Am vergangenen Freitag hat Marcel Schneller überraschend seine Kündigung bei der Wispag eingereicht. Nach knapp drei Jahren verlässt er das Unternehmen auf eigenen Wunsch und wird Bereichsleiter Zentrale Dienste beim Berufsbildungszentrum im Pfäffikon SZ. Doch bevor er geht, hat Schneller noch zwei neue Kadermitglieder einzustellen. Denn einen Monat vor ihm haben Alexandra Bürgi, Leiterin Betrieb, und Mirko Gensch, Leiter Gastronomie, die Demission per Ende Jahr eingereicht.

Hängen die Kündigungen zusammen? «Das eine hat mit dem anderen gar nichts zu tun. Sie erfolgen unabhängig voneinander und die Konstellation mit den drei Kündigungen ist reiner Zufall», sagt Christian Tröhler, Verwaltungsratspräsident der Wispag. Er fügt weiter an, dass in einer ersten Phase nach der Bergholz-Wiedereröffnung die Fluktuation relativ hoch gewesen sei, sich die Situation in den vergangenen Jahren aber gebessert habe und sich nun alles «im normalen Rahmen» bewege. Vor allem die Gastronomie sei ganz allgemein eine Branche, in welcher es viele Wechsel gebe.

Schwierige Suche nach einem neuen Namensgeber

Die Stellenausschreibung ist bereits erfolgt – und es ist auch schon «eine Reihe an Bewerbungen» eingegangen, wie Christian Tröhler auf Anfrage von hallowil.ch sagt. Und zwar für beide offenen Kaderstellen. Tröhler geht davon aus, dass noch im Oktober Entscheidungen fallen werden, wie die beiden offenen Stellen besetzt werden können.

Den Verwaltungsratspräsidenten der Wispag beschäftigt derweil noch eine andere Sache: Die Suche nach einem neuen Namensgeber. Denn diese verläuft harzig. Die IGP Pulvertechnik AG mit Sitz in Stelz bei Wil hat im Januar dieses Jahres angekündigt, nach sechs Jahren per Ende 2019 aus dem Vertrag auszusteigen. Ein Nachfolger konnte noch nicht gefunden werden. Die Suche gestaltet sich so schwierig, dass nun auch ein externes Büro mit der Suche nach einem Namensgeber beauftragt worden ist. Allerdings ist je länger je mehr davon auszugehen, dass der Sportpark ab dem 1. Januar 2020 – zumindest temporär – schlicht und einfach wieder Bergholz heisst.

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Nur noch bis Ende Jahr prangt der Firmenname IGP am Bergholz. Ein nächster Namensgeber ist noch nicht in Sicht.