20:51 Uhr: Die Glocke erklingt, die Sitzung ist geschlossen.

20:47 Uhr: Christof Kälin verliest den Rücktritt von Roman Rutz (EVP) aus dem Stadtparlament Wil per 24.6.21. Er tritt wegen der Familie zurück, bricht seine Zelte in Wil ab und schlägt sie im «fernen Köniz» wieder auf.

20:46 Uhr: Christof Kälin hält fest, der Interpellant ist mit der Antwort nicht zufrieden.

20:43 Uhr: Meret Grob (Junge Grüne) übernimmt und spricht als «junge Person, die noch etwas länger leben müsse als die meisten im Raum» mit dem Entscheid. Sie bittet das Parlament zu bedenken, dass man nicht für das Jetzt entscheide, sondern für die Zukunft.

20:39 Uhr: Es folgt eine Wortmeldung von Christoph Hürsch (CVP), der sich fragt, wie zufrieden man mit dem Projekt sei. Die Fraktion sei erst auf dem Weg dazu. Kommenden Samstag wolle man «aufs Feld». Der Stadtrat solle «mehr Finger bekommen, um Fäuste zu ballen». In dem Sinne müsse man den Stadtrat ermächtigen, dass man sich heute nicht einig würde, wie dies genau aussehe, sei klar.

20:29 Uhr: Interpellant Guido Wick ergreift noch einmal das Wort und kritisiert das Verhandlungsgeschick des Stadtrates. Was Hans Mäder und Ursula Egli ausgeführt hätten und was in der Antwort des Stadtrats stünde, sei nicht identisch und das mache ihn misstrauisch. Hans Mäder habe auch gesagt, dass er sich weniger Sorgen mache als er selbst. Dies habe wohl damit zu tun, dass Hans Mäder weniger Erfahrung habe in derlei Projekten. Land, Natur, Umwelt, Klima seien unbezahlbar. Wenn eine Industriestrasse schon zur Verfügung stehe, so müsse sie auch genutzt werden.

20:26 Uhr: Reto Gehrig (CVP) weist auf die Wichtigkeit des Projekts hin und bedauert gleichzeitig, dass es nur wenig Partizipation gegeben habe.

20:21 Uhr: Dora Luginbühl (SP) erhält das Wort. Die Fraktion habe sich im Detail noch nicht mit der Netzergänzung Nord auseinandergesetzt. Man wolle aber kritisch hinschauen und kritische Fragen stellen. 

20:14 Uhr: Daniel Gerber von der FDP-GLP-Fraktion erhält das Wort. Es sei eine wichtige Diskussion. In der Interpellation heisse es, das Projekt müsse Anforderungen erfüllen, aber es gäbe immer ein Abwägen. So müsse man bedenken, dass die Verkehrsentlastung der Innenstadt positiv sein würde.

20:14 Uhr: Der Diskussion wird zugestimmt, obwohl wiederum nicht alle Stimmen gezählt werden konnten.

20:13 Uhr: Es wird über eine Diskussion abgestimmt. Für eine Zustimmung braucht es 14 Stimmen.

20:11 Uhr: Stadträtin Ursula Egli (SVP) spricht als nächstes. Man sei in einer neuen Konstellation in der Regierung und suche das Gespräch mit dem Kanton. Sie wolle auf jeden Fall weiterfahren.

20:08 Uhr: Stadtpräsident Hans Mäder (CVP) hat das Wort. Die Antwort sei dem Stadtrat nicht leicht gefallen. Man sei nicht mehr auf einer grünen Wiese, die Netzergänzung Nord sei für Wilwest eine wichtige Voraussetzung. 

19:59 Uhr: Die Stadt Wil sei eine Musterschülerin, weil sie spart. Darüber werde aber gelacht. Im Toggenburg beispielsweise werde mehr investiert. Hier sorge man sich darüber, dass man vielleicht einen Parkplatz opfern müsse, damit man das Land schützen könne. Für die Fraktion sei es «e lebige Chrot», die geschluckt werden müsse. Wer etwas von Klimaschutz, von Umweltschutz, von Biodiversität versteht, müsse wissen, dass das Projekt den Werten Fraktion zuwider laufe. Man habe sich aber kompromissbereit gezeigt. Nun sei diese Antwort gekommen, das sei eine Kampfansage. Und das sei in Ordnung, die Fraktion nähme sie an. Es sei nicht zweckmässig, das Projekt zu durchzustieren, wenn die Opposition bereits vorhanden sei. Die Fraktion ist mit der Antwort überhaupt nicht zufrieden. 

19:56 Uhr: Das Geschäft ist abgeschlossen, es folgt das letzte Traktandum, die «Interpellation von Guido Wick (Grüne Prowil) – Netzergänzung Nord»

19:51 Uhr: Hans Mäder (CVP) nimmt Stellung zu den Ausführungen von Benjamin Büsser. Man teile die Auffassung zur Wichtigkeit, aber er frage sich, wo dieser eine Grundsatzabstimmung in den anderen Gemeinde ausmache. Vielmehr sei es eine Abstimmung über Planungsprozesse gewesen. Warum solle der Stadtrat die Bevölkerung abstimmen lassen? Um ein Stimmungsbild zu bekommen? Das sei zwar einleuchtend, aber was würde denn ein Ja oder ein Nein bedeuten? Ein Stimmungsbild brauche es nicht, denn das demokratisch legitimierte Stimmungsbild sei bekannt. Fast jedes Projekt im Rahmen von Wilwest müsse ohnehin vors Volk, es sei durchaus möglich sich einzubringen.

19:47 Uhr: Benjamin Büsser (SVP) sagt, er frage sich, weshalb zu Wilwest im Gegensatz zu den Nachbargemeinden noch keine Grundsatzabstimmung unter den Wilerinnen und Wilern durchgeführt wurde. Er zweifle auch an der Aussage des Stadtrates, dass eine solche Grundsatzabstimmung nicht zweckmässig und nicht zulässig sei. Er bitte den Stadtrat, in Zukunft eine klare Sprache zu sprechen. Es bleibe ihm nichts anders, als seine Enttäuschung über die Haltung des Stadtrates kundzutun. Er sei mit der Antwort des Stadtrats nicht zufrieden.

19:46 Uhr: Es folgt Traktandum 7 «Interpellation von Benjamin Büsser (SVP) – Standortentwicklung Wilwest: Möglichkeit für Grundsatzabstimmungen»

19:43 Uhr: Keine weiteren Wortmeldungen. Es folgt die Abstimmung über die Erheblichkeitserklärung. Die Abstimmung muss wiederholt werden, es wurden offenbar nicht alle Stimmen erfasst, denn von 38 wurden nur 37 gezählt. Die Motion wird nicht an den Stadtrat überwiesen, sie wurde mit 23 Nein- zu 15-Ja-Stimmen bei 0 Enthaltungen als unerheblich erklärt.

19:42 Uhr: Guido Wick spricht im Namen der Grünen-Prowil-Fraktion. Diese unterstützt die Motion.

19:40 Uhr: Als nächstes spricht Christoph Hürst (CVP). Als er die Motion gelesen habe, habe er gedacht: «Spannend, das will ich auch wissen.» CVP-Fraktion habe das Anliegen mit Interesse zur Kenntnis genommen, die Mehrheit werde die Motion nicht weiterleiten.

19:35 Uhr: Erwin Böhi spricht im Namen der SVP-Fraktion. Die Forderung nach Transparenz in der Parteifinanzierung sei vor allem im Ausland ein Thema. Vielerorts sei die Ausgangslage aber eine andere als bei uns. Es gäbe auch Länder, in denen die Parteien fast alle gleich gross seien und dass die Mitglieder die Parteien wechselten, damit die Gewichte anders verteilt würden und ein Regierungswechsel erzwungen werden könne. Ausserdem könnten die Regeln unterlaufen werden, etwa mit massenhaften Kleinspenden.  Die Versuchung, Parteien zu bestechen, sei in der Schweiz zudem kleiner als im Ausland, da es «nicht so viel bringt». Die Fraktion unterstütze den Stadtrat und werde die Motion nicht genehmigen.

19:32 Uhr: Silvia Ammann (SP) spricht zu ihrer Motion zur Offenlegung der Finanzierung von Parteien, Wahl- und Abstimmungskommitees und bittet darum, diese für erheblich zu erklären.

19:31 Uhr: Es folgt Traktandum 6, die «Motion von Silvia Ammann (SP) zur Offenlegung der Finanzierung von Parteien, Wahl- und Abstimmungskommitees / Erheblicherklärung»

19:27 Uhr: Es folgt die Abstimmung zu den Anträgen 1 und 2, wobei 1. der jährlich wiederkehrende Kredit für den unbefristeten Betrieb zu genehmigen sei und 2. festzustellen, dass dieser Beschluss dem fakultativen Referendum untersteht. Antrag 1 wird mit 29 Ja- zu 9-Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen, Antrag 2 mit 38 Ja- zu 0 Nein-Stimmen und 0 Enthaltungen angenommen.

19:27 Uhr: Keine weiteren Wortmeldungen.

19:26 Uhr: Benjamin Büsser ist gar nicht einverstanden, denn der Bericht und er Antrag seien nicht zu Ende gedacht.

19:23 Uhr: Stadtpräsident Hand Mäder meldet sich zu Wort. Gerade die CVP setze stark auf Subsidiarität, also darauf, dass alles, was von Privaten gemacht werden könne, von diesen auch gemacht werde. Er sei aber der Ansicht, dass es eine Stelle wie die des Leiters brauche, um Engagement zu fördern. Es sei ein Probebetrieb, deshalb sei es für ihn ein unlogischer Schritt, den Treff jetzt nicht zu bewilligen. Denn: Was ergebe das denn für einen Sinn, wenn man sähe, dass der Betrieb funktioniert, dass man ihn dann nicht bewillige?

19:21 Uhr: Kommissionspräsident Roland Bosshart (CVP) meldet sich, obwohl er eigentlich nichts mehr sagen wollte. Man habe die Kosten in der Kommission durchaus kritisch betrachtet und sei zur Auffassung gekommen, dass sich diese Investition durchaus lohne.

19:19 Uhr: Benjamin Büsser (SVP) erhält das Wort. Es sei ihm ein Anliegen, nochmal auf die Kosten hinzuweisen. Würde es sich bei der fraglichen 50%-Stelle um eine 100%-Stelle handeln, so würde der Jahreslohn 120'000 Franken betragen, das sei in der Privatwirtschaft sehr, sehr viel. Mit Blick auf die Kommission würde er gerne wissen, wie die Kosten zustande kämen.

19:15 Uhr: Matthias Löpfe spricht im Namen der Grünen-Prowil-Fraktion. Den meisten Vorrednern könne er zustimmen. Der Quartiertreff habe sich in sehr kurzer Zeit etablieren können und sei zu einem wichtigen Ort der Begegnung geworden.

19:12 Uhr: Erwin Böhi (SVP) spricht in seinem eigenen Namen. Er selbst wohne im Lindenhof-Quartier, sei Mitglied im privaten Quartierverein und habe sich zu Beginn für den Treff eingesetzt. Er sei auch froh gewesen, als der Treff eröffnet worden sei. Es sei ein Aliegen, insebesondere ihm persönlich, dass der Treff ein Integrations-Kompetenzzentrum sein soll. Dies sei aber noch nicht der Fall. Die Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie seien sicherlich ein Grund dafür, dass man geplante Konzepte noch nicht habe umsetzen können. Dem Kredit über 150'000 Franken stimme er zu, wenn auch nicht begeistert.

19:09 Uhr: Dominik Egli (SVP) erhält das Wort. Der Treff sei auf grossen Zuspruch gestossen, viele Angebote seien von Freiwilligen durchgeführt worden. Deshalb spreche sich eine Mehrheit der Fraktion dafür aus, den Treff zu einem Verein umzuwandeln und ganz auf Freiwilligenarbeit zu setzen. 

19:07 Uhr: Sandra Lusti spricht im Namen der CVP-EVP-Fraktion. Ohne Beziehung zum Quartier, aber als Mitglied der Kommission sei Lusti begeistert gewesen vom Engagement im Treff. Dieses sei aber abhängig von der Leitung. Es brauche eine solche Leitung, die eine solche Kettenreaktion und eine so grosse Motivation auslösen könne. Die Fraktion stimme dem Antrag zu.

19:04 Uhr: Nächste Rednerin ist Meret Grob spricht im Namen der Grünen-Prowil-Fraktion. Man berate nun über die Zukunft des Quartiertreffs und diese sei abhängig von der Bewilligung des Kredits für die Stelle der Leitung des Treffs. Die Fraktion befürworte die Quartierentwicklung sehr und spreche sich sehr deutlich für die Weiterführung aus.

19:01 Uhr: Dora Luginbühl spricht im Namen der SP-Fraktion. Der Quartiertreff sei wichtig in der Entwicklung des Quartiers. Er helfe Menschen generationenübergreifen, sich im Quartier wohl zu fühlen. Auch die frühkindliche Erziehung werde angeboten, was nicht zu unterschätzen sei. Der Quartiertreff sei ein Vernetzungsort und dies wirke sich positiv auf das Quartier aus. Es sei sinnvoll, diesen zu verstetigen.

18:58 Uhr: Jannik Schweizer spricht im Namen der FDP-Fraktion. Es sei schön, richtig und wichtig, dass der Stadtrat dem Lindenhof-Quartier Aufmerksamkeit geschenkt werde. Der Quartiertreff sei ein Treffpunkt und Begegnungsort mit bspw. Kafi-Treff und Deutschkursen, die allesamt von der Basis organisiert seien. Der Quartiertreff könne auch als Beispiel für weitere Projekte in der Stadt Wil dienen. Man sei überzeugt, dass sich diese Investion lohne. Eine Stadt lebe von den Quartieren, ihren Menschen und den Begegnungen.

18:53 Uhr: Kommssionspräsident Roland Bosshart (CVP) hat das Wort. Man habe das Geschäft an einer Sitzung beraten, fast alle Kommissionsmitglieder hätten einen persönlichen Bezug zum Quartier. Angebot und Räumlichkeiten des Quartiertreffs seien rege genutzt worden, solange jedenfalls, bis Corona kam. Der Quartiertreff bedeute eine grosse Aufwertung fürs Quartier.

18:53 Uhr: Weiter gehts. Als nächstes wird Traktandum 5 «Quartiertreff Lindenhof» beraten.

18:30 Uhr: Es folgt eine 20-minütige Pause.

18:28 Uhr: Die Technik funktioniert erneut nicht. Es folgt die Abstimmung per Hand: 35 Ja- zu 1 Nein-Stimme und 2 Enthaltungen.

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Die Abstimmung per Hand: Zuerst werden die Nein-Stimmen erfragt.

18:25 Uhr: Keine Meldungen, es folgt die Abstimmung zur Empfehlung der WeKo.

18:24 Uhr: Keine weiteren Wortmeldungen. Weiter gehts mit der Beratung der Eignerstrategie. Keine Voten. Der Bericht und der Antrag des Stadtrats folgen.

18:18 Uhr: Stadtrat Andreas Breitenmoser (parteilos) meldet sich zu Wort. Es gehe um die Versorgungssicherheit, die alle Bürgerinnen und Bürger beträfe. 

18:16 Uhr: Nochmal Adrian Bachmann. Er habe den Widerspruch durchaus erwartet und wolle präzisieren, dass die vorgebrachte Meinung nicht unbedingt nur seine eigene sei, sondern jene, die er in Bronschhofen immer wieder höre. Den Inhalt könne er teilen, aber mit dem Wortlaut der Empfehlung sei er nicht glücklich.

18:16 Uhr: Stapi Hans Mäder versichert, dass Bronschhofen und Rossrüti gleichwertige Partner seien. Und dass man sich der Diskussion stellen wolle und dies auch tun werde. Erste Gespräche seien bereits vereinbart. Er gibt sich überzeugt, dass am Ende weniger heiss gegessen als gekocht werde.

18:14 Uhr: Luc Kauf (Grüne Prowil) meldet sich zu Wort. Man müsse offen und transparent kommunizieren, es sei also richtig so offen und transparent im Parlament abzustimmen.

18:13 Uhr: Wortmeldung von Matthias Schlegel von der SP. Die meisten wüssten wohl, dass er aus Bronschhofen komme. Er spreche deswegen als Bronschhöfler, aber auch im Namen der SP. Bronschhofen profitiere von der TBW, etwa von Unterstützungsbeiträgen für PV-Anlagen. Für ihn handle es sich bei diesem Geschäft nicht um ein Machtspiel, sondern um eine unterstützenswerte Angelegenheit.

18:11 Uhr: WeKo-Präsident Christoph Hürsch meldet sich nochmals. Es habe schon früher Stimmen aus Bronschhofen gegeben, die diese Vereinheitlichung gutgeheissen hätten.

18:08 Uhr: Guido Wick von den Grünen Prowil meldet sich. Eigentlich habe man sich das Votum der Fraktion aus Effizienzgründen sparen wollen, da es eigentlich nichts mehr zu sagen gegeben habe. Aber Vorredner Adrian Bachmann habe eine Wortmeldung nötig gemacht. Es sei nicht sehr angepasst, von Wagenburgmentalität zu sprechen und zu einer solchen Haltung im Saal aufzufordern. Er bittet die Anwesenden, den Antrag der WeKo zu unterstützen.

18:01 Uhr: Adrian Bachmann spricht nicht im Namen der FDP-Fraktion, sondern in seinem. Er wisse aber, dass er nicht alleine sei. Zudem sei er Mitglied der Dorfkorporation Bronschhofen und wolle ein paar Punkte zum Überlegen mitgeben. Der Vereinheitlichung könne man einiges abgewinnen und als strategisches Ziel festlegen. Man müsse nicht um den heissen Brei herumreden, es gehe darum die Dorfkorporation und ein paar andere kleinere Anbieter in die TBW integriert, «geschluckt», würden. Die Gemeindsfusion von Wil und Bronschhofen sei ein gemeinsames Projekt gewesen und man erwarte, nicht als «Untertanen» behandelt zu werden. In dem Sinne appelliert er an alle Mitglieder der Dorfkorporation Bronschhofen zu überlegen, ob man sich ein solch arrogantes Verhalten gefallen lassen wolle.

17:59 Uhr: Thomas Abbt spricht im Namen der CVP-Fraktion. Diese sei einstimmig der Meinung, dass die wichtigsten Punkte in der Eignerstrategie geregelt würden. Die Wahrung der Interessen der Stadt sei gegeben. Die CVP-Fraktion habe das Gefühl, es sei wichtig, diese Empfehlung zu unterstützen. Energie und Wasser müssten für alle Wilerinnen und Wiler aus einer Hand kommen.

17:56 Uhr: Erwin Böhi (SVP) meldet sich zu Wort. Man müsse sich die Frage stellen, ob es Sinn mache neben der Eignerstrategie auch eine Unternehmensstrategie zu erarbeiten. Das Problem sei, dass man in Politik und Verwaltung den Begriff Strategie inflationär verwende. Die Eignerstrategie sei zwar strategisch, aber nicht ganz vollständig. So komme er zum Antrag der WeKo, die es auf den Punkt bringe. Es sei höchste Zeit, dass es eine Vereinheitlichung gäbe. Die SVP nähme die Empfehlung der WeKo zur Kenntnis und folge dieser.

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Die Mikrofone an den Rednerpulten werden immer wieder desinfiziert.

17:51 Uhr: Urs Etter spricht im Namen der FDP-GLP-Fraktion, welche der WeKo folgt.

17:48 Uhr: Die Energieversorgung gleiche einem Flickenteppich, sagt Christoph Hürsch. Die WeKo empfiehlt demnach einstimmig, die das Erreichen der Vereinheitlichung der Energie- und Wasserversorung auf dem Gebiet der Stadt Wil.

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Der «Flickenteppich» in der Energieversorgung.

17:43 Uhr: Es folgt Traktandum 4 «Eignerstrategie der Stadt Wil für die Technische Betriebe Wil (TBW)». Das Wort hat Christoph Hürsch (CVP), Vorsitz der Werk- und Energiekommission. Diese wird Christoph Hürsch der Kürze halber WeKo nennen, auch wenn sie nicht die Bedeutung der Weko (Wettbewerbskommission) des Bundes habe.

17:42 Uhr: Das Geschäft ist erledigt, der Antrag 1 wurde mit 38 Ja- zu 0 Nein-Stimmen bei 0 Enthaltungen angenommen.

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17:41 Uhr: Das Abstimmen funktioniert technisch nicht. «Wir gehen wieder auf Null», sagt Christof Kälin. Es wird nochmal abgestimmt.

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Nicht immer ist auf die Technik Verlass.

17:40 Uhr: Keine Rückmeldungen. Es folgt die Schlussabstimmung.

17:39 Uhr: Keine Wortmeldungen. Es folgt der Bericht.

17:38 Uhr: Keine weiteren Wortmeldung, es folgt die Detailberatung.

17:36 Uhr: Auch Ursula Egli (SVP) bedankt sich für die konstruktive Arbeit und die wohlwollenden Worte ihrer Vorredner. «Was lange währt, wird endlich gut», sagt Ursula Egli. Die grosse Erwartungshaltung bezüglich des Vollzugsreglement sei spürbar und richtig.

17:28 Uhr: Adrian Bachmann (FDP), Mitglied der vorberatenden Kommission, gibt sich im Namen der Fraktion zufrieden mit dem gut ausformulierten Gesetzestext. Auch Susanne Gähwiler von der SP gibt sich im Namen der Fraktion zufrieden, ebenso wie Dominik Egli im Namen der SVP und Christine Hasler im Namen der CVP-EVP-Fraktion und Sebastian Koller im Namen der Grünen Prowil. Koller sagt, wichtig sei der Stadtrat sich bei den Ausführungsbestimmungen nahe an der Praxis bleibe und sich gut überlege, was seine Entscheide für die Vereine unter dem Stichwort Vereinsfreundlichkeit bedeuten.

17:25 Uhr: Eine Rückfrage bei den Vereinen habe ergeben, dass sie mit der bisherigen Handhabung zufrieden seien. Es habe Meldungen zu Gebührenreduktionen gegeben, nicht aber zu den Gebühren an sich.

17:21 Uhr: Traktandum drei folgt: «Reglement über die Benutzung von Schul-, Sport- und Freizeitanlagen». Silvia Ammann (SP) erhält das Wort.

17:20 Uhr: Die drei Kandidatinnen und Kandidaten werden bestätigt, und zwar mit 25 Ja- zu 3 Nein-Stimmen sowie 4 Enthaltungen.

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Die Kandidaten für die WISPAG werden bestätigt.

17:19 Uhr: Die drei Kandidatinnen und Kandidaten Hans Mäder (CVP), Denise Galbier (parteilos), Isabelle Denzler (CVP) stehen zur Wahl.

17:17: Das erste Geschäft ist erledigt, Traktandum 2 folgt «WISPAG: Wahlen in den Verwaltungsrat»: Es handelt sich aufgrund von Rücktritten um eine Ersatzwahl. 

17:15 Uhr: Ausgeteilte Wahlzettel 37; leer: 0; ungültig: 0; gültig: 37. Janine Rutz wird mit 32 Stimmen zur neuen Stadtschreiberin gewählt. Christof Kälin gratuliert zur klaren Wahl und überreicht Janine Rutz einen Blumenstrauss als Willkommensgruss.

17:10: Die Wahl ist abgeschlossen. Die Stimmen werden ausserhalb des Saales ausgezählt. Die Sitzung wird bis zur Auszählung unterbrochen, die Parlamentarier werden gebeten, an ihrem Platz zu bleiben.

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Während der Stimmenauszählung der Stadtschreiber-Wahl bleiben die Parlamentarier im Saal. (Screenshot vom 3.6.21)

17.07 Uhr: Es gibt keine Wortmeldungen. Das Parlament schreitet zur Wahl.

17.04 Uhr: Die Sitzung beginnt mit dem ersten Traktandum «Wahl Stadtschreiber/in»: Stadtpräsident Hans Mäder stellt Janine Rutz vor, die nach 8-monatiger Vakanz die Stelle der Stadtschreiberin neu besetzen soll. Janine Rutz muss vom Parlament nur noch gewählt werden. Die vielen Bewerbungen seien zwar eine Herausforderung gewesen, zeigten aber auch, dass die Stadt Wil als Arbeitgeberin interessant sei.

Die Sitzung des Stadtparlaments beginnt, es ist 17.01 Uhr. Präsident Christof Kälin begrüsst die Anwesenden und die Zuschauenden und zitiert Winston Churchill: «Ein guter Politiker braucht die Haut eines Nilpferdes, das Herz eines Löwen, den Magen des Vogel Strauss und den Humor einer Krähe. Diese Eigenschaften sind allerdings noch nichts wert ohne die Sturheit eines Maulesels.»

Die Sitzung im hallowil.ch-Liveticker oder im Stream direkt aus der Tonhalle verfolgt werden.

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Das waren die Traktanden der 5. Parlamentssitzung vom 3.6.21

  1. 1. Wahl Stadtschreiber/in
  2. 2. WISPAG: Wahlen in den Verwaltungsrat
  3. 3. Reglement über die Benutzung von Schul-, Sport- und Freizeitanlagen
  4. 4. Eignerstrategie der Stadt Wil für die Technische Betriebe Wil (TBW)
  5. 5. Quartiertreff Lindenhof
  6. 6. Motion Silvia Ammann (SP) – Offenlegung der Finanzierung von Parteien, Wahl- und Abstimmungskommitees / Erheblicherklärung
  7. 7. Interpellation Benjamin Büsser (SVP) – Standortentwicklung WILWEST: Möglichkeit für Grundsatzabstimmungen
  8. 8. Interpellation Guido Wick (GRÜNE prowil) – Netzergänzung Nord