Am warmen Sommerabend versammelte sich beim Schützenhaus Zuzwil eine grosse Zahl von Personen, welche sich in der einen oder anderen Form für die Jubiläumsschau einsetzen. Allen voran kamen die meisten der 33 Vereinsmitglieder. Von ihren Betrieben sind Aufnahmen mit einer Drohne gemacht worden, welche an der Viehschau am Samstag, 25. September ausgestellt werden. Die Schau wird in diesem Jahr in grösserem Rahmen durchgeführt. Der Schauplatz wird nicht wie üblich bei der Landi, sondern auf der Wiese zwischen dem Schützenhaus und der Kirche sein. Für die Bauern steht der Wettbewerb um die schönsten und leistungsfähigsten Tiere im Zentrum. Ebenso wichtig ist den Organisatoren aber der Kontakt zwischen bäuerlicher und nichtbäuerlicher Bevölkerung. Die Viehschau stösst immer auf grosses Interesse und lockt viele Besucher aus der näheren und weiteren Umgebung an. Armin Granwehr möchte die sich bietende Chance unbedingt nutzen. Die Leistungen der Landwirtschaft liessen sich auf eindrückliche Art zeigen. Die Anliegen und Probleme der Landwirtschaft stiessen in der Folge auf grösseres Verständnis.


Bereitschaft zur Mitarbeit

Der Anlass zeigte, dass die Viehzüchter für ihr Jubiläum auf grosse Unterstützung zählen dürfen. Dass die Jubiläums-Viehschau bereits bis ins Detail geplant und vorbereitet ist, ist dem Einsatz des Organisationskomitees unter der Leitung von Armin Granwehr zu verdanken. Mit ihm zusammen engagieren sich sieben weitere Männer und eine Frau, damit die Schau dem Jubiläum gerecht wird. Auf dem Kiesplatz vor dem Schützenhaus wird ein Festzelt aufgestellt. In der Festwirtschaft werden Mitglieder der Bürgermusik und des Turnvereins zum Einsatz kommen. Den musikalischen Part am Abend wird «Geri der Klostertaler» bestreiten. Für die Kinder wird ein Spielplatz errichtet. Als Speaker hat sich Christian Manser verpflichten lassen. Ihn kennt man als humorvollen Kommentator des Säulirennens an der Olma.

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Die Jubiläumsschau am 25. September wird nicht bei der Landi, sondern zwischen dem Schützenhaus und der Kirche Zuzwil stattfinden.


Finanzielle Unterstützung

Ausser den Personen, welche Arbeit für das Fest leisten, braucht eine Viehschau auch Sponsoren, Firmen und Personen, welche den Anlass finanziell unterstützen. An der Viehschau werden für die schönsten und besten Tiere Preise ausgesetzt. Beispielsweise wird es beim Jubiläum Glocken für die Miss Eigenzüchter und die Miss Wil geben. Diesbezüglich haben sich der Zuzwiler Gemeindepräsident Roland Hardegger und der Wiler Stadtammann Hans Mäder nicht zweimal bitten lassen. Aber auch Firmen wie die ortsansässige Landi oder die Bank in Zuzwil unterstützen die jubilierenden Viehzüchter.

Die Sponsoren haben in grosser Zahl der Einladung Folge geleistet. Sie haben zusammen mit den Organisatoren den Grillabend bei sommerlichen Bedingungen genossen. Und der aufgeräumten Stimmung tat es auch keinen Abbruch, dass mögliche noch nicht aufgehobene oder erneut verschärfte Coronomassnahmen eine Beeinträchtigung bringen oder gar einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Die Organisatoren sind guter Dinge.