Die gute Nachricht: In der Stadt Wil lief der Verkehr am Dienstagabend recht flott. Die schlechte: Vor den Toren Wils war der Zeitverlust beträchtlich. Am Montag musste wegen der Verkehrssituation ein Fussballspiel des Bazenheider Cups später angepfiffen werden, da die Spieler nicht rechtzeitig auf dem Sportplatz Ifang waren. Am Dienstagabend reichte der Stau von Rickenbach bis nach Bazenheid zurück. Auch auf dem Ast nach Kirchberg stautes es, teilweise bis fast nach Lamperswil.

Grund für den Verkehrskollaps ist die Sperrung der Kantonsstrasse Richtung Toggenburg auf dem Abschnitt zwischen dem neu errichteten Kreisel bei den Einkaufszentren Breite und der Stelzstrasse. Der Deckbelag wird eingebaut. Der Verkehr wird durch das Industriegebiet Stelz umgeleitet. Zum Nadeöhr ist der Kreisel in Rickenbach geworden, bei welchem man Richtung Kirchberg abzweigt. Zwar regeln seit Montag Lotsen den Verkehr, mehr Platz auf der Strasse wird damit aber nicht geschaffen. Gut möglich, dass die Situation am Mittwoch gleich sein wird. Doch dann sollte sich die Lage bessern. Das Thurgauer Tiefbauamt will die Belagsarbeiten bis am Donnerstag um 6 Uhr abgeschlossen haben und die Strasse dann wieder freigeben.

Militärfahrzeug in Unfall verwickelt
Unabhängig davon haben sich innerhalb recht kurzer Zeit grad zwei Auffahrunfälle ereignet, die ebenfalls für Stau sorgten. Eine 49-jährige Autofahrerin befuhr am Dienstagmorgen um etwa 7.45 Uhr die Autobahnausfahrt Oberbüren und beabsichtigte, nach rechts abzubiegen. Dabei bremste sie ab und musste aufgrund von links nahenden Autos bis zum Stillstand anhalten. Eine nachfolgende 26-jährige Autofahrerin bemerkte dies zu spät und es kam zur Auffahrkollision. Dabei wurden beide Frauen leicht verletzt und mussten sich in ärztliche Behandlung begeben. An den Autos entstand ein Sachschaden von mehr als 10'000 Franken.

Bereits am Montagabend hatte es auf der A1 einen Auffahrunfall gegeben. Es passierte Fahrtrichtung St. Gallen, Höhe Schiessanlage Thurau bei Wil. Vermutlich nach einem Spurwechsel einer 25-jährigen Autofahrerin kam es zur Kollision mit einem nachfahrenden Duro des Militärs. Die beiden involvierten Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beträgt etwa 12’000 Franken. Ein grosser Rückstau war die Folge.

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Dieser Militär-Duro war am Montagabend in Wil in einen Auffahrunfall verwickelt. (Bild: kapo)