führung so lange wie möglich halten.

40. Minute: Pause. Nach einem Wahnsinns-Drittel der Wiler gehen sie mit einer 3:2-Führung in die Kabine.

39. Minute: Kurz vor der zweiten Pause muss mit Högger erneut ein Wiler auf die Strafbank. Eine lange letzte Minute bricht für die Wiler an in diesem zweiten Drittel.

38. Minute: Nach diesem gefühlten "Shorthander" des EC Wil ist er die spielbestimmende Mannschaft. Mit schnellen Kontern kommen die Wiler jetzt vermehrt gefährlich vors Gehäuse der Dübendorfer.

37. Minute: TOOOOOOOOR für den EC Wil durch Schneider zum 3:2. Kaum zu glauben: Kurz nach Ablauf einer Strafe gegen Wil treffen die Äbtestädter zur erstmaligen Führung am heutigen Abend. Die Fans der Dübendorfer sind verstummt.

35. Minute: Und direkt nach dem Tor eine 2-Minuten-Strafe gegen Wil. Huber trifft es.

35. Minute: TOOOOOOR für den EC Wil durch Spillmann zum 2:2. Direkt nach dem Ende der Strafe trifft der Wiler Captain Ausgleich. Bahnt sich hier eine Überraschung an?

32. Minute: Erste Strafe für Dübendorf. Wil kann 2 Minuten in Überzahl spielen. 

30. Minute: Der EHC Dübendorf gibt nach diesem Treffer wieder mehr Gas. Gleich fünf Chancen hintereinander können sich die Zürcher kreieren. Etter im Wiler Tor muss sich aber nicht geschlagen geben. 

28. Minute: TOOOOOR für den EC Wil durch Kälin zum 1:2. Da ist der Anschlusstreffer. Und was für einer. Tommy-Lee Kälin tanzt die komplette Hintermannschaft der Dübendorfer aus und schiesst Wil zum 1:2-Zwischenstand.

26. Minute: Die Strafe wurde unbeschadet überstanden. Der EC Wil ist wieder komplett.

24. Minute: Und genau, als ich das schrieb, muss der erste Spieler auf der Strafbank platz nehmen. Wil ist nun 2 Minuten in Unterzahl.

23. Minute: Bisher ist es ein äusserst faires Spiel. Noch keine Strafen für beide Teams. Die einzige Strafe, welche angezeigt wurde, musste nicht ausgesprochen werden, weil Dübendorf direkt geskort hatte.

21. Minute: Und Dübendorf kommt schon wieder gefährlich vors Tor der Wiler: Etter wäre geschlagen gewesen. Der Zürcher Stürmer trifft den Puck aber nicht richtig. Durchatmen auf Seiten der Wiler.

21. Minute: Der zweite Durchgang ist lanciert. Kann Wil hier nochmals rankommen oder geht das muntere Toreschiessen für den EHC Dübendorf weiter?

Zwischenfazit: Dübendorf liegt verdient mit 2:0 in Führung. Die Gäste machen mehr fürs Spiel und technisch sind die Zürcher den Wilern überlegen. Aber man muss auch sagen, dass Wil sich hier nicht schlecht verkauft. Die Gastgeber kämpfen und versuchen, sich in jeden Schuss zu werfen. In der Defensive muss man versuchen, weniger zuzulassen und den Dübendorfer weniger Raum lassen. Im Angriff darf man keine Chancen auslassen. In der Pause geben die Guggenmusiker ihre Lieder zum besten.

20. Minute: Das Startdrittel ist vorbei. Der EHC Dübendorf führt gegen den EC Wil mit 2:0.

20. Minute: Auch wenn es 0:2 steht: Der EC Wil kann nicht unzufrieden mit der Leistung sein. Offensiv versucht man Tore zu schiessen. Nur defensiv sollten die Äbtestädter etwas weniger zulassen. Leichter gesagt als getan.

15. Minute: TOOOOOR für den EHC Dübendorf durch Zanzi zum 0:2. Nach einer angezeigten Strafe gegen die Wiler spielt Dübendorf einfach weiter und kann die Führung ausbauen.

14. Minute: Die Eishalle Bergholz ist verhältnismässig gut gefüllt. Es sind einige Fans von Dübendorf mitgereist und eine Guggenmusik sorgt für Stimmung. 

11. Minute: Nach der Hälfte des ersten Drittels merkt man, dass Dübendorf der deutliche Favorit ist. Man merkt aber auch, dass der EC Wil sich nicht verstecken will. Die Gastgeber kämpfen um jeden Meter und erarbeiten sich ab und an eine Torchance.

8. Minute: Druckphase der Wiler. Sie können sich in der Zone von Dübendorf festsetzen und kommen zu einigen guten Abschlüssen. Der erste Torerfolg lässte aber weiter auf sich warten.

7. Minute: Grosschance für den EC Wil: Er kommt gefährlich vors Tor der Gäste, der Puck will aber nicht rein.

5. Minute: TOOOOOOOR für den EHC Dübendorf durch Zanzi zum 0:1. Den ersten Schuss kann Etter noch abwehren. Beim Nachschuss ist der Wiler Goalie aber zum ersten Mal geschlagen.

3. Minute: Dübendorf nistet sich direkt in der Zone der Wiler ein. Der erste Abschluss des Spiels geht aber knapp am Tor vorbei.

1. Minute: Auf geht's in diesem Spiel zwischen Wil und Dübendorf.

Wil-Trainer Andy Ritsch setzt im Tor interessanterweise heute wieder auf den Matchwinner vom letzten Cup-Spiel gegen Arosa: Oliver Etter. Daniel Schenkel, welcher früher bei Dübendorf gespielt hatte und in der Meisterschaft die Mehrzahl der Partien bestritt, muss dementsprechend das Spiel von der Bande aus beobachten. In der Wiler Eishalle ist alles angerichtet. In wenigen Minuten geht es los.

Ein herzliches Hallo aus dem Wiler Südquartier zu diesem Cup-Knüller zwischen dem 1.-Liga-Club EC Wil und dem EHC Dübendorf aus der My Sports League. Wir sind gespannt, ob Wil für eine Überraschung sorgen und den Favoriten aus Dübendorf ärgern kann. Im Cup ist bekanntlich alles möglich. Doch es wird ein hartes Stück Arbeit, denn die Gäste haben die Qualifikation auf dem starken zweiten Platz abgeschlossen und sind mi zwei Siegen in die Playoffs gestartet. Schauen wir mal. Lukas Tannò führt Sie durch diesen Hockey-Abend.

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Die Vorschau:

Es wäre eine Premiere in der Geschichte des EC Wil, wenn er es in die Cup-Hauptrunde schaffen würde. Nachdem in der vorletzten Qualifikationsrunde das höherklassige Arosa ausgeschaltet worden ist, kommt nun ein noch grösserer Brocken. Es ist der EHC Dübendorf, der als grosser Favorit anreist. Die Zürcher spielen in der My Sports League, also eine Spielklasse höher als der EC Wil – und dort äusserst erfolgreich. Knapp hinter dem aufstiegswilligen Martigny wurde die Qualifikation auf Platz zwei abgeschlossen.

Und auch die Playoffs sind wunschgemäss angelaufen. Gegen Wiki-Münsingen wurden die ersten beiden Partien der Best-Of-Five-Serie mit dem Gesamtskore von 12:2 gewonnen, womit man mit eineinhalb Füssen bereits im Halbfinal steht. Womit auch angedeutet ist: Für die Dübendorfer ist die Partie am Samstag im Bergholz bereits die dritte dieser Woche, während die Wiler noch nicht gespielt haben. Für wen das nun ein Vorteil ist, wird sich weisen. Cup und Dübendorf? Da war doch mal was. Genau. Im Jahr 2015 stand «Dübi» in der nationalen Hauptrunde. Als 1.-Liga-Klub forderte es den amtierenden Schweizer Meister HC Davos – und gewann mit 5:4 nach Verlängerung. Dass die Bündner mit einer verstärkten Elite-Mannschaft angetreten waren, störte bei der grossen Feier niemanden.

Trägt die starke Heimbilanz?

Aus Wiler Sicht lässt sich bereits absehen, dass viel zusammenstimmen muss, wenn man Dübendorf ein Bein stellen will. Und es dürfte einen Goalie in Hochform brauchen. Einen solchen hatten die Äbtestädter gegen Arosa, als Oliver Etter die Bündner zur Verzweiflung trieb und einfach alles parierte. In bisher 30 Wiler Pflichtspielen in dieser Saison war es der einzige Shutout.

Ob Etter am Samstag aber erneut im Tor steht, wird sich erst weisen. Denn deutlich mehr Partien hat Daniel Schenkel bestritten. Und Schenkel, der einen Vertrag beim EC Wil um eine Saison bis 2021 verlängert hat, hat einst bei Gegner Dübendorf gespielt – auf Stufe Elite. In der ersten Mannschaft war er vornehmlich Ersatztorhüter. Vor dem Knüller gegen seinen ehemaligen Verein sagt Schenkel: «Jedes Spiel muss zuerst gespielt sein. Die Chancen sind für beide Teams gleich.» (siehe Video-Interview unten). Sein Optimismus liegt auch darin begründet, dass die Wiler das heimstärkste Team der 1.-Liga-Ostgruppe sind. In 13 Heimspielen der Qualifikationsrunde und Masterround mussten die Äbtestädter nie mit leeren Händen vom Eis. Zwölfmal gewann der EC Wil ohne Verlustpunkt. Der Sieger dieser Cup-Partie steht übrigens in der nationalen Cup-Hauptrunde der kommenden Saison

Im Video: So soll Dübendorf besiegt werden

 
Wils Goalie Daniel Schenkel sagt, ob er schon von seinem Jugend-Verein ZSC träumt.

Einzelrichter lehnt Protest ab

Mit der Partie gegen Dübendorf startet der EC Wil in die heisse Phase der Saison. Drei Tage später erfolgt dann der Auftakt in die Playoff-Viertelfinalserie gegen die GDT Bellinzona. Erst seit Donnerstag steht definitiv fest, dass die erste Partie im Bergholz stattfindet. Die Tessiner wollten dies nicht akzeptieren und haben am vergangenen Sonntag Protest gegen die Rangierung eingelegt, nachdem sie am Abend zuvor mit einem 8:2-Sieg gegen den EC Wil punktemässig zu diesem aufgeschlossen hatten. Bei der Errechnung das Torverhältnisses vertrat Bellinzona die Meinung, dass nur die fünf Partien der Masterround zu zählen seien. In dieser Rechnung hätte Bellinzona die besseren Werte als Wil gehabt. Jedoch hatten die 1.-Liga-Klubs an der letzten Liga-Versammlung beschlossen, dass die Masterround eine Verlängerung der Qualifikation ist und somit die Tore aus Qualifikation und Masterround zählen. In dieser Wertung haben die Wiler knapp die Nase vorne. Dumm nur, dass Bellinzona dieser Sitzung nicht beiwohnte und somit von der Regel-Anpassung nichts mitbekam. Am Donnerstag ha tder Einzelrichter nun entscheiden. Und er tat es zugunsten der Wiler.

EC und FC spielen zeitgleich im Bergholz

Somit steht nun fest, die die erste Playoff-Partie zwischen Wil und Bellinzona am kommenden Dienstag, 11. Februar, ab 20.15 Uhr im Bergholz gespielt wird. Das zweite Heimspiel ist dann am Samstag, 15. Februar ab 17.30 Uhr. Zur exakt gleichen Zeit spielt an jenem Tag der FC Wil sein Heimspiel gegen den FC Schaffhausen.