Von wegen Weihnachtsfrieden: Derzeit überbieten sich die Gerüchte, was vergangene Woche mitten in Münchwilen passiert sein soll. Ein Mann habe die Ehefrau in einer Wohnung im Dorfzentrum verdroschen, so dass sich diese im Keller habe einsperren müssen, um sich in Sicherheit zu bringen. Dort sei sie beinahe verblutet. Man habe die Blutspuren sogar vo Aussen gesehen, berichten Anwohner. Drei Polizeiautos seinen vorgefahren.

Tatsächlich hat es vor Wochenfrist einen Zwischenfall gegeben, wie eine hallowil.ch-Recherche ergibt. Es passierte in einer Wohnung in der Nähe der neuen Migros. «Die Kantonspolizei Thurgau ist am Mittwoch, 12. Dezember aufgrund einer Meldung nach Münchwilen ausgerückt. Sie traf auf ein stark alkoholisiertes Ehepaar, das sich offenbar vorgängig gestritten hatte», sagt Daniel Meili von der Kantonspolizei Thurgau. Und weiter: «Die beiden beschuldigten sich gegenseitig der Tätlichkeiten. Dabei dürften sie sich an am Boden liegenden Scherben verletzt haben.» Alle beide mussten im Spital behandelt werden – laut Polizeiangaben «mit eher leichten Verletzungen». Gerüchte, wonach die Frau verdroschen wurde und im Keller fast verblutet sei, werden von der Polizei nicht bestätigt.