Eine Handvoll Kollegen – Bühler-Mitarbeiter – hatten als gemeinsames Hobby die Restaurierung und Pflege von Oldtimer-Fahrzeugen. Ihre schmucken Karossen sollten nicht nur in der Garage stehen. Vor zwölf Jahren gelangten sie an die Firma Bühler mit der Bitte, den Mitarbeiterparkplatz an der Gupfenstrasse für ein Oldtimer-Treffen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Mittlerweile ist der Anlass jährlich wiederholt und heuer bereits zum 12. Mal durchgeführt worden.Dem Anlass war diesmal bedingt schönes Wetter beschieden. Weil am Vormittag noch ein paar Regentropfen fielen, verzögerte sich die Vorfahrt ein bisschen. Vor allem die Fahrzeuge mit viel blankem Chromstahl setzen die Besitzer nicht gern dem Regen aus. Das nachträgliche Polieren ist aufwendig. Die Wolken lockerten sich aber nach und nach, so dass sowohl Fahrzeuge als auch Besucher in immer grösserer Zahl erschienen.

Fahrzeuge verschiedener Kategorien
Das Bühler Oldtimer-Treffen ist beliebt. Es wird kein Eintrittspreis verlangt, weder von den Fahrzeughaltern, noch von den Besuchern. Auf dem Platz werden Verpflegungsmöglichkeiten angeboten. Und es werden wirklich Fahrzeuge fast jeder Kategorie gezeigt. Dabei finden praktisch alle, je nach Interesse der Besucher, grosse Beachtung und zum Teil fachmännische Beurteilung.

Damit ein Fahrzeug als Oldtimer gilt, muss es in der Regel mindestens 30 Jahre alt sein. Auf dem Gupfenparkplatz wurden auch Fahrzeuge zugelassen, die älter als 20 Jahre sind. Fahrzeuge, die fast oder über 100 Jahre alt sind, stechen natürlich besonders ins Auge. Bei den neueren Fahrzeugen finden oft solche einer Nobelmarke das grösste Interesse.

Die Ausstellung beschränkte sich auch dieses Jahr nicht auf Personenwagen. Es waren auch landwirtschaftliche Fahrzeuge (Traktoren, Einachser), Militärfahrzeuge, Motorräder, eine grosse Anzahl Roller der Marke Vespa und sogar ein Velo-Solex zu sehen.

Das Publikum konnte die ausgestellten Fahrzeuge bewerten. Pro Kategorie gab es drei Preise zu gewinnen.

OK mit Ausdauer
Für das Bühler Oldtimer-Treffen ist kein Verein zuständig. Noch immer gehören dem Organisationskomitee grösstenteils die befreundeten Männer der ersten Stunde an: Stefan Keller, Heini Koch, Albert Schneider, Heinz Dornbierer, Peter Steiger, Clemens Gröbli, Pirmin Hugentobler, Bruno Tanner und Fabian Brägger. Alle kennen ihre Aufgabe bei der Vorbereitung, bei der Durchführung und beim Aufräumen nach dem Anlass. Die Federführung liegt bei Stefan Keller, der auch als Speaker amtete.