Die Tätigkeitsgebiete und Projekte des Baudepartementes sind für Regierungsrätin Susanne Hartmann kein Neuland. So begleitete sie in ihrer Funktion als Wiler Stadtpräsidentin in den letzten Jahren in enger Zusammenarbeit mit den Kantonen St.Gallen und Thurgau die Standortentwicklung «Wilwest». Vor ihrer Wahl zur Stadtpräsidentin war sie fünf Jahre als Baujuristin im Tiefbauamt der Baudirektion des Kantons Zürich tätig. «Sie kennt sogar das St.Galler Baudepartement bereits aus eigener Erfahrung», heisst es in einer Medienmitteilung der St. Galler Staatskanzlei, «denn sie absolvierte zu Beginn ihrer beruflichen Laufbahn in der Rechtsabteilung des Baudepartementes ein Praktikum». Regierungsrätin Hartmann übernehme mit dem Baudepartement ein vielfältiges Departement mit einer ganzen Reihe an grossen Projekten im Hoch- und Tiefbau, in der Raumplanung sowie im Umwelt- und Energiebereich. «Sie wird die Anfangszeit dafür nutzen, um sich in die Dossiers einzuarbeiten und die Mitarbeiter kennenzulernen. Zudem möchte sie ihre Erfahrung einbringen und damit Verfahrensabläufe sowie die Zusammenarbeit mit Dritten verbessern», heisst es weiter.

Hartmann tritt in erfolgreiche Fussstapfen

Nach vier Jahren als Vorsteher des Baudepartementes wechselt Regierungsrat Marc Mächler heute in das Finanzdepartement. «Er kann auf eine ereignisreiche vergangene Legislatur zurückblicken», sagt die Staatskanzlei. In seiner Amtszeit sagte das Stimmvolk Ja zu gewichtigen Hochbauprojekten wie dem Campus Platztor für die Universität St.Gallen oder der Sanierung des Theaters St.Gallen. Stark gefordert war er auch in den Bereichen Klimawandel und Energie. «Nicht zuletzt setzte sich Regierungsrat Mächler erfolgreich für die Gründung des Metropolitanraums Bodensee ein», so die Staatskanzlei.