Der St. Niklolaustag, der 6. Dezember, ist in diesem Jahr auf den Mittwoch gefallen. Samichlaus und Schmutzli waren am Namenstag des vielgefragten Kinderfreundes landauf und landab unterwegs. Im Dienste von Familien, Schulklassen, Institutionen und auch von Firmen. Dass die Schulkinder am Nachmittag frei hatten, nützte die Clientis-Bank Oberuzwil, engagierte zwei dieser Respektspersonen und lud die Kinder ein, sie zu besuchen.Am St. Nikolaustag Kinder zu bescheren, hat bei der Clientis-Bank in Oberuzwil Tradition. Samichlaus und Schmutzli kommen aber nur jedes zweite Jahr auf Besuch. In den Zwischenjahren kommen die Kinder in den Genuss von spannenden Geschichten, dargeboten von einer Märchenerzählerin des Theaters Bubu.

Niemand ging leer aus
In diesem Jahr aber war der Besuch des Samichlaus angesagt. Pünktlich erschien er mit seinem Begleiter Schmutzli und einem grossen Vorrat an Geschenksäcklein, gefüllt mit Nüssen, Mandarinen und Leckereien. Kein Kind ging leer aus. Mit besonderer Freude und lobenden Worten wurde das Geschenk jenen Kindern überreicht, welche ein Gedicht oder ein Lied vortrugen. Schon von kleinen Kindern waren zum Teil recht anspruchsvolle Verse zu hören.

Ponys zogen Aufmerksamkeit auf sich
Obwohl St. Niklolaus heute in der Regel als gütige Person dargestellt wird und auch der Schmutzli von seiner Rolle als Bestrafer weggekommen ist, zeigten einige kleine Kinder Furcht vor den beiden. Das lässt sich wahrscheinlich auch mit der ungewohnten Kleidung erklären. Grosses Interesse – und zum Teil halt auch respektvolle Distanz – wurde den beiden Ponys entgegengebracht. Wer es wagte, durfte sie streicheln. Und Mutige wurden auch zu einem Ritt rund um den Platz eingeladen.