Im vergangenen Sommer wurde der Kooperationsvertrag unterzeichnet, die Zuleitungen in die Trafostation an der Hauptverkehrsachse eingezogen. Der Bedarf an hochstehender Qualität und der Nutzung verschiedenster Anbieter sei gross, erklärt Daniel Bänziger, Geschäftsleiter der Genossenschaft Energie Fischingen. Was haben jetzt aber die Einwohner Dussnangs überhaupt davon? 

«Hohe Übertragungsraten, also schnellere Internetanbindungen, sind über Kupferleitungen nur auf kurzen Strecken möglich. Je weiter ein Kunde von der nächsten Einspeisung des Internetsignals entfernt ist, desto geringer wird die maximal mögliche «Übertragungsgeschwindigkeit». Bei Funklösungen teilen sich alle Teilnehmer die zur Verfügung stehende Übertragungskapazität, will heissen, je mehr Teilnehmer, desto langsamer wird das Internet – und genau diese Einschränkungen gelten für das Glasfasernetz nicht», sagt Pascal Keller, der Vertreter von Swisscom.

Vereinigung von Strom, Kommunikation und Wasser

Auf dem Fischinger Gemeindegebiet bestanden sieben Werke, als Wasser- und Stromversorger. Fünf von ihnen haben sich Anfang 2021 in der Genossenschaft Energie Fischingen vereint: namentlich die Wasserversorgung Fischingen, das E&W Dussnang, die Elektra Fischingen, die Elektra Au und die Wasserversorgung Berggebiet (als Teil der politischen Gemeinde keine eigene Institution). Kein Thema bei der Fusion ist die Wasserversorgung Turbenthal, welche für die Weiler Speck und Hamberg an der Grenze zum Kanton Zürich zuständig ist. Sie gehört zum Turbenthaler Gemeindewerk. Auch die Elektra-Genossenschaft Vogelsang ist bisweilen nicht an der Fusion beteiligt. Genossenschaftspräsident Roman Kaiser freut sich nun über einen weiteren, wichtigen Schritt, in Sachen schnellem Internet. «Mit dem Einzug des Glasfaserkabels der Swisscom, können nun die Kunden ihren Provider frei wählen und haben eine enorm bessere Qualität auf ihren Endgeräten.»