Die Technischen Betriebe Flawil können auch im zweiten Jahr nach ihrer Verselbständigung auf ein erfreuliches und erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Rechnung 2018 schliesst mit einem Plus von 1,83 Millionen Franken. Sämtliche Sparten der TBF trugen zu diesem positiven Ergebnis bei.

Gewinnverwendung

Vom Überschuss liefern die TBF 896‘000 Franken an die Gemeinde Flawil ab. Budgetiert waren 436‘000 Franken. Dank des erfolgreichen Geschäftsjahres konnten die Technischen Betriebe Flawil neben dem ordentlichen einen zusätzlichen Gewinnanteil von 460‘000 Franken abliefern. Der Rest des Überschusses wird für Zusatzabschreibungen und als Einlage in die Reserven verwendet. Neben dem Gewinnanteil fliessen 764‘000 Franken für Abgaben, Zinsen und Netznutzung in die Gemeindekasse. Damit gehen insgesamt 1,66 Millionen Franken von den TBF an die Gemeinde.

Der Gemeinderat hat die Jahresrechnung 2018, bestehend aus Bilanz und Erfolgsrechnung, den Jahresbericht 2018 sowie die Gewinnverwendung genehmigt. Zudem hat er den Mitgliedern des Verwaltungsrats Entlastung erteilt.

Im Internet aufgeschaltet

Im TBF-Jahresbericht wird kompakt auf fünf Seiten über das Geschäftsjahr 2018, die konsolidierte Jahresrechnung 2018, die Bilanz per 31. Dezember 2018 sowie die einzelnen Sparten Energie, Elektrizität Netz, Erdgas Netz, Wasser und Kommunikation berichtet. Der Jahresbericht ist auf www.flawil.ch unter der Rubrik «Aktuelles → Dokumentationen» aufgeschaltet.

Verwaltungsrat wiedergewählt

Gemäss TBF-Reglement wählt der Gemeinderat die TBF-Verwaltungsräte jeweils für ein Jahr. Für die Amtsdauer von Januar bis Dezember 2019 stellten sich der Verwaltungsratspräsident sowie sämtliche Verwaltungsräte zur Wiederwahl. Der Gemeinderat freut sich darüber und hat Nicolas Härtsch als Verwaltungsratspräsidenten sowie Michael Hugentobler, Marcel Kuhn, Fredy Brunner und Gemeinderat Erwin Thalmann als Mitglieder des Verwaltungsrats bestätigt.

Weitere Themen

Jährliches Treffen der Vereinsvertretungen

Vertreterinnen und Vertreter der über 100 Flawiler Vereine haben sich kürzlich an der jährlichen Vereinskonferenz im Lindensaal getroffen, welche durch die gemeinderätliche Kommission Kultur, Freizeit und Sport organisiert wird. Schwerpunkt der Vereinskonferenz war ein Referat des Internetsoziologen Marc Böhler (Bild) zum Thema «Social Media für Vereine». 

Marc Böhler hilft Unternehmen, Vereinen und gemeinnützigen Organisationen mit Online-Diensten, Social Networks, Tablets, Smartphones und anderen Tools der digitalen Welt umzugehen. Er war unter anderem während einigen Jahren als Online-Redaktor und Teamleader bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) tätig. Im Anschluss an das Referat informierten Nicolas Härtsch und George Floros als Vertreter des Organisationskomitees über die «Flawiler Erlebnistage 2020». Im Anschluss an die Vereinskonferenz lud der Verkehrsverein Flawil zum Apéro ein.

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Schwerpunkt der Vereinskonferenz bildete das Referat des Internetsoziologen Marc Böhler zum Thema:  «Social Media für Vereine». 

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  • Grüninger-Stiftung bewilligt im Jahr 2018 fünf Beitragsgesuche

Im Jahr 2011 hat Eduard Grüninger sel. seiner Geburtsgemeinde Flawil acht Millionen Franken vererbt. Damit sollen soziale Projekte gefördert werden. 2018 hat der Stiftungsrat neun Beitragsgesuche behandelt. Für fünf davon wurden Beiträge von insgesamt rund 215‘000 Franken bewilligt.

Unter dem Namen Eduard Grüninger Stiftung besteht eine Stiftung im Sinne der Art. 80 ff. des Schweizerischen Zivilgesetzbuches. Die Stiftung ist aus einem sehr grosszügigen Legat von Eduard Grüninger sel. zugunsten von Flawil errichtet worden. Die Stiftung bezweckt hauptsächlich die finanzielle Unterstützung von Altersheim- und Pflegeplätzen, von anderen sozialen Institutionen und Projekten, wie beispielsweise Arbeitslosenprojekte, Kindertagesstätten, ambulante Krankenpflege, gemeinnützige Vereine, Mittagstisch und Fahrdienst, sowie die Förderung und finanzielle Unterstützung der Jugend, insbesondere für die Ausbildungs- und Berufsförderung, aber auch etwa von Jugendtreffen, Pfadfinder oder ähnlichen Jugendvereinen und Vereinsanlässen. Eine wichtige Voraussetzung ist, dass die Beiträge Personen mit Wohnsitz in Flawil zugutekommen müssen.

Neun Beitragsgesuche behandelt

Die Stiftung verfolgt den Zweck insbesondere dadurch, dass sie geeigneten Institutionen mit Sitz in Flawil einmalige oder auch wiederkehrende Beiträge ausrichtet. Sie kann sich auch direkt an Projekten beteiligen, soweit diese der Flawiler Bevölkerung zugutekommen. Bedürftige Personen können auch direkt unterstützt werden.

2018 wurden vom Stiftungsrat im Sinne des Stiftungszwecks neun Beitragsgesuche behandelt. Für fünf davon konnten Beiträge von insgesamt rund 215‘000 Franken bewilligt werden.

Beschlüsse sind nicht öffentlich

Die Stiftung hat gemeinnützigen Charakter, ist auf keinerlei gewerbliche Tätigkeit ausgerichtet und strebt keinen Gewinn an. Die Stiftungsrechnung wird jährlich von der Revisionsstelle PricewaterhouseCoopers AG in St.Gallen sowie von der kantonalen Stiftungsaufsicht geprüft. Die Beschlüsse des Stiftungsrates sind nicht öffentlich.

Informationen zu Beitragsgesuchen erteilt der Sekretär der Stiftung, Christian Götsch, unter der Telefonnummer 071 394 17 01.