Endlich geht es los, ist man versucht zu sagen. Nach langer Vorbereitungszeit fiel am Donnerstagnachmittag der Startschuss zur Sekerweiterung Bächelacker. 7.58 Millionen Franken sprach der Eschliker Souverän damit das Schulhaus ein neues Gesicht bekommt. «Heute ist wahrlich ein Happy Day, zu 100 Prozent.» Lange hätten sie darauf gewartet, viele Hürden übersprungen und viel Zeit in das Projekt investiert. Schulpräsidentin Susanna Koller Brunner war die Erleichterung anzumerken, als sie am Donnerstagnachmittag – bei heissen 34 Grad – ihre drittletzte Ansprache als Schulpräsidentin begann. «Mit dem Spatenstich zur Sekerweiterung schliesst sich für mich auch ein Kreis. Nach zwölf Jahren im Amt und der Schöpfung von viel Kraft dank des anhaltenden Miteinanders in der Schulbehörde, freut es mich, dass nun ein weitere Meilenstein gesetzt wird.» Das Herzstück der Erweiterung wird der Singsaal, der auch der breiten Bevölkerung, insbesondere den Vereinen als Probelokal, zur Verfügung stehen wird.

Schulleiter und Präsidentin mit grauen Haaren
«Unser Schulleiter Philipp Rüdin und ich haben lange auf diesen Tag gewartet, vielmehr noch, wir haben sogar graue Haare gekriegt. Ich habe sie gefärbt, er nicht», sagte Susanna Koller Brunner schmunzelnd und betonte, dass das Projekt Freudenschreie und Glückstränen verursachte, als im vergangenen Herbst der Baukredit von 7.58 Millionen mit einer klaren zwei Drittel Mehrheit genehmigt wurde. «Speziell wird es dann für die Abschlussklasse 2019. Sie werden den neuen Singsaal – das Herzstück vom Schulhaus Bächelacker – mit ihrem Abschlussmusical einweihen. Diese Ehre wird zur Verpflichtung», sagte Koller Brunner augenzwinkernd. Am Spatenstich nahmen nebst der Baukommission mit deren vorsitzenden Beat Müller, auch der Architekt Sigi Stucky, Bauleiter Werner Ziegler, Kurt Felix als Vertreter der Bauherrenvertretung, etliche Lehrpersonen und deren Schüler, sowie einige Eltern teil. Eine grosse Ehre entfiel auf die Schülerin Alessia Mecariello, sie durfte den Bagger vorfahren und tat dies ziemlich routiniert.