Im ersten Wahlgang hatte Jutta Röösli (parteilos) am vergangenen Sonntag 3007 Stimmen gemacht und sich auf Platz fünf eingereiht. Wäre es schon der zweite Wahlgang gewesen, hätte sie sich gerade so im Stadtrat gehalten. Da aber im ersten Wahlgang das Absolute Mehr nötig war und dieses verpasst wurde, muss Röösli – wie alle anderen Kandidaten auch – in den zweiten Wahlgang. Der Vorsprung auf die hinter ihr liegende Ursula Egli (SVP) war mit 93 Stimmen klein.

Nun hat sich Jutta Röösli als erste der neun Kandidaten entschieden, ob sie wieder antritt. Sie tut es. «Als bisherige Stadträtin und Departementsvorsteherin für die Schulen und den Sport kann ich auf einen umfangreichen Leistungsausweis blicken. In der Amtszeit seit 2014 wurden die Tagesstrukturen etabliert, verstärkte individuelle Förderung für alle eingeführt, der Lehrplan Volksschule nachhaltig umgesetzt, eine zeitgemässe Grundlage für die Förderung im Informatikbereich geschaffen sowie die Sportförderung verstärkt.» So beschreibt Röösli ihren eigenen Leistungsausweis in einer Mitteilung.

Bis am 15. Oktober müssen Kandidaturen für den zweiten Wahlgang eingereicht sein. Dieser findet am 29. November statt.