Was am 5. Januar 2021 in einem Pflegeheim begonnen habe, sei letzten Mittwoch im Kantonsgefängnis Frauenfeld zumindest vorläufig beendet worden: Der Einsatz der mobilen Impfequipen unter Leitung des Amtes für Gesundheit. Insgesamt seien 10'800 Personen vollständig gegen Covid-19 geimpft worden, fasst Michael Brouwer, Leiter der mobilen Impfteams, zusammen.

Über 80 Freiwillige

Im Einsatz seien über 80 freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Ärzteschaft, der Pflege und der Administration gestanden. Dabei seien sie unter anderem unterstützt worden vom Amt für Informatik, dem Amt für Bevölkerungsschutz und Armee, der Zivilschutzorganisation Bezirk Frauenfeld und der Kantonsapotheke in Münsterlingen. Ebenfalls wertvoll sei die Unterstützung vor Ort durch die jeweiligen Institutionen gewesen, in denen geimpft wurde. Dazu gehörten über 50 Alters- und Pflegeheime (ca. 4'900 geimpfte Personen), 30 soziale Einrichtungen (ca. 2'100 Personen), Rehakliniken (ca. 1'000 Personen) sowie kantonale Gefängnisse, das Asylzentrum Kreuzlingen und die Kantonspolizei samt Polizeischule Thurgau (zusammen ca. 400 Personen). Ebenfalls ein Erfolg sei das Impfangebot direkt in Betrieben gewesen: 42 Firmen (ca. 2'400 Personen) an verschiedenen Standorten hätten das Angebot genutzt.

Die mobilen Impfteams bildeten «eine ideale Ergänzung zu den ortsgebundenen Impfangeboten in den Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken», wie es in der Medienmitteilung heisst. Je nach Verlauf der Pandemie seien später weitere Einsätze denkbar.